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Du musst mal „raus von Zuhaus“?

Du willst die Welt erkunden? Neue Länder und Menschen kennenlernen? Einfach mal raus aus dem Alltagstrott?

Seit 30 Jahren hilft Eurodesk mit kostenloser Beratung bei der Planung eines Auslandsaufenthaltes. Egal ob Au-pair, Work and Travel, Austausch oder Auslandssemester – kompetente und individuelle Hilfe zu all deinen Fragen ist dir hier gewiss: www.rausvonzuhaus.de.

Übrigens: Auch bei Internationalen Jugendbegegnungen hilft Eurodesk gerne weiter. Informationen zur Förderung einer solchen Begegnung gibt es außerdem in der DPV-Geschäftsstelle!

Der DPV-Vorstand nimmt seine Arbeit auf…

Zugegeben: Gearbeitet wurde auch schon seit der Wahl im September 2019, aber nun hatte der neugewählte Vorstand zum ersten Mal die Gelegenheit, sich ausführlich mit den Zielsetzungen seiner dreijährigen Amtszeit und einer ausführlichen Aufgabenverteilung zu beschäftigen, nachdem das erste Treffen in Immenhausen im Oktober 2019 vor allem mit organisatorischen Fragen und der gemeinsamen Sitzung mit dem BdP-Bundesvorstand gefüllt war. Auf der Vorstandssitzung im Welfenhof (Stamm Welfen im PB Boreas) wurde viel gespielt, noch mehr gelacht und unfassbar viel gegessen – nebenbei aber auch bis tief in die Nacht die zukünftige Arbeit im und für den Verband abgesteckt. Ihr dürft gespannt sein: Die Ergebnisse werden euch beim Bundesführungstreffen Ende Februar präsentiert!

Schöne Feiertage und einen guten Rutsch!

Liebe Engagierte in den Bünden und im DPV, liebe Freundinnen und Freunde,

als neuer Vorstand blicken wir voller Freude auf ein aktionsreiches Jahr im Verband zurück. Dabei denken wir zum Beispiel an die großartige Festivität schall&rauch, die wir gemeinsam mit dem BdP gestaltet haben. 1.250 Teilnehmerinnen, 150 Teamerinnen und 150 Künstler*innen erlebten vielseitige drei Tage, die das freundschaftliche Band zum BdP noch einmal verstärkt haben. Wir denken auch an die Sippenaktion Goldader – Don Oro lädt ein, die uns im Mai nach Hameln führte und viele Sipplinge und Grüpplinge begeisterte. Die facettenreichen Geländespiele, Banküberfälle und die Saloon-Jurtenburg werden sicherlich lange im Gedächtnis bleiben.

Neben den vielen großen und kleineren Veranstaltungen haben wir uns als Verband durch jugendpolitische Aktivitäten Gehör verschaffen können.
An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal für euer vielfältiges Engagement in diesem Jahr bedanken! Vielen Dank, dass ihr den DPV so vielfältig macht!

Wir freuen uns schon jetzt sehr darauf, gemeinsam mit euch das 50-jährige Jubiläum des Deutschen Pfadfinderverbandes im kommenden Jahr ausgiebig zu feiern! Dazu treffen wir uns unter anderem für DPV goLd im September auf der Burg Ludwigstein. Das wird ein Fest!

Eine besinnliche Adventszeit und einen guten Start in das Jubiläumsjahr 2020 wünscht euch euer Vorstand!

Mach dein eigenes Ding! Upcycling-Ideen für AGs und Heimabende

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An dem diesjährigen Himmelfahrtswochenende haben sich viele DPV-Sippen gemeinsam zum DonOro in New Hameln Creek zusammengefunden. Ca. 1000 junge Pfadfinder*innen haben fleißig Gold geschürft und ein florierendes Dorf errichtet. Jedes Unterlager hat an den AGs zum Aufbauen des Dorfes teilgenommen und sich in seinem besten Glanz DonOro präsentiert, denn schließlich wollten wir alle bei ihm einen guten Eindruck hinterlassen, um viel Gold schürfen zu können.
Mit gemeinsamen Kräften, kreativen Köpfen und alten Materialien in den AGs haben wir verschiedene Dekorationen wie z.B. Fahnen, Beleuchtungslichter für den Abend oder unseren eigenen Geldbeutel hergestellt. Um möglichst nachhaltig dabei zu sein, wurden die AGs als Upcycling Konzept geplant, sodass viele alte Stoffreste, Gläser, Tetrapacks und weiteres Bastelmaterial zum Einsatz kamen. Durch viel Geschick sind so eine Menge prachtvolle und upgecycelte Unikate in den Dörfern entstanden, während wir gleichzeitig alle ein weiteres Stück Müll vermieden haben.

Kreative Upcycling-AGs sind für jede Art von Fahrt ein Tipp. Die Materialbeschaffung sollte euch nicht vor eine große Hürde stellen, denn es gibt immer zahlreiche Möglichkeiten altes Material zu beschaffen. Für den leichten Anfang passend, sind die schon erprobten Portemonnaies zum Basteln auf einem Heimabend. Das bietet eine hervorragende Möglichkeit das Großfahrten-Taschgeld-Portemonnaie für die nächste Großfahrt gemeinsam mit der Gruppe nachhaltig zu gestalten. Die Anleitung für die upgecycelten Portemonnaies findet ihr hier.
Hast du eine Sippe auf dem DonOro mit ihren selbstgemachten Kulturbeuteln gesehen? Wenn ja – prima – dann hast du gleiche eine weitere Idee entdeckt. Wenn nicht, dann kannst du mit deiner Sippe auch eure eigenen upgecycelten Kulturbeutel gestalten und auf dem nächsten Lager die Sippe sein, die gesehen wird. Lasst euren Gedanken freien Lauf und ihr werdet die kreativsten Einfälle haben.

Wir vom DPV 3000 hoffen darauf, dass ein solches Konzept auf vielen weiteren Fahrten und Lagern übernommen wird, damit zukünftig bei Bastelaktionen nicht auf neue wertvolle Werkstoffe zurückgegriffen werden muss und wir alle als Pfadfinder*innen unseren Beitrag für die Umwelt leisten.

Nach dem Lager ist vor dem Lager und so stellen wir uns wieder einmal die Frage, wie wir zukünftige Veranstaltungen noch nachhaltiger gestalten können. Hast du eine Idee, einen Plan oder möchtest sonst wie aktiv im Nachhaltigkeitskreis DPV 3000 mitwirken? Dann melde dich bei @

Neue Bundesführung im DPBM

Ende November hatte der Deutsche Pfadfinderbund Mosaik Bundesthing auf der Burg Ludwigstein und dabei auch eine neue Bundesführung gewählt: David ist als Bundesführer bestätigt worden, seine Stellvertreter*innen sind Jake, Resi, reni und Troll. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

Den Fußabdruck deiner Reise verkleinern — Emissionskompensation der Fahrten zur und von der DPV-MV in Coburg

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Wenn du dich bewegst, verbrauchst du dabei Ressourcen und emittierst klimaaktive Gase. Wenn du nicht komplett auf Fortbewegung verzichten möchtest, kommst du nicht umhin, dich mehr oder weniger umweltschädlich von A nach B zu bewegen. Sogar vegane Fahrradfahrer*innen emittieren CO2, wenn auch mit großem Abstand weniger als Flugzeuge. Doch das sind nur die Extreme, zwischen denen sich alle anderen Verkehrsmittel einreihen. Spätestens seit den Dieselbetrügen wird auch in der breiten Öffentlichkeit über Emissionen und Schadwirkungen der verschiedenen Verkehrsmittel diskutiert. Die Wahl des Verkehrsmittels hat direkten Einfluss auf die Menge der durch die Fahrt entstehenden Emissionen. Nur: Wie unterschiedlich sind die Verkehrsmittel im Vergleich? Und: Wie kann ich trotz Emission möglichst wenig Schaden an Natur und Umwelt anrichten, ihr vielleicht sogar helfen? Wie gut waren wir auf der DPV-Mitgliederversammlung Mitte September in Coburg? Flo vom AK DPV3000 hat die Delegierten befragt und ihnen eine Kompensation der entstandenen Emissionen angeboten.

Verkehrsmittel im Vergleich
In Grafik 1 siehst du die durchschnittlichen CO2-Emissionen (CO2e) pro 100 km Fahrstrecke von verschiedenen Verkehrsmitteln. Die Zahlen in dieser Grafik stammen von „quarks & co“ [1]. Für Diesel-PKW (PKW, Di) wurde dabei ein Verbrauch von sechs Litern auf 100 km angenommen und eine Fahrt alleine ohne Mitfahrer*in. Auch der elektrische PKW (PKW, El) transportiert in der Annahme nur eine Person.
Ohne Überraschung ist das Flugzeug das schädlichste Fahrzeug. Beachtet man, dass die Emissionen in Flughöhe besonders schädlich sind und neben CO2 auch die Kondensstreifen eine hohe Klimawirkung haben ist dieser Wert höchstens überraschend gering. Weniger bekannt ist, dass ein Fernbus in seinen Emissionen noch besser dasteht als eine Fahrt mit dem IC oder ICE. Dies liegt ausschließlich an der besseren Auslastung (62% bei Fernbus ggü. 51,9% bei IC/ICE [1]). Ebenfalls ungewöhnlich ist die Höhe der Emissionen im ÖPNV. Der Wert ist vor allem dadurch erhöht, dass der ÖPNV in Deutschland zu einem großen Teil von Dieselmotoren angetrieben wird. Sogar im Schienenverkehr können viele Strecken nur durch Dieselloks betrieben werden. Grund dafür ist die unvollständige Elektrifizierung des Schienennetzes (Deutschland 60%, Österreich 70%, Schweiz 100%, [2]). Die Emissionen einer Bahnfahrt liegen also unter den durchschnittlichen Emissionen im ÖPNV, dessen Emissionen ebenfalls durch eine bessere Auslastung noch weiter reduziert werden könnte.

Emissionskompensation, so heißt das Zauberwort, das damit lockt, einmal ausgestoßene Emissionen durch eine Spende an ein Umweltschutzprojekt zu kompensieren, auszugleichen, „wieder gut zu machen“. Klingt fast nach Ablasshandel. Ist im Grundprinzip auch sehr ähnlich: Getauscht wird Geld gegen gutes Gewissen. Die Unterschiede liegen vor allem darin, dass eine Reise per se keine Sünde ist und die Emissionen nur eine Nebenwirkung. Die Wirkung der der Spende setzt je nach unterstütztem Projekt früher oder später ein, wobei auch soziale und ökonomische Aspekte nicht zu unterschätzen sind und neben ökologischer Nachhaltigkeit einen Anteil an umfassender Nachhaltigkeit haben.
Für die Berechnung der entstandenen Emissionen stehen mehrere Anbieter zur Verfügung. Einer der bekanntesten ist vermutlich Atmosfair, die sich vor allem auf die Kompensation von Flugreisen spezialisiert haben. Das überbündische Lager „Schwarzbunt“ im Jahr 2020 kooperiert mit myclimate //VERIFIZIEREN!? aber auch das Umweltbundesamt und die WDR-Sendung „quarks & co“ bieten auf ihren Internetseiten die Berechnung von Emissionen in verschiedenen Szenarien an. All dies findest du am Ende in der Linkliste.
Für die Kompensation lässt sich wiederum eine ganze Palette an Anbietern und Projekten finden. Manche der oben genannten Rechner bieten gleich eine Auswahl an Projekten an. Diese unterscheiden sich zum Teil sehr: Von Unterstützung beim Erwerb effizienterer Kochstellen oder Wiederaufforstung im globalen Süden bis hin zur Wiedervernässung von Mooren in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein ist fast alles möglich.

Auf der Mitgliederversammlung
Von den 40 Delegierten konnten 31 befragt werden. Diese fuhren insgesamt fast 22000 km für Hin- und Rückweg mit einem Durchschnittswert von 707 km für die Gesamtstrecke. Bei der Wahl des Verkehrsmittels liegen Auto (24 von 62 Fahrten) und ICE (23) und fast gleichauf an der Spitze, gefolgt von ÖPNV (15). Dabei ist es wichtig, anzumerken, dass im Schnitt in jedem Auto 2,8 Personen saßen. Mit einer Ausnahme wollten alle ihre Emissionen kompensieren lassen; gaben teilweise noch einen kleinen Bonus zusätzlich. Den gemeinsam verursachten Emissionen (ca. 1,4 t CO2e) konnten daher komplett kompensiert werden.

Weiterführende Links und Quellen
[1] „quarks & co“: CO2-Emissionsrechner für Reisen
https://www.quarks.de/umwelt/klimawandel/co2-rechner-fuer-auto-flugzeug-und-co/
[2] Allianz pro Schiene zu Elektrifizierung des deutschen Schienennetzes:
https://www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/elektrifizierungs-programm-fuers-deutsche-schienennetz/
[3] Umweltbundesamt: CO2-Emissionsrechner für fast alles
https://uba.co2-rechner.de
[4] myclimate: CO2-Emissionsrechner und Übersicht über geeignete Projekte für Spenden
https://co2.myclimate.org
[5] Atmosfair: CO2-Emissionsrechner und Kompensationsangebot
https://www.atmosfair.de
[6] moorfutures: Wiedervernässung von Mooren in Norddeutschland
https://www.moorfutures.de

Vorstellung der Jugendstrategie in Berlin

 

Am 3. Dezember 2019 waren für den DPV Adrian und Anna bei der Vorstellung der Jugendstrategie, die kurz zuvor durch das Bundeskabinett beschlossen wurde. Damit bekennt sich die Bundesregierung dazu, dass Jugendpolitik eine Querschnittsaufgabe durch alle Ressorts ist und die Jugend einbezogen werden muss! In einer einstündigen Diskussionsrunde konnten über 100 Jugendliche und junge Erwachsene die Jugendstrategie und weitere jugendrelevante Themen mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesjugendministerin Franziska Giffey im Bundeskanzleramt besprechen.  

Hier der Link zur Jugendstrategie: https://www.bmfsfj.de/blob/141940/bfd79e3fc3acf5197251512ccec1d901/in-gemeinsamer-verantwortung-politik-fuer-mit-und-von-jugend-data.pdf

Erste Einschätzung des Bundesjugendringes zur Jugendstrategie: https://dbjr.de/artikel/jugendstrategie-der-bundesregierung-weckt-grosse-erwartungen/

Fotos: Adrian Schmieg, Steffen Kugler

DPV goLd

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Im Sommer kommenden Jahres feiern wir unseren goLdenen Geburtstag – 50 Jahre DPV.
50 (oder römisch: L) Jahre – da kann man schon mal die Sau rauslassen.

Und genau das wollen wir auch tun: mit einem Lager mit viel Spaß, auf jeden Fall GoLd, Gesang, Konfetti, kulinarischen Genussexplosionen, guten Freunden, natürlich auf Burg Ludwigstein und ach ja: in goLd – und selbstverständlich mit Dir!

Die Sause wird vom 11.-13. September 2020 stattfinden – ein Termin, den man sich auf alle Fälle im Kalender vormerken sollte! – und die Planungen laufen schon auf Hochtouren. Es werden Tage, in denen sich kurzweiliges Programm, ausschweifende Festlichkeiten, Begegnung, Spaß und Feuerwerk in dichtem Takt abwechseln – natürlich mit allen Freiheiten: Wähle zwischen verschiedenen Anreisemöglichkeiten oder ob dir z.B. ein Chinesischer Kochkurs oder – was weiß ich – der Bau einer goLdenen Pionier-Hüpfburg mehr zusagt.
Da wird jeder auf seine Kosten kommen!

Bist du dabei?
Dann sehen wir uns…

Wann: 11.-13. September 2020

Wo: Jugendburg Ludwigstein in Hessen

Was: DPV goLd

Wer: Alle (Gruppenleiter/Führungsebene)

Wie: mit ganz viel goLd!!!