Alle guten Wünsche zum Jahreswechsel

Liebe Pfadfinder*innen, liebe Freunde*innen des DPV!


Ein ungewöhnliches und herausforderndes Jahr liegt hinter uns. Ein Jahr, das unser Zusammenleben in einer Weise geprägt und radikal verändert hat, die uns vorher unvorstellbar schien. Ein Jahr, das Superlative und Durchhalteparolen provozierte, die ihr alle kennt und wahrscheinlich nicht mehr hören oder lesen wollt. Wie verständlich!

Wenn wir auf das zurückliegende DPV-Jahr blicken, entdecken wir vor allem eines: Engagierte junge Menschen in Bünden und Verband, die mit enormem Einsatz dafür gekämpft haben, ihre Arbeit fortzusetzen und weiterzuentwickeln!

Chapeau: Ihr habt viel erreicht. Die mehreren hundert „erkämpften“ Großfahrten sind nur ein Beispiel dafür. Daneben stehen die unzähligen digitalen Alternativen, die entwickelt, erprobt und etabliert wurden – auch wenn sie eigentlich keine Alternative für unsere Arbeit sind, die von der persönlichen Begegnung und der Entwicklung in den durch enge Beziehungen geprägten Gemeinschaften lebt, so ist es doch Zeichen der Stärke unserer Gemeinschaft(en), dass sie auch einen Verzicht in dieser Art überstehen und daran weiter wachsen können.

Natürlich bleibt unsere Perspektive: Rückkehr zu unseren bewährten und notwendigen persönlichen Formaten, so schnell wie möglich. Und um das zu erreichen, setzen wir, so lange es eben notwendig ist, auf die „Alternativen“, von denen manche ja womöglich als Ergänzung auch in Zukunft unsere Arbeit bereichern.

Liebe engagierte Menschen im DPV und den Bünden, wir danken euch ganz ausdrücklich für euren besonnenen, kreativen und zuverlässigen Einsatz für die gemeinsame Sache! Genauso danken wir allen Unterstützer*innen unserer Arbeit für das Verständnis unserer Bedarfe unter den besonderen Bedingungen und das flexible Reagieren darauf!

Wir wünschen euch einen besinnlichen Jahresausklang, der Mut und Zuversicht für euch und die Menschen und Projekte, die euch wichtig sind, im kommenden Jahr bringen möge!

Herzlich gut Pfad, allzeit bereit und – bleibt gesund!

Euer Vorstand und eure Mitarbeiter in der Geschäftsstelle

Gemeinsame Vorstandssitzung BdP-DPV

Mittlerweile ist es eine lange Tradition, dass einmal im Jahr die Vorstände der beiden großen interkonfessionellen Pfadfinderverbände gemeinsam tagen. Der gemeinsame Austausch – der in diesem Jahr leider nicht persönlich, sondern coronabedingt nur digital stattfinden konnte – hat auch schon sehr konkrete Früchte getragen, z.B. in Form gemeinsamer Veranstaltungen wie zuletzt Schall und Rauch, dem Pfadfinderfestival.

Auch für die Zukunft sind wieder gemeinsame Veranstaltungen geplant, nämlich das Rotenburger Seminar zum Thema „Fake News“ und eine dezentrale Städtespiel-Aktion, bei der sich BdP- und DPV-Gruppen gegenseitig besuchen. Während wir das Rotenburger Seminar aufgrund der Pandemielage leider verschieben müssen, hoffen wir sehr, dass unsere Stämmeaktion im September 2021 wie geplant stattfinden kann.

Insbesondere diese Veranstaltung folgt dem Ziel, auch die örtlichen und regionalen Strukturen beider Verbände zu vernetzen, da wir glauben, dass – neben dem persönlichen Gewinn des Kennenlernens Gleichgesinnter und neuer Herangehensweisen – beide Seiten davon nur profitieren und Synergien nutzen können. Auf unserer diesjährigen Sitzung haben wir dieses Ziel noch einmal reflektiert und bestätigt und wollen in den nächsten Jahren gemeinsam weiter daran arbeiten.

Stämme, die schon Lust bekommen haben, auch den Blick über den Tellerrand zu wagen und sich unverbindlich für die Stämmeaktion in 2021 anmelden oder weitere Informationen erhalten möchten, melden sich bitte bei Many oder Naoné. Demnächst wird auch die Homepage zur Aktion online gehen, die in der Folge auch über weitere gemeinsame Aktionen beider Verbände informieren wird.

Erste Präsenzveranstaltung nach dem Lockdown

Nach einer gefühlten Ewigkeit hat – nachdem die Gruppenarbeit zwar eingeschränkt, aber doch schon lange wieder aufgenommen ist – nun auch endlich die erste Veranstaltung des Verbandes stattgefunden, bei der sich der Vorstand und 38 Delegierte der Mitgliedsbünde in Bielefeld trafen.

Wir sind froh, dass wir uns, zwar mit Abstand und Maske, aber dennoch endlich wieder persönlich sehen konnten. Außerdem hat uns zuversichtlich gestimmt, dass unser Hygienekonzept gut funktioniert hat und ohne Schwierigkeiten von allen Beteiligten umgesetzt werden konnte. Das gibt uns Sicherheit für die noch anstehenden Aktionen dieses Jahres, wie Vorbereitungstreffen, Arbeitskreistagungen und unser Präventionsseminar „Funkenflug“.

Ganz nebenbei haben wir aber auch noch die Agenda des Verbandes weitergeführt: So ist nach langer Vorarbeit das jugendpolitische Konzept beschlossen und ein umfangreiches Programm für die kommenden Jahre auf den Weg gebracht worden.

Außerdem ist unser Vorstand mit Idefix um einen fleißigen Mitstreiter erweitert worden. Vielen Dank allen Delegierten der Bünde für dieses angenehme und konstruktive Wochenende und dem Pfadfinderbund Boreas für die Einladung!

Die Geschäftsstelle zieht um

Nach über vierzig Jahren kehren wir nun leider dem quirligen Belgischen Viertel den Rücken: Der DPV ist ab dem 07.09.2020 in Longerich Zuhause und zwar in der Robert-Perthel-Str. 79, 50739 Köln. Während des Umzugs vom 3. bis zum 5. September ist der Betrieb der Geschäftsstelle nur eingeschränkt. In dringenden Fällen könnt ihr aber die gewohnte Nummer anrufen, eine Rufumleitung ist eingerichtet.

Wer uns demnächst besuchen möchte: Longerich ist zwar etwas „weiter draußen“, aber mit der S-Bahn (Bahnhof Köln-Longerich) und die KVB-Linie 15 (Endhaltestelle Longerich Friedhof) sind wir gut an den ÖPNV angebunden. Wir freuen uns auf viele Besucher in den neuen Räumen!

Ein Blick ins Radio-GoLd-Programm gefällig?

Das erwartet euch am 12. September im Radio GoLd :

17:00 GoLdig in den Abend
Interaktives Quizz & Bewerbung für den Besuch der Auslandskorrespondenten

18:00 Gesagt – Gemalt
Der Malworkshop

18:30 Jedes Wort auf der GoLdwaage
10 Fragen an 10 Personen aus dem DPV

19:00 Im Gespräch mit DPV Persönlichkeiten
Interviews als Reise durch die DPV Geschichte

20:00 Woher kommen unsere Lieder?
Lagerfeuerliedern auf den Grund gegangen

20:30 Buntes aus den Bünden
Klänge aus den Bünden des DPVs

22:00 Der Sandmann
Eine Gute Nacht Geschichte

Vorfreude verlängert – Neuer Termin für DPVgoLd steht fest

Etwa vor einem Monat mussten wir euch mitteilen, dass es dieses Jahr leider keine große gemeinsame Geburtstagsfete geben wird.
Doch DPVgoLd war mit dieser Nachricht keinesfalls abgesagt – ganz im Gegenteil! Die Planungen gehen weiter und nach der Absprache mit den Bünden und dem Verbandsvorstand können wir euch nun einen neuen Termin kundgeben: 16.09.-18.09.2022.

Wir sind uns darüber bewusst, dass es bis Herbst 2022 noch ein Stückchen hin ist, doch auf diese Weise haben die einzelnen Stämme und Bünde nach der Pandemie die Möglichkeit, zunächst den Fokus auf ihre internen Veranstaltungen zu legen und beispielsweise Lehrgänge oder Stammesjubiläen nachzuholen. Außerdem können wir so die Vorfreude noch eine ganze Weile länger genießen. Und Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. 😉

Ein Jahr ganz ohne DPV wird 2021 aber auch nicht werden, so winkt unter anderem auch schon das Rotenburger Seminar Ende Januar gemeinsam mit dem BdP.

Bis dahin bleibt gesund und munter, genießt die verlängerte Vorfreude und vergesst nicht am 12.09.2020 einzuschalten und RadiogoLd zu hören.

Robert-Baden-Powell-Preis für die Pfadfinder-Geschäftsstelle

Der Pfadfinder-Hilfsfond (PHF) hat der Arbeitsgemeinschaft Pfadfindergeschäftsstelle in Köln den Robert-Baden-Powell-Preis verliehen. Damit würdigt der PHF die lange und erfolgreiche Zusammenarbeit von fünf verschiedenen Pfadfinderorganisationen beim Betrieb einer gemeinsamen Geschäftsstelle, die Kräfte vereint und Synergien schafft. Auch wir, der DPV, sind Partner der Pfadfindergeschäftsstelle, freuen uns über den Preis und gratulieren allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Geschäftsstellenteams herzlich.

Wiederaufnahme von Gruppenarbeit und -fahrten im DPV

Die ehrenamtliche Jugendgruppenarbeit in den Pfadfinder*innenbünden war in den vergangenen Monaten stark durch die Corona-Maßnahmen beeinflusst. Zwar konnten viele Gruppentreffen ins Digitale verschoben werden, teils wurden sogar gänzlich neue Formate geschaffen – ein vollständiger Ersatz konnten und sollten diese Formate jedoch nicht sein. Umso mehr freuen wir uns, dass durch die Lockerungen der Corona-Maßnahmen nun auch schrittweise die persönlichen Treffen der Gruppen und Fahrten möglich werden. Wie das in der Praxis aussieht, berichten uns die Gruppe Yhalestilea (Pfadfinder- und Pfadfinderinnenbund Nord, Hamburg) für ihre ersten Gruppentreffen und Lena Thiel aus dem Stamm Karthago-Persepolis (Deutscher Pfadfinderbund Mosaik, Köln) für ihre Pfingstfahrt.

 

Gruppenstunden im PBN

Wir sind die Gruppe Yhalestilea aus dem PBN in Hamburg. Nach vielen digitalen Heimabenden können wir uns jetzt wieder, unter Einhaltung eines Hygienekonzepts, an unseren Heimabenden treffen. Es ist ein ganz anderes Gefühl, alle, zwar auf Abstand, aber dennoch in Realität zu sehen. Die Atmosphäre ist glücklicher und ausgelassener. Wir haben uns immer viel zu erzählen. Diese Woche war schon unser drittes Treffen. An diesem haben wir tolle T-Shirts gebatikt. Letzte Woche gab es leckeres Stockbrot und Marshmallows, welche wir über dem Feuer brieten. Es war zwar ein kleiner Schritt, aber ein sehr kräftiger in Richtung  des normalen Lebens und wir sind sehr dankbar, dass die letzten Lockerungen uns das in unserem letzten gemeinsamen Jahr als Sippe ermöglichen konnten.

(Gruppe Yhalestilea, PBN)

Pfingstfahrt im DPBM

Vom Gefühl her war es eher wie eine Sommerfahrt als eine Pfingstfahrt, da wir sonst an Pfingsten immer ein riesiges Lager mit dem ganzen Stamm mit viel Programm haben. Diesmal waren wir in Kleingruppen hajken.

Es hat richtig gut getan, nach der langen Abstinenz wieder unterwegs zu sein , da vorher eigentlich schon ein paar Aktion gewesen wären und ich mir vor allem durch das Home-Office langsam vorkam, wie ein Tiger, der die ganze Zeit im Käfig hin und her tigert. Was viele auch meinten, war, dass es richtig gut tat, wieder so weit den Blick schweifen lassen zu können, weil das zu Hause meist ja nicht so geht. Was noch anders war, war, dass man in Vorhinein noch mal Verordnungen durchlesen musste, obwohl wir uns in NRW recht gut auskennen, aber wir ja nach Rheinland-Pfalz gewandert sind, wo wir dann zusammen die zweite Nacht verbracht haben (Start war in Dahlem und Treffpunkt Walsdorf). Zudem waren unterwegs viele Schutzhütten wegen Corona geschlossen. Die Situation, dass sich zur Begrüßung nicht erstmal alle herzlich umarmen und mit Kluft und Maske Bahn zu fahren war schon ungewohnt, aber die Maske gehört ja mittlerweile zum Alltag.

Dann wurde auch darauf geachtet, nicht aus einer Flasche/Tasse zu trinken, auf die Handhygiene und wir haben in Kröten statt in einer Kothe geschlafen, um mehr Abstand zu haben. Gefühlt waren auch mehr Sonntagswanderer unterwegs, um einfach Bewegung zu bekommen. Außerdem konnten wir erst Samstag los, weil erst dann die Neuverordnung in Kraft getreten ist.

Landschaftlich war es echt schön und wir haben gesagt, so einfach mal für ein Wochenende loszuziehen, könnten wir öfters machen. Wir müssen nicht immer weit in die Ferne reisen, sondern es geht auch gut ‚vor der eigenen Haustür‘.

(Lena Thiel, Stamm Karthago-Persepolis, DPBM)

All we hear is Radio Gold…

Du wolltest schon immer mal die Stimme im Radio sein?

Am 28.06. fand das dritte Vorbereitungstreffen für „Radio goLd“ statt.

Weil wir unsere große Fete zum Verbands-Jubiläum leider verschieben mussten, wollen wir am 12. September ein Programm der besonderen Art veranstalten. Ein erstes Konzept steht bereits fest.

Nun muss dieses mit Leben gefüllt werden!

Die nächste digitalen Treffen finden am 02.07. und 23.07. statt.

Sei dabei, melde dich unter @">@!

„Ein Freiheitsgefühl, was man kaum beschreiben kann“

Der Fotograf Stephan Lucka hat eine Fotoreportage über das intensive Gruppenerleben von Pfadfinderinnen und Pfadfindern geschaffen, die nun auf Spiegel online vorgestellt wurde und deren Kern die Freiheit und das Abenteuer sind, welche Kinder und Jugendliche in Pfadfindergruppen erfahren können.

Stephan Lucka ist selbst ehemaliger Pfadfinder in unserem Mitgliedsbund Pfadfinderbund Boreas. Über seine Erfahrungen sagt er: „Heute, als Erwachsener, nicht schnell aufzugeben, immer nach Lösungen zu suchen, das habe ich von den Pfadfindern.“

In seinen Bilder dokumentiert er das, was Pfadfinderinnen und Pfadfinder auf Fahrt erleben und die tiefe Verbundenheit, die durch die gemeinsamen Erlebnisse in der Gruppe entsteht. Dafür ist der Fotograf selbst noch einmal mit verschiedenen Gruppen unterwegs gewesen und hat festgestellt, dass die Idee seit der eigenen Jugend nicht an Attraktivität verloren hat: „Mit Pfadfindern erlebt man Abenteuer, die jeder toll findet.“