Stellenausschreibung unseres Mitgliedsbundes Jomsburg – Freier Pfadfinderbund

Mini-Job für bündisches Organisationstalent

Zur Stärkung und Unterstützung unserer Gruppenleiter*innen suchen wir ein bündisches Organisationstalent mit ca. sieben bis zehn Stunden pro Woche ab August 2021 für ein Jahr. Dabei geht es insbesondere darum, beim Neustart nach Corona unsere Gruppenleiter*innen zu entlasten.

Wen wir suchen:

  • Du kommst aus der bündischen Szene & wohnst im Großraum Kiel / Eckernförde
  • Du bist kommunikativ und ein Organisationstalent
  • Du bist teamfähig, arbeitest aber auch gerne selbstständig
  • Du nutzt moderne Medien und bist kreativ
  • Du bist flexibel und spielst vielleicht sogar Gitarre
  • Du bist gut erreichbar und zuverlässig

Deine Aufgaben:

  • Du entlastest organisatorisch unsere Gruppenleiter*innen und Führungskräfte und stimmst Dich eng mit ihnen ab
  • Du motivierst unsere Gruppenleiter*innen, indem Du Fahrten oder Treffen organisierst oder überbündische Teilnahmen koordinierst (wie Bündische Akademie)
  • Du bist Ansprechpartner bei Problemen für unsere Gruppenleiter*innen und hilfst bei der Problemlösung
  • Du organisierst alles, was sich unsere Jugendgruppenleiter wünschen von Gitarrenkurs bis Singerunden, Du hilfst, wo Hilfe gebraucht wird
  • Du nimmst 1 x im Monat an der Bundesrunde teil
  • Du organisierst die Mitgliederwerbung
  • Du unterstützt unser Projekt „neue Website“

Wir bieten:

  • Flexible Zeiteinteilung
  • Bei Interesse einen Schreibtisch auf der Jugendburg Jomsburg zum Arbeiten
  • Einen Mini-Job in der bündischen Jugendarbeit für ein Jahr

Wir freuen uns auf kreative Bewerbungen an shorty(at)jomsburg.de.

Du hast Fragen? Dann wende Dich gerne an Shorty: Tel: 0176 – 1212 3443, www.jomsburg.de

Über uns: Der „Jomsburg – Freier Pfadfinderbund e.V.“ ist eine interkonfessionelle und unpolitische Vereinigung junger Menschen. Er beruft sich auf die bündische Tradition in Deutschland und bekennt sich uneingeschränkt zu den Grundsätzen der freiheitlich demokratischen Grundordnung in der Bundesrepublik Deutschland. Der Bund hat seinen Hauptsitz auf der Jomsburg in Dänisch-Nienhof im Dänischen Wohld und zwei Ortsgruppen in Kiel-Kronsburg und Eckernförde. Im Mittelpunkt unseres Bundes steht das Gruppen- und Fahrtenerlebnis. Unsere Sippen und die Meuten treffen sich (normalerweise) einmal pro Woche zur Gruppenstunde.

Impfungen für Ehrenamtliche

Liebe Pfadfinder*innen,

wir alle sind jetzt seit über einem Jahr von der Covid-19-Pandemie betroffen und haben starke Einschränkungen in der Ausübung der Pfadfinderei hinnehmen müssen. Natürlich fragen wir uns – wie ihr vermutlich auch – ob in diesem Sommer wieder Fahrten möglich sein werden, da deren Durchführung während des letzten Jahres für viele Gruppen ein wichtiger Lichtblick war.

Der Deutsche Bundesjugendring (kurz: DBJR) hat als Vertretung von über 50 Jugendverbänden und Landesjugendringen verschiedene Positionen verabschiedet, die sich an die Bundesregierung richten und darauf abzielen, dass die Jugendarbeit in der Pandemie nicht vergessen wird. So wird einerseits an die Bundesregierung appelliert, die sichere Planung und Durchführung von „Freizeiten, Ferienspielen und Zeltlagern“ zu ermöglichen und zu unterstützen. Zudem fordern die Mitgliedsorganisationen des DBJR die konsequente Umsetzung der Impfpriorisierung Ehrenamtlicher. Letztere gehören nämlich gemäß §4 der Coronavirus-Impfverordnung zur sogenannten „Priorisierungsgruppe 3“ – das wurde inzwischen auch vom Gesundheitsministerium bestätigt.

Impfung: Wie, wo, was?

Derzeit gibt es fast täglich neue Meldungen bezüglich Impfpriorisierungen und deren Aufhebung. Während das zunehmende Tempo der Impfkampagne Hoffnung auf einen tollen Sommer macht, ist die Umsetzung von Priorisierungen uneinheitlich und ziemlich unübersichtlich. Obwohl die Vergabe des Impfstoffs Ländersache ist, unterscheidet sich die Handhabe teilweise auch zwischen den Landkreisen, weshalb wir euch hier leider keine eindeutige Info geben können, ob ihr als Gruppenleiter*innen in eurem Wohnort impfberechtigt seid, oder nicht.

Für Infos dazu, ob ihr ggf. einen Anspruch auf Impfpriorisierung habt, solltet ihr euch auf den Internetseiten der Länder (und womöglich sogar eures Landkreises bzw. des örtlichen Impfzentrums) informieren. Eine Übersicht über die Informationsseiten der Länder findet ihr hier: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-informationen-impfung/corona-impfung-infoseiten-1834482
Solltet ihr Anspruch auf eine priorisierte Impfung haben, benötigt ihr höchstwahrscheinlich eine Bescheinigung des „Arbeitgebers“ – wendet euch dafür bitte an eure Stammes- oder Bundesleitung (die kann sich bei Fragen gerne an die Geschäftsstelle wenden!).

Der DPV beim Jugendhilfetag

Vom 18. bis zum 20. Mai 2021 findet der Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag statt – aufgrund der Pandemie allerdings nicht wie ursprünglich geplant in Essen, sondern digital! Auch der Deutsche Pfadfinderverband wird wie schon bei den vergangenen Jugendhilfetagen als Aussteller vertreten sein. Wir freuen uns über viele Besucher an unserem virtuellen Stand!

Daneben gibt es auch ein umfangreiches Fachprogramm. Die Teilnahme am DJHT ist kostenlos und für jeden möglich. Nähere Informationen, die Besucherregistrierung und Programmübersichten finden sich unter www.jugendhilfetag.de.

Und das erwartet euch:

Digitaler Fachkongress
  • ca. 270 Fachforen, Vorträge, Projektpräsentationen, Workshops zu aktuellen Schwerpunktthemen der Kinder- und Jugendhilfe 
  • Fortbildungen und Wissenstransfer durch vielfältige Fachveranstaltungen

Digitale Fachmesse

  • Präsentation von ca. 200 nicht-gewerbliche und gewerblichen Aussteller*innen aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe und deren Schnittstellenbereiche
  • Kennenlernen, Intensiver Austausch und Networking per Chat mit den Aussteller*innen und im virtuellen Café
  • Messeforen  

Zentrale Veranstaltungen per Live-Stream verfolgen

  • Unterhaltung und spannende Diskussionen zum Thema soziale Gerechtigkeit bei der Eröffnungsveranstaltung, Eröffnung Fachmesse, Kultur-Veranstaltung und Abschlussveranstaltung mit politischen Persönlichkeiten, jungen Menschen und Prominenten
  • Gespräche und Kultur beim Abend der Begegnung

Rahmen- und Begleitprogramm

  • durch das Match-Making-Tool neue Kontakte knüpfen
  • Austausch über den Chat
  • DJHT-Connect: niedrigschwelliger fachlicher oder persönlichen Austausch in kleineren Gruppen 
  • Lunch-Break-Sessions: Diskussion über die Forderungen des Kinder- und Jugendpolitischen Leipapiers
  • Entspannung beim Yoga und in der Bar 
  • Jobbörse  

Ein Tag in Siebenbürgen: Sonne, Kaffee, Rosi und ein altes Foto

Ein Beitrag von Joréy, Pfadfinderbund Mecklenburg-Vorpommern

Unsere letzte Sippenführer*innenfahrt ist nun schon über ein Jahr her. Die Fahrt fand in einer Zeit statt, in der es für uns Pfadfinder*innen selbstverständlich war, frei durch Europa zu reisen und gemeinsam unterwegs zu sein. Wir konnten vor Ort rumänische Pfadfinder*innen kennenlernen, mit ihnen zusammen wandern und etwas über die Geschichte ihres Landes erfahren. Wir haben viele spannende Menschen getroffen, zusammen mit rumänischen Pfadfindergruppen gespielt, gekocht und Lieder am Lagerfeuer gesungen. Für uns war das alles selbstverständlich.

Heute blicken wir auf diese besondere Fahrt nach Siebenbürgen zurück und denken: „Das war die Zeit, in der noch alles normal war.“ Denn seitdem die Welt durch das Coronavirus in Atem gehalten wird, ist auch für uns Pfadfinder*innen alles anders. Wir treffen uns nur noch online zum Heimabend und die letzte Fahrt mit der Sippe ist auch schon mehrere Monate her.

Wir waren letztes Jahr insgesamt zwei Wochen in Rumänien unterwegs. Wie viel man als Pfadfinder*in schon an einem einzigen Tag erleben kann, macht der folgende Logbuch-Eintrag deutlich. Wir hoffen, dass wir bald wieder zusammen solche Tage erleben können.

Donnerstag, 13.02.2020

Der Morgen bricht an. Eine Jurte steht auf einer leicht mit Schnee bedeckten Wiese. Im Inneren der Jurte entfacht Thelia bereits ein Feuer und Lodua singt mit leiser Stimme ein Lied. Geweckt durch die Klänge der Gitarre schälen sich weitere Pfadfinder und Pfadfinderinnen langsam aus ihren Schlafsäcken. Ihr Atem ist durch kleine Rauchwölkchen in der Luft sichtbar. „Knack-Knack-Knack“. Pjuno prüft den Aggregatzustand der Wasserflaschen – das Wasser ist fast gänzlich gefroren. Das Feuer prasselt nun munter und durch den Kaffee, der herumgereicht wird, kommt langsam auch munteres Leben in die Jurte.

Nach dem Müsli-Frühstück beschließen wir, noch ein Kapitel aus dem Buch „Jacob beschließt zu lieben“ von Catalin Dorian Florescu vorzulesen. Spannend ist, dass uns Rosi am Abend diesen Teil der siebenbürgischen Geschichte aus ihrer Perspektive erzählen wird. Ihr Vater wurde nach dem 2. Weltkrieg in die Sowjetunion deportiert – so wie zehntausende weitere Menschen aus Rumänien. Rosis Vater musste dort 5 Jahre lang Zwangsarbeit leisten. Danach hat er sich geschworen, seine Heimat Siebenbürgen nie mehr zu verlassen. Und dieses Versprechen hat er gehalten.

Nachdem wir die Jurte abgebaut hatten, wandern wir los. Die Sonne scheint uns warm in die Gesichter. Wir erreichen das nächste Dorf. Der Straßenrand am Ortseingang ist über und über mit Plastikmüll bedeckt. Das Dorf selbst besteht aus schönen Häusern im hier typischen Baustil. Wir setzen uns an den Straßenrand für eine kurze Pause. Aus dieser wurde dann doch eine längere.

Mehr und mehr Leute aus dem Dorf kommen, begrüßen uns und setzen sich dazu. Die Frauen in bunten Faltenröcken und geflochtenen Bändern in den Haaren, die Männer mit Hüten mit breiter Krempe.

Nachdem wir bereits einige Schokis verdrückt hatten, wird Pjuno von einem Mann ein Handy in die Hand gedrückt. Am anderen Ende der Leitung ist ein englisch sprechenden Mann, der fragt, was wir denn wollen. Pjuno antwortet: „We want nothing.“

Auf die Frage, ob wir nicht vielleicht einen Kaffee trinken wollen, lautet die Antwort natürlich anders. So macht uns der Mann mit dem Handy in seinem Laden auf der anderen Straßenseite ein paar Becher Kaffee, die wir sonnenbeschienen am Straßenrand trinken.

Nachdem wir die Kaffeebecher geleert hatten, wurde uns gesagt, dass der Kaffee gleich fertig für uns sei. Kurz zuvor fuhren eine Frau und ein Mann kurz mit dem Auto weg und kamen mit einer Packung Kaffee und Plastikbechern wieder. Es ist also weiterer Kaffee in Arbeit. Kurz darauf wird eine Schale mit Kaffee sowie ein Holzhocker und mehrere Becher nach draußen zu uns getragen. Nachdem wir auch diesen Kaffee ausgetrunken hatten, genießen wir die Sonne und weitere Süßigkeiten am Straßenrand.

Wir bedanken uns bei unseren Gastgeber*innen und wandern weiter nach Alzen, wo Rosi wohnt. Rosi ist eine ältere Dame, die schon viele Generationen von PBMV-Pfadfinder*innen besucht haben. Über mehrere Hügel, vorbei an Weiden und Tieren erreichen wir das Dorf Alzen. Die Hauptstraße ist von vielen bunten Häusern gesäumt, mit großen Toren und hohen Mauern.

Wir treffen Rosi wenig später vor der Dorfkirche, wo sie jedem und jeder von uns die Hand gibt und sagt: „Ich bin Rosi Müller, herzlich willkommen in Alzen.“

Sie schließt uns das Pfarrhaus auf, das im Winter für die Gottesdienste genutzt wird. Wir räumen den kleinen Altar, das Rednerpult und die Stühle beiseite und verabreden uns mit Rosi um halb sieben, da um sieben Uhr „die Nachbarschaft“ kommen und den Raum nebenan im Pfarrhaus für ein Treffen nutzen würde.

In der Zwischenzeit essen wir noch Brot, trinken Tee und wärmen uns etwas auf. Zur verabredeten Zeit kommt Rosi und erzählt uns über Alzen, die Kirche und Siebenbürgen. Rosi hat Alzen in ihrem Leben nur für wenige Jahre verlassen. Sie hat sowohl die Blütezeit ihres Dorfes als auch dessen Niedergang miterlebt. Viele Siebenbürgersachsen haben Alzen und der Region in den letzten Jahren den Rücken gekehrt. Viele von ihnen sind nach Deutschland ausgewandert und kommen nur noch im Sommer in ihre alte Heimat zurück. Die siebenbürgensächsische Kultur gerät immer weiter in Vergessenheit, sagt Rosi. Vor Ort sind nur noch die Alten, die sich an Früher erinnern und der alten Zeit nachtrauern. So eine Zeit des Niedergangs und des Verlusts will Rosi nicht noch einmal erleben, sagt sie.

Ich werfe einen Blick durch die kleinen Scheiben in der Tür und beobachte „die Nachbarschaft“, die sich im Raum nebenan trifft. Ich hole noch einmal die alten Fotos von der Siebenbürgen-Fahrt des PBMV aus dem Jahr 2004 aus meinem Rucksack. Denn einer der Männer kommt mir irgendwie bekannt vor, auch wenn ich ihn noch nie getroffen habe. Wir suchen nach dem passenden Bild und tatsächlich: Herr Schöpp, heute 91 Jahre alt, sitzt im Raum nebenan. Er ist Jäger, Imker, Maler und noch weiteres. In alten Logbucheinträgen von Siebenbürgen-Fahrten ist von ihm mehrmals die Rede, weil er schon viele Pfadfinder*innen vom PBMV getroffen hat. Wir haben ein Foto aus dem Jahr 2004 dabei, das ihn als Imker zeigt. Herr Schöpp ist der Erste, den wir durch eines der Fotos wiedergefunden haben. Wir machen ein Foto mit ihm und schenken ihm das nun 16 Jahre alte Foto, auf dem er zu sehen ist.

Rosi zeigt uns noch die Kirche und wir staunen über die Fresken im Altarraum, die erst vor 10 Jahren unter dem Putz gefunden und nun freigelegt wurden. Wir verabschieden uns von Rosi und essen ein spätes Abendbrot. Nach einem wunderbaren Tag mit vielen tollen Begegnungen und spannenden Geschichten, schlafen wir ausnahmsweise ohne Gute-Nacht-Geschichte ein.

Der etwas andere Geburtstag

am 21.06.2020 ist der DPV 50 Jahre alt geworden. Eine große Sause war im September geplant. Einladungen wurden bereits geschrieben und das Rezept für die Geburtstagstorte erprobt. Nun wissen wir alle, wie das letzte Jahr verlief – eine große Sause war nicht möglich. Stattdessen hat sich ein „Radio goLd“ Team gebildet und die einmalige Chance genutzt, in einem kleinen Radiostudio in Eschwege? Fünf Stunden „Radio goLd“ zu senden.

Das Programm war ein voller Erfolg und das Team kam den Bitten der Zuhörenden nach, das Radioprogramm weiterhin zur Verfügung zu stellen. Hier kannst du dir nun unser „Radio goLd“ anhören (aufgrund der Musikrechte, musste diese herausgeschnitten werden). Das komplette Programm, auch mit Musik findest du hier:

PS: Wusstest du schon, dass es jetzt auch einen Podcast gibt? Das Team „Radio goLd“ macht weiter. Schau mal hier und hör dir den neuen Liliencast an.

Es wird Zeit…

…für die Doku 8!

Seit Gründung 1970 dokumentiert der DPV sein Selbstverständnis, seine Mitgliedsbünde und die Fragen, die ihn umtreiben und bewegen sowie das vielfältige Leben im Verband und in seinen Bünden.

Damit diese nun vierzig Jahre Verbandsgeschichte dokumentierende und unter Jugendverbänden einzigartige Reihe fortgesetzt werden kann, brauchen wir die Dokumentation 8. Sie soll dem Verband und seinen Bünden zur Öffentlichkeitsarbeit dienen, vor allem aber auch Aktive und Ehemalige aus dem DPV und seinen Bünden zum Schmökern, Erinnern und Pläneschmieden Anstoß geben.

Unser Ziel ist es, die neue Dokumentation im („nachgeholten“ Jubiläumsjahr 2022) herausbringen zu können. Themen gibt es viele: Aktionen wie „Schall&Rauch“, das Verbandslager „Allerhand“, aber auch die vielen kleinen Veranstaltungen des Verbandes und die Highlights aus den Bünden sollen ebenso nicht fehlen, wie die aktuell den Verband prägenden Themen Nachhaltigkeit, Jugendpolitik, Prävention und die Zusammenarbeit mit dem BdP aufgegriffen werden können. Was genau Schwerpunkt werden soll und wie alles in der Dokumentation Eingang finden soll, das wollen wir aber gemeinsam mit dir entscheiden.

Wir freuen uns über viele junge und alte Gesichter aus allen Bünden des Verbandes, die Lust am Schreiben, Gestalten, Bildersammeln, Redigieren, einfach nur Konzeptionieren haben oder aber besonders gut vernetzt im Verband sind und die Fäden zusammenführen möchten.

Bitte leitet dieses Schreiben an alle Menschen aus eurem Bund oder Stamm weiter, die Lust auf die Gestaltung einer solch einmaligen Druckschrift haben oder meldet euch gerne selbst mit eurem Interesse bei Storch(at)dpvonline.de.

Bundesführungstreffen digital

Am letzten Februarwochenende fand das Bundesführungswochenende – natürlich digital – statt.

Wieder einmal ging es selbstverständlich um Corona und das Aufrechterhalten der Jugendarbeit unter Pandemiebedingungen…

Vor allem aber wurden die aktuellen Planungsstände vorgestellt und diskutiert. Und da dürfen wir uns auf viele tolle Veranstaltungen freuen, die hoffentlich bald auch wieder in Präsenz möglich sein werden: Das gemeinsam mit dem BdP ausgerichtete Kennenlernevent für Stämme und Sippen „stadt&spiel“ im eptember 2021 und das Segeln für Stammesführungen im April stehen (unter „Coronavorbehalt“) in den Startlöchern, ebenfalls schon fleißig wird am Verbandslager 2023 gewerkelt. 2022 sehen wir uns zum nachgeholten Verbandsgeburtstag auf Burg Ludwigstein „DPVgoLd“ und beim Rotenburger Seminar „What the fake“.

Daneben haben die Arbeitskreise aus ihrer Tätigkeit berichtet. Die Corona-Pause haben die AKs „DPV3000“ (Nachhaltigkeit) und „Jugendpolitischer Rat“ genutzt und viele neue Ideen entwickelt. Der AK Digitalisierung arbeitet fleißig an einer neuen Cloudlösung und Arbeitshilfe für Planungsteams, die dem Verband bald zur Verfügung stehen, und das Präventionsnetzwerk hat ebenfalls viel vor und bereichert mit seinen Unterstützungsangeboten die Arbeit in den Bünden. Neu eingerichtet wird ein Arbeitskreis, der sich um die Dokumentation 8 des Verbandes kümmern wird.

Wie immer freuen sich alle Planungsteams und Arbeitskreise weiterhin über interessierte Mitstreiter*innen aus den Reihen der Bünde.

Mit gemeinsamen Spieleabenden und verschiedenen Gesprächskreisen kamen aber auch Spaß und Austausch nicht zu kurz. Doch auch wenn es ein gelungenes Wochenende war: Wir freuen uns, wenn wir uns bald wieder von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen können!

Grüße vom Bundesführungstreffen!

Jugendpolitisches Konzept veröffentlicht

Als Jugendverband vertreten wir die (jugend-)politischen Interessen junger Menschen und aller Pfadfinder*innen aus dem Verband. Gleichzeitig setzen wir uns mit Hilfe der pfadfinderischen Pädagogik dafür ein, dass junge Menschen ihre Interessen selbst aktiv vertreten können, dass sie aktive Gestalter*innen der Gesellschaft sind und werden, sowie Verantwortung für sich und ihre Umwelt übernehmen. Wir vertreten unsere Anliegen in den demokratischen Strukturen unserer Gesellschaft und bringen unsere Expertise in Fach- und Arbeitsgruppen zu ju-gendpolitischen Themen ein. Diese Arbeit bedarf einer Orientierung gebenden Grundlage. Als Grundlage dient unser im Jahre 2020 verabschiedetes und partizipativ erarbeitetes jugendpolitisches Konzept.

Dr. Wolf-Rainer Dix (Dixi)

Dixi ist tot.

Mit Dixi verliert der Deutsche Pfadfinderverband einen seiner „Gründerväter“, der in den Anfangsjahren des Verbandes, aber auch lange darüber hinaus mit unerschöpflichen Elan sowohl als Bundesführer des Pfadfinderbundes Nord als auch auf vielfache Weise im DPV selbst die Richtung des Verbandes nachhaltig prägte.

Schon bei der Gründung des Verbandes im Jahr 1970 war Dixi beteiligt. 1977 bis 1980 wirkte er als stellvertretender Vorsitzender im Verbandsvorstand, bis 1986 als Referent des Vorstandes. Lange Zeit war er maßgeblich für das Schrifttum des Verbandes verantwortlich, beginnend mit der Informationsschrift FORUM, später und über viele Jahre als Herausgeber der Zeitschrift FLEX.

Dixi war ein Mann der Tat. Er gründete das Ponyprojekt des Pfadfinderbundes Nord und den Hamburger Singewettstreit – bis heute eine der größten überbündischen Veranstaltungen in der Jugendbewegung.

Tausende Kinder und Jugendliche – heute Erwachsene – verdanken Dixi unvergessliche Erlebnisse und bereichernde Erfahrungen. Mit der Leitung der richtungsweisenden Verbandslager „Cavalcade“ 1978 und „Historischer Zug“ 1982, aber auch den großen Verbandsaktionen „Grüne Hand“ und „Buntes Herz“ setzten Dixis Ideen Maßstäbe für die Arbeit des DPV, auf die wir auch heute noch aufbauen. 

Dixi wird uns fehlen. Wir werden ihn nicht vergessen.

Der Vorstand des Deutschen Pfadfinderverbandes

stadt&spiel

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Was ist das stadt&spiel?

Eine Stammesaktion in ganz Deutschland!

BdP- und DPV- Stämme treffen sich und spielen gemeinsam am Samstag ein großes Stadtgeländespiel in verschiedenen Städten in Deutschland.
Das Wochenende dient der Vernetzung von zwei wunderbaren, interkonfessionellen Verbänden.

Mehr erfährst Du auch auf der Informationsseite „www.bdp-dpv.de“.

Wann findet das stadt&spiel statt?

Freitag 17. bis Sonntag 19. September 2021

Wer kann mitmachen?

Jeder Stamm – egal welche Größe, egal aus welcher Region – darf teilnehmen!
Zielgruppe: 10-15 Jahre (Gruppen mit Leitung/ Pfadfinder*innenstufe) – die Gruppenleitung trägt die Verantwortung für die Teilnehmenden.
Stammesführungen und Helfende können gerne bei der Umsetzung des Spieles helfen.

Wie viel kostet das stadt&spiel?

Voraussichtlich liegt der Teilnehmenden-Beitrag bei maximal 10,00 € pro Person.
Fahrt- und Verpflegungskosten müssen selbst übernommen werden.

Warum machen wir diese coole Aktion?

Wir wollen uns über mehrere Städte vernetzen, gemeinsam und gegeneinander spielen, neue Stämme kennenlernen, ein cooles Wochenendlagererlebnis haben sowie einen neuen Verband kennenlernen.

Was muss ich tun?

Damit Du am 01. März 2021 gleich mit dem Anmeldetool starten kannst, überlege Dir mit deinem Stamm folgende Punkte und suche diese Daten zusammen:

Wichtig! Du kannst alle Daten bis zum 01. Mai 2021 noch ändern, da alles gespeichert wird. Also lieber gleich schon eintragen!

1. Eine Ansprechperson für das stadt&spiel, die wir für die Kommunikation benötigen, soll sich über ihre E-Mail Adresse im Tool anmelden.

2. Teilnehmende anmelden; folgende Teilnehmenden-Gruppen haben wir:

Teilnehmende: Das sind die Gruppenkinder, die aktiv am Spiel teilnehmen: Alter 10-16 Jahre
Gruppenleitungen: Auch diese nehmen aktiv am Spiel teil, sollten aber Aufsichtspflichten erfüllen
Stammesvertretung: Hier sind lediglich wenige Menschen pro Stamm notwendig (max. 3, eher weniger), sie sind aktive SpielerInnen mit Koordinationsaufgaben
Helferlein: Alle, die keine Lust haben auf der aktiven Spielseite zu stehen, sondern lieber hinter oder auf der Bühne die Fäden ziehen wollen, können sich gerne melden

3. Heim oder nicht?

Habt ihr ein Heim, das folgendes hat: Möglichkeiten zum Kochen (Herd/Feuerstelle), ausreichend Toiletten und fließend Wasser?
Ja oder nein?
Wollt ihr einen Stamm einladen oder wollt ihr es anderen Stämmen zur Verfügung stellen?

4. Wo wollt ihr hin?

Wollt ihr in eurer Stadt bleiben oder bei euch in der Nähe?
Wollt ihr weit weg, am liebsten quer durch Deutschland?
Ist es euch egal?
Habt ihr einen Wunsch?

5. Partnerstamm: Dein Stamm trifft auf einen anderen Stamm; überlegt euch doch einen netten Text an deinen noch unbekannten Partnerstamm

6. Anderes Heim/Lagerplatz: Ihr kennt noch einen guten Ort, wo Stämme unterkommen können? Schreibt sie uns auf!

Wenn Du Alles hast kannst Du am 01. März 2021 gleich mit der Anmeldung starten!

Wir freuen uns auf Dich und deinen Stamm!

Das Planungsteam vom stadt&spiel