DPVGOLD: Nachgefragt…

Wir möchten im Rahmen unseres Blogs auf „DPVgoLd“ einstimmen und zugleich die Vielfalt der Bünde im Verband darstellen. Dazu haben wir die Bundesführungen im DPV befragt. Hier lest ihr nun von der Pfadfinderschaft Süddeutschland.

Seid doch so nett und stellt euch  unseren Lesern und Leserinnen kurz vor: Wer seid ihr und was macht ihr in Kluft – und ohne?

Hallo zusammen, wir sind Stäuer, David, Nele und Laura, die Bundesführung der Pfadfinderschaft Süddeutschland. In dieser Konstellation gibt es uns noch nicht ganz so lange – erst seit November 2019. Neben der Bundesführung sind wir alle noch etwas in unserem Stamm aktiv.

Stäuer kommt vom Stamm Treverer aus Dieblich an der Mosel. Derzeit wohnt er in Erfurt und studiert dort Forstwirtschaft.

David kommt aus dem Stamm Kondor aus Karlsruhe. Momentan studiert er Gymnasiallehramt Germanistik und Geschichte in Heidelberg.

Laura kommt aus dem Stamm Jörg von Schauenburg aus Oberkirch. Sie hat gerade ihr Studium der Sozialen Arbeit abgeschlossen.

Nele kommt aus dem Stamm Kondor aus Karlsruhe. Sie möchte zum Wintersemester anfangen Soziale Arbeit zu studieren.

Erzählt uns doch ein bisschen aus eurem Bund: Was habt ihr im letzten Jahr bewegt und was hat euch bewegt?

Im letzten Jahr hatten wir wie immer unseren Basislehrgang, bei dem wir ältere Sipplinge zu Gruppenleitern ausbilden und zeitgleich unsere Aufbauschulung, bei der wir schon aktive Gruppenleiter weiterbilden.

Über Pfingsten fand nach einigen Jahren der Abstinenz wieder eine grandiose Meutenaktion für die Jüngsten in unserem Bund statt. Diese wurde zusammen mit unseren Freunden des Pfadfinderbund Horizonte und dem Ring Bayern des Pfadfinderbund Mosaik zusammen organisiert und durchgeführt. Es war ein voller Erfolg und hat die Freundschaft zwischen den Bünden nachhaltig gestärkt. #südfrüchte

Die Sippenaktion war ein weiteres Highlight im letzten Jahr, an das wir uns gerne zurückerinnern.

Eines der Höhepunkte des Jahres war auch unser phänomenales, jährlich ausgerichtetes Herbstseminar auf dem Handwerkerhof in der Nähe von Heilbronn. Über 100 Menschen aus unserem Bund und eine Menge überbündischer Freunde nahmen daran teil, um Seminare zu vielen verschiedenen Themen anzubieten und zu besuchen.

Zur Zeit können leider keine Lager, Fahrten und andere Aktionen stattfinden, aber wir freuen uns auf den Moment, wenn es wieder los geht!

Im nächsten Jahr wird unser Verband 50 Jahre alt. Wir möchten mit euch ein wenig über ihn und euch sprechen. Wann dachtet ihr das letzte Mal „Wow, es ist wirklich verdammt gut, dass es diesen DPV gibt!“?

Der DPV bietet vor allem kleineren Bünden wie der PSD ein vielfältiges Angebot von Schulungen, über gemeinsame Großlager, bis hin zur Förderung von Internationalem Jugendaustausch. Wir freuen uns auf den DPV-Veranstaltungen immer auf die vielen verschiedenen Menschen und den gemeinsamen Austausch. Das ist einfach spitze!

In welchen DPV-Momenten freut ihr euch eher, dass bald wieder eine Veranstaltung nur mit eurem Bund ansteht?

Am Ende einer Großveranstaltung mit sehr vielen verschiedenen Menschen ist es für uns immer schön wieder in unseren familiären Bund zurück zu kehren. So großartig wir es auch finden, neue Eindrücke von anderen Bünden zu bekommen, so selbstverständlich fühlen sich unsere vertrauten und eingespielten Sitten und Traditionen an.

Unsere Jubiläumsfeier heißt „DPVgold“. Es drängt sich eine Ehe-Analogie auf. Ist zwischen uns alles gesagt?

In einer Ehe kann man sich nie oft genug sagen, wie sehr man sich gegenseitig schätzt. Wir wollen Danke sagen für die wunderbaren, verschiedenen Eindrücke und Möglichkeiten, die wir durch den DPV bekommen.

Schalten wir mal kurz den „Alles-ist-möglich“-Modus an: Was wolltet ihr schon immer einmal mit dem DPV erleben?

Eine Meutenaktion mit dem gesamten DPV für Wölflinge im Alter von 6 bis 10 Jahren. Oft haben wir das Gefühl, dass unsere Jüngsten nichts oder nicht viel vom DPV mitbekommen und können somit das Verbandsleben nur sehr begrenzt aktiv erleben.

Zu einem runden Geburtstag ist es üblich, dem Jubilar etwas zu wünschen. Was wünschst ihr dem DPV?

Wir wünschen dem DPV eine goldene Zukunft mit vielen Aktionen für alle! Wir sind froh, dass es den DPV gibt und wollen ihn nicht missen.  

Einladung zum zweiten Vorbereitungstreffen zum Rotenburger Seminar 2021

5. und 6. Juni 2020 im Internet

Liebe Freund*innen im BdP und DPV,

vom 22.-24. Januar 2021 soll das nächste Rotenburger Seminar „What the FAKE?!“ zusammen vom BdP und DPV in Berlin stattfinden.
Im November 2019 haben sich bereits Interessierte zu einem ersten Vorbereitungstreffen getroffen und erste Ideen gesponnen. Das Thema wird Fake News und Meinungsfreiheit sein. Wir haben bereits viele – teils sehr konkrete, teils noch sehr wage – Ideen, möchten aber im noch größeren Kreise zusammen weiterspinnen!
Das nächste Vorbereitungstreffen werden wir nun Anfang Juni vom häuslichen Sofa aus starten. Aber keine Angst: wir werden nicht nur vor dem PC hocken, sondern haben schon einige Ideen, wie wir eine entspannte und produktive Atmosphäre schaffen können. Und natürlich auch einigen Spaß haben werden!

Hier die Daten:
Wann? 5. Juni ab 20 Uhr, 6. Juni ganztägig
Wo? Über den Anbieter Zoom. Weitere Infos dazu gibt es nach der Anmeldung!
Wer? Interessierte ab 16 Jahren, die Lust auf die Planung eines Seminars zur Politischen
Bildung haben.
Kosten? Keine! Es kommt noch besser: Obwohl wir dieses Treffen jeweils von Zuhause aus durchführen werden, verzichten wir natürlich nicht auf die nötige Portion Kuchen! Das Rezept erhaltet Ihr nach der Anmeldung.
Anmeldung bitte bis zum 24. Mai 2020 an @ oder @

Sobald Ihr Euch anmeldet, bekommt Ihr weitere Infos!
Bei Fragen meldet Euch gerne bei uns. Wir freuen uns auf ein tolles Vorbereitungstreffen!
Gut Pfad und liebe Grüße

Anna (DPV) und Julia (BdP)

DPV goLd und Corona

Liebe DPV-Mitglieder!

Ihr seid sicher auch schon super gespannt auf DPV goLd und freut euch wie wir, also wie Bolle darauf. Sicher habt ihr euch aber auch schon gefragt und gesorgt, ob und wann das Lager denn angesichts der Corona-Situation stattfinden wird. Vielleicht habt ihr euch sogar gewundert, dass wir noch nichts dazu veröffentlicht haben. Das soll hiermit geschehen:

Natürlich ist uns die aktuelle Lage bewusst, so mussten wir u.a. auch einige Planungstreffen in Videochats verlegen und wir verfolgen die Entwicklung immer auch mit Blick auf September und unser Jubiläum. Dabei kommt es nicht nur darauf an, ob die Aktion nach rechtlichen Vorgaben stattfinden darf, sondern auch, ob sie verantwortungsvoll im Hinblick auf die Gesundheit aller Teilnehmenden durchgeführt werden kann.

Aktuell sind wir zur Einschätzung gelangt, dass es noch zu früh ist, eine endgültige Entscheidung zu treffen. Selbst die seriösesten Prognosen unterscheiden sich massiv und ändern sich gefühlt im Stundentakt. Auf eine so unklare Informationslage wollen wir unsere Entscheidung jedenfalls so lange nicht stützen, wie wir nicht müssen. Voraussichtlich Anfang Juni aber wird eine Entscheidung aufgrund der dann hoffentlich verlässlichen Informationslage getroffen, die wir an euch kommunizieren werden.
Fest steht: Auch falls die Aktion im Herbst nicht stattfinden kann, werden wir zu einem später Zeitpunkt gemeinsam nachfeiern.

Mindestens bis dahin halten wir am Septembertermin fest und planen und hoffen. Und auch ihr könnt eurer Zuversicht Ausdruck verleihen, beispielsweise indem ihr euch mal auf www.dpvgold.de umschaut und dort ein Programmangebot einreicht.
Wir freuen uns jedenfalls auf euch und hoffen ihr bleibt weiterhin gesund und munter,

euer Planungsteam

MuViCo gestartet!

Unser Mitgliedsbund, der Pfadfinderbund Horizonte, hat einen Musikvideocontest gestartet!

Anstelle der eigentlich stattfindenden, aber in Coronazeiten leider abgesagten Singewettstreite sind alle Pfadfindergruppen nun aufgerufen, ihr Können in einem Musikvideo zu präsentieren.

Teilnahmebedingungen, Bewertungskriterien und alle Informationen zur Einsendung von Beiträgen findet ihr unter http://www.muvico.de!

Lasst euch durch den Lockdown nicht die Freude am Singen und Musizieren nehmen und macht mit!

DPV und BdP – es geht wieder los!

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Nach Schall und Rauch steht das nächste gemeinsame Projekt nun in den Startlöchern! Und du kannst deine Ideen einbringen!

Vielleicht hast du ja momentan auch mehr Zeit oder bist viel zu Hause? Da bietet es sich doch an, die Abende mit Telefonkonferenzen zu verbringen… Noch viel schöner ist es, wenn dabei die Ideen und Geschichten für unsere nächsten Veranstaltungen gesponnen werden.

Gemeinsam mit dem BdP wollen wir im nächsten Jahr etwas ganz Besonderes auf die Beine stellen:
Ein Wochenende, verschiedene Städte, hunderte Pfadis, ein Spiel!

Du willst mehr erfahren und dich beteiligen? Dann melde dich bei uns!
(many[at]dpvonline.de)

Der digitale Heimabend – Teil 2 – welche Ideen gibt es in den Bünden?

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Ihr sitzt Zuhause und vermisst die Pfadfinderei ziemlich? Im Artikel „Der Digitale Heimabend“ wurden bereits viele Ideen gesammelt, wie Ihr am Besten mit Eurer Gruppe Kontakt halten könnt. Hier haben wir noch weitere Ideen gesammelt für Eure freie Zeit – manche alleine oder in der Gruppe. In vielen Bünden hat man sich nämlich bereits Gedanken zu Angeboten gemacht, die wir Euch vorstellen möchten. Natürlich ist das hier keine vollständige Übersicht.

Youtube – Der Pfadfinderbund Weltenbummler ist schon länger aktiv auf Youtube. Hier könnt Ihr Euch vergangene Fahrten, aber auch Praxistipps z.B. welcher der richtige Spirituskocher ist anschauen. Link

Internetnacht – Der Deutsche Pfadfinderbund Mosaik bietet für seine Mitglieder die beliebte Internetnacht – eine Art digitale Schnitzeljagd – nun in der 24/7-Version an. Auf dem Blog findet Ihr weitere Ideen. Link

Heimabend-Generator – Im Deutschen Pfadfinderbund Mosaik ging ein Heimabend-Inspirator online. Hier könnt Ihr vielleicht auch schon einmal schauen für die Zeit danach und auch inspirieren lassen. Es gibt aber auch digitale Ideen. Link

Podcast – Matze und Kilian aus dem Pfadfinderbund Weltenbummler haben zusammen einen Podcast, der „Zeitgeschichten – Der Pfadfinderpodcast“. Findet Ihr auf Spotify oder Youtube.

Auch über den DPV hinaus gibt es gerade viele tolle Ideen von Pfadfinder*innen aus aller Welt. Denn in dieser Situation verbindet die meisten von uns, dass wir nicht nur Pfadfinder*innen sind, sondern Zuhause sitzen!

Gitarrenkurs – Die Arbeitsgemeinschaft Hamburger Pfadfinderverbände (AHP) – in der auch unserer Hamburger Bünde Mitglied sind – stellt einen Gitarrenkurs auf Youtube: Link
Eure neuen Gitarrenspielkenntnisse könnt Ihr direkt mit Dota Kehr üben. Sie gibt auch Gitarren Tutorials für Ihre Lieder. Link

#CampAtHome – Die Northumberland Scouts haben ein großes Ziel: ein virtuelles Lager mit einer Million Teilnehmenden aus der ganzen Welt. Das geht ganz einfach: Klickt bei der Facebook-Veranstaltung auf „Teilnehmen“ und begleitet Eure Nächte in den sozialen Medien. Regeln: packt eine Tasche, schlagt ein Zelt im Garten oder Zuhause auf und schlaft darin, zündet ein Lagerfeuer an (virtuell oder real), führt eine Pfadfinderei-Aktivität durch (z.B. ein Morgenkreis) und helft beim Kochen.
Vielleicht eine Idee für Eure Gruppe? Die spanischen Pfadfinder*innen machen es vor: Link

Seid Ihr noch über weitere Ideen gestolpert? Schreibt gerne in die Kommentare!

Kleines Update aus der DPV goLd-Planung

Wir planen weiter. Trotz Corona sind die Vorbereitungen für DPV goLd voll im Gange – so auch gestern beim virtuellen Planungstreffen vom AK Hintergrundprogramm (siehe Foto). Die von Vielen jetzt neu gewonnene Freizeit wissen wir im Team natürlich bestens zu nutzen, um auf digitalen Wege (#stayhome) die anstehenden Projekte anzugehen, Aufgaben abzusprechen und unsere überschüssigen Tatendrang sinnvoll in die Planung unserer heiß ersehnten DPV-Jubiläumsfeier zu investieren. Wir freuen uns schon auf und über viele engagierte Mitplanende und Helfende für das Lager!

Jeden Tag eine gute Tat? Jetzt erst recht!

Okay, seien wir mal ehrlich: Für viele von uns ist dieser Spruch ein abgedroschenes Klischee, mit dem wir uns vor allem dann konfrontiert sehen, wenn wir anderen Menschen von unserem „Hobby“ erzählen. „Helft ihr dann erst ’ner Oma über die Straße, bevor ihr Kekse an der Haustür verkauft?“

Soweit, so nervig – steckt in dieser Sicht auf unser Pfadfinder*innendasein doch eine Geringschätzung der ehrenamtlichen Arbeit, die von Unkenntnis und Überheblichkeit zeugt. Vielleicht mag das der Grund dafür sein, dass wir dieses eigentlich doch urpfadfinderische Motto im Wortlaut selten selbst zur Beschreibung der Werte nutzen, die wir als Pfadfinder*innen vorleben und jungen Menschen durch unsere Gruppen nahebringen wollen. Erinnern wir uns an das Versprechen, das wir für die Aufnahme in unsere Gruppe und die weltweite Gemeinschaft der Pfadfinder*innen abgelegt haben, dann wird darin – ganz egal aus welchem Bund oder Verband wir stammen – ein Satz vorkommen, der in etwa so lautet: „Ich verspreche, […] meinen Mitmenschen zu helfen und meine Umwelt verantwortlich mitzugestalten.“ So blöd also dieses Klischee des*der Pfadfinders*in sein mag, der*die den ganzen Tag am Zebrastreifen wartet, um mindestens einem alten Menschen über die Straße zu helfen, so wichtig ist der Wert der sich dahinter verbirgt für unser Selbstverständis: Wir versuchen zu helfen, wo unsere Hilfe gebraucht wird und diese Hilfsbereitschaft unseren Mitmenschen vorzuleben.

Dieses Selbstverständnis endet jedoch nicht mit der Fahrt, dem Heimabend oder dem Lager, dem Ablegen der Kluft beim Wechsel in unseren normalen Alltag. Das grundlegende Ziel unserer Pfadfinder*innenarbeit ist es, durch die erlebte Gemeinschaft in den Gruppen ein Stückchen zur Persönlichkeitsbildung aller unserer Mitglieder beizutragen. Dieses Ziel ist nur dann erreicht, wenn unsere Werte wie Toleranz, Kritikfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein oder eben Hilfbereitschaft in unser aller Alltag gelebt werden.

Und was heißt das für den Umgang mit Corona?

Auch wenn wir derzeit wenige unserer Mitmenschen außerhalb der Familie, unserer Wohngemeinschaft oder unserer Arbeitskollegen*innen sehen, gibt es viele Stellen, an denen Hilfe gebraucht wird und von uns geleistet werden kann. Hier einige Ideen, die wir gerne bei Hinweisen von euch erweitern.

Vermeide unnötige soziale Kontakte

Die erste Hilfe, die Menschen aus Risikogruppen von euch derzeit brauchen, ist euer Beitrag zur Eingrenzung der Virus-Ausbreitung! Denn auch wenn die meisten aktiven Pfadfinder*innen durch ihr junges Alter nur einem geringen Risiko durch das Corona-Virus ausgesetzt sind, können sie selbst bei Symptomfreiheit Überträger*in sein und bei jedem sozialen Kontakt zur Ausbreitung beitragen.

Bevor du hilfst: Schütze dich selbst!

Niemandem ist nachhaltig geholfen, wenn du dich bei deiner Hilfe selbst in Gefahr bringst. Wichtige Regeln zum Infektionsschutz findest du daher hier. Wenn du eine Vorerkrankung hast, bist du auch als junger Mensch gefährdet. Dann solltest du vorrangig zu Hause bleiben.

Beteilige dich an Nachbarschaftshilfe

Für Menschen aus Risikogruppen und Menschen unter Quarantäne sind die einfachsten Alltagserledigungen, wie der Lebensmitteleinkauf oder Gang in die Apotheke, derzeit nicht möglich. Es haben sich im Netz bereits mehrere Initiativen gegründet, die diesem Problem mit nachbarschaftlicher Hilfe begegnen wollen. Sich daran zu beteiligen ist wirklich sehr einfach!

  • Gegen das Virus bietet Vorlagen für Aushänge in deinem Treppenhaus an, damit du dich mit deinen Nachbarn*innen für gegenseitige Hilfe vernetzen kannst
  • NEBENAN.DE ist eine Plattform, auf der sich Helfer*innen und Hilfesuchende deutschlandweit registrieren und so gegenseitig finden und vernetzen können

Geh Blutspenden

Die Krankenhäuser haben es derzeit schwer, ausreichend Spender*innen zu finden, um ihre Patienten*innen mit Blutkonserven zu versorgen. Daher ist es jetzt eine gute Idee mal wieder spenden zu gehen, oder mit dem Blutspenden anzufangen – natürlich nur, wenn du dich selber gesund und fit fühlst. Informationen zum Wie, Wo und Wann findest du zum Beispiel beim Deutschen Roten Kreuz.

Du bist Medizinstudent*in?

Dann informiere dich auf den Seiten deines örtlichen Gesundheitsamts oder Krankenhauses, ob du als Pfleger*in oder in der Corona-Aufklärung helfen kannst. Häufig wird dir diese Tätigkeit auch als (Neben-)Job bezahlt.

Hilf in bestehenden Initiativen mit

Viele Initiativen und Gruppen, die sich für das soziale Miteinander einsetzen, werden stark von älteren Menschen getragen. Nun gehören diese Menschen zur sogenannten Risikogruppe und sollten deshalb vorrangig zu Hause bleiben. Das bedeutet, dass Obdachlosenhilfe, die Tafeln und Sozialdienste oft vor großen Problemen stehen: Einerseits ist ihre Arbeit auch – und teilweise sogar gerade – in Corona-Zeiten unglaublich wichtig, andererseits müssen sie ihre Ehrenamtler schützen, damit diese sich nicht in Gefahr bringen. Hier könnt ihr als junge Menschen einspringen! Informiert euch, welche Initiativen es in eurer Nähe gibt, und fragt, ob ihr helfen könnt.

Arbeite in der Landwirtschaft oder der Logistik

Die Landwirte haben ein großes Problem: Erntehelfer*innen können derzeit nicht durch die vielen geschlossenen Grenzen kommen. Um zu verhindern, dass Lebensmittel auf den Feldern verrotten oder nicht ausgesäht werden können, wird vielerorts dringend Hilfe gesucht. Ebenso sind im Bereich des Lebensmittelhandels momentan gewaltige Probleme bei der Versorgung aufgetreten, die vor allem damit zusammenhängen, dass Lieferketten nicht mehr funktionieren und Mitarbeiter*innen fehlen, vor allem aber die Nachfrage sprunghaft gestiegen ist. Hier werden ebenfalls dringend Menschen gesucht. Kleines Bonbon: Euer Einsatz wird sogar bezahlt.

  • über das Portal Das Land Hilft vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft können sich Menschen mit Zeit und Interesse an einem Job in der Landwirtschaft registrieren
  • das Portal Land Arbeit bietet genauso die Vermittlung von Saisonjobs in der Landwirtschaft an