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Mach dein eigenes Ding! Upcycling-Ideen für AGs und Heimabende

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An dem diesjährigen Himmelfahrtswochenende haben sich viele DPV-Sippen gemeinsam zum DonOro in New Hameln Creek zusammengefunden. Ca. 1000 junge Pfadfinder*innen haben fleißig Gold geschürft und ein florierendes Dorf errichtet. Jedes Unterlager hat an den AGs zum Aufbauen des Dorfes teilgenommen und sich in seinem besten Glanz DonOro präsentiert, denn schließlich wollten wir alle bei ihm einen guten Eindruck hinterlassen, um viel Gold schürfen zu können.
Mit gemeinsamen Kräften, kreativen Köpfen und alten Materialien in den AGs haben wir verschiedene Dekorationen wie z.B. Fahnen, Beleuchtungslichter für den Abend oder unseren eigenen Geldbeutel hergestellt. Um möglichst nachhaltig dabei zu sein, wurden die AGs als Upcycling Konzept geplant, sodass viele alte Stoffreste, Gläser, Tetrapacks und weiteres Bastelmaterial zum Einsatz kamen. Durch viel Geschick sind so eine Menge prachtvolle und upgecycelte Unikate in den Dörfern entstanden, während wir gleichzeitig alle ein weiteres Stück Müll vermieden haben.

Kreative Upcycling-AGs sind für jede Art von Fahrt ein Tipp. Die Materialbeschaffung sollte euch nicht vor eine große Hürde stellen, denn es gibt immer zahlreiche Möglichkeiten altes Material zu beschaffen. Für den leichten Anfang passend, sind die schon erprobten Portemonnaies zum Basteln auf einem Heimabend. Das bietet eine hervorragende Möglichkeit das Großfahrten-Taschgeld-Portemonnaie für die nächste Großfahrt gemeinsam mit der Gruppe nachhaltig zu gestalten. Die Anleitung für die upgecycelten Portemonnaies findet ihr hier.
Hast du eine Sippe auf dem DonOro mit ihren selbstgemachten Kulturbeuteln gesehen? Wenn ja – prima – dann hast du gleiche eine weitere Idee entdeckt. Wenn nicht, dann kannst du mit deiner Sippe auch eure eigenen upgecycelten Kulturbeutel gestalten und auf dem nächsten Lager die Sippe sein, die gesehen wird. Lasst euren Gedanken freien Lauf und ihr werdet die kreativsten Einfälle haben.

Wir vom DPV 3000 hoffen darauf, dass ein solches Konzept auf vielen weiteren Fahrten und Lagern übernommen wird, damit zukünftig bei Bastelaktionen nicht auf neue wertvolle Werkstoffe zurückgegriffen werden muss und wir alle als Pfadfinder*innen unseren Beitrag für die Umwelt leisten.

Nach dem Lager ist vor dem Lager und so stellen wir uns wieder einmal die Frage, wie wir zukünftige Veranstaltungen noch nachhaltiger gestalten können. Hast du eine Idee, einen Plan oder möchtest sonst wie aktiv im Nachhaltigkeitskreis DPV 3000 mitwirken? Dann melde dich bei .img

Neue Bundesführung im DPBM

Ende November hatte der Deutsche Pfadfinderbund Mosaik Bundesthing auf der Burg Ludwigstein und dabei auch eine neue Bundesführung gewählt: David ist als Bundesführer bestätigt worden, seine Stellvertreter*innen sind Jake, Resi, reni und Troll. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

Den Fußabdruck deiner Reise verkleinern — Emissionskompensation der Fahrten zur und von der DPV-MV in Coburg

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Wenn du dich bewegst, verbrauchst du dabei Ressourcen und emittierst klimaaktive Gase. Wenn du nicht komplett auf Fortbewegung verzichten möchtest, kommst du nicht umhin, dich mehr oder weniger umweltschädlich von A nach B zu bewegen. Sogar vegane Fahrradfahrer*innen emittieren CO2, wenn auch mit großem Abstand weniger als Flugzeuge. Doch das sind nur die Extreme, zwischen denen sich alle anderen Verkehrsmittel einreihen. Spätestens seit den Dieselbetrügen wird auch in der breiten Öffentlichkeit über Emissionen und Schadwirkungen der verschiedenen Verkehrsmittel diskutiert. Die Wahl des Verkehrsmittels hat direkten Einfluss auf die Menge der durch die Fahrt entstehenden Emissionen. Nur: Wie unterschiedlich sind die Verkehrsmittel im Vergleich? Und: Wie kann ich trotz Emission möglichst wenig Schaden an Natur und Umwelt anrichten, ihr vielleicht sogar helfen? Wie gut waren wir auf der DPV-Mitgliederversammlung Mitte September in Coburg? Flo vom AK DPV3000 hat die Delegierten befragt und ihnen eine Kompensation der entstandenen Emissionen angeboten.

Verkehrsmittel im Vergleich
In Grafik 1 siehst du die durchschnittlichen CO2-Emissionen (CO2e) pro 100 km Fahrstrecke von verschiedenen Verkehrsmitteln. Die Zahlen in dieser Grafik stammen von „quarks & co“ [1]. Für Diesel-PKW (PKW, Di) wurde dabei ein Verbrauch von sechs Litern auf 100 km angenommen und eine Fahrt alleine ohne Mitfahrer*in. Auch der elektrische PKW (PKW, El) transportiert in der Annahme nur eine Person.
Ohne Überraschung ist das Flugzeug das schädlichste Fahrzeug. Beachtet man, dass die Emissionen in Flughöhe besonders schädlich sind und neben CO2 auch die Kondensstreifen eine hohe Klimawirkung haben ist dieser Wert höchstens überraschend gering. Weniger bekannt ist, dass ein Fernbus in seinen Emissionen noch besser dasteht als eine Fahrt mit dem IC oder ICE. Dies liegt ausschließlich an der besseren Auslastung (62% bei Fernbus ggü. 51,9% bei IC/ICE [1]). Ebenfalls ungewöhnlich ist die Höhe der Emissionen im ÖPNV. Der Wert ist vor allem dadurch erhöht, dass der ÖPNV in Deutschland zu einem großen Teil von Dieselmotoren angetrieben wird. Sogar im Schienenverkehr können viele Strecken nur durch Dieselloks betrieben werden. Grund dafür ist die unvollständige Elektrifizierung des Schienennetzes (Deutschland 60%, Österreich 70%, Schweiz 100%, [2]). Die Emissionen einer Bahnfahrt liegen also unter den durchschnittlichen Emissionen im ÖPNV, dessen Emissionen ebenfalls durch eine bessere Auslastung noch weiter reduziert werden könnte.

Emissionskompensation, so heißt das Zauberwort, das damit lockt, einmal ausgestoßene Emissionen durch eine Spende an ein Umweltschutzprojekt zu kompensieren, auszugleichen, „wieder gut zu machen“. Klingt fast nach Ablasshandel. Ist im Grundprinzip auch sehr ähnlich: Getauscht wird Geld gegen gutes Gewissen. Die Unterschiede liegen vor allem darin, dass eine Reise per se keine Sünde ist und die Emissionen nur eine Nebenwirkung. Die Wirkung der der Spende setzt je nach unterstütztem Projekt früher oder später ein, wobei auch soziale und ökonomische Aspekte nicht zu unterschätzen sind und neben ökologischer Nachhaltigkeit einen Anteil an umfassender Nachhaltigkeit haben.
Für die Berechnung der entstandenen Emissionen stehen mehrere Anbieter zur Verfügung. Einer der bekanntesten ist vermutlich Atmosfair, die sich vor allem auf die Kompensation von Flugreisen spezialisiert haben. Das überbündische Lager „Schwarzbunt“ im Jahr 2020 kooperiert mit myclimate //VERIFIZIEREN!? aber auch das Umweltbundesamt und die WDR-Sendung „quarks & co“ bieten auf ihren Internetseiten die Berechnung von Emissionen in verschiedenen Szenarien an. All dies findest du am Ende in der Linkliste.
Für die Kompensation lässt sich wiederum eine ganze Palette an Anbietern und Projekten finden. Manche der oben genannten Rechner bieten gleich eine Auswahl an Projekten an. Diese unterscheiden sich zum Teil sehr: Von Unterstützung beim Erwerb effizienterer Kochstellen oder Wiederaufforstung im globalen Süden bis hin zur Wiedervernässung von Mooren in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein ist fast alles möglich.

Auf der Mitgliederversammlung
Von den 40 Delegierten konnten 31 befragt werden. Diese fuhren insgesamt fast 22000 km für Hin- und Rückweg mit einem Durchschnittswert von 707 km für die Gesamtstrecke. Bei der Wahl des Verkehrsmittels liegen Auto (24 von 62 Fahrten) und ICE (23) und fast gleichauf an der Spitze, gefolgt von ÖPNV (15). Dabei ist es wichtig, anzumerken, dass im Schnitt in jedem Auto 2,8 Personen saßen. Mit einer Ausnahme wollten alle ihre Emissionen kompensieren lassen; gaben teilweise noch einen kleinen Bonus zusätzlich. Den gemeinsam verursachten Emissionen (ca. 1,4 t CO2e) konnten daher komplett kompensiert werden.

Weiterführende Links und Quellen
[1] „quarks & co“: CO2-Emissionsrechner für Reisen
https://www.quarks.de/umwelt/klimawandel/co2-rechner-fuer-auto-flugzeug-und-co/
[2] Allianz pro Schiene zu Elektrifizierung des deutschen Schienennetzes:
https://www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/elektrifizierungs-programm-fuers-deutsche-schienennetz/
[3] Umweltbundesamt: CO2-Emissionsrechner für fast alles
https://uba.co2-rechner.de
[4] myclimate: CO2-Emissionsrechner und Übersicht über geeignete Projekte für Spenden
https://co2.myclimate.org
[5] Atmosfair: CO2-Emissionsrechner und Kompensationsangebot
https://www.atmosfair.de
[6] moorfutures: Wiedervernässung von Mooren in Norddeutschland
https://www.moorfutures.de

Vorstellung der Jugendstrategie in Berlin

 

Am 3. Dezember 2019 waren für den DPV Adrian und Anna bei der Vorstellung der Jugendstrategie, die kurz zuvor durch das Bundeskabinett beschlossen wurde. Damit bekennt sich die Bundesregierung dazu, dass Jugendpolitik eine Querschnittsaufgabe durch alle Ressorts ist und die Jugend einbezogen werden muss! In einer einstündigen Diskussionsrunde konnten über 100 Jugendliche und junge Erwachsene die Jugendstrategie und weitere jugendrelevante Themen mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesjugendministerin Franziska Giffey im Bundeskanzleramt besprechen.  

Hier der Link zur Jugendstrategie: https://www.bmfsfj.de/blob/141940/bfd79e3fc3acf5197251512ccec1d901/in-gemeinsamer-verantwortung-politik-fuer-mit-und-von-jugend-data.pdf

Erste Einschätzung des Bundesjugendringes zur Jugendstrategie: https://dbjr.de/artikel/jugendstrategie-der-bundesregierung-weckt-grosse-erwartungen/

Fotos: Adrian Schmieg, Steffen Kugler

DPV goLd

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Im Sommer kommenden Jahres feiern wir unseren goLdenen Geburtstag – 50 Jahre DPV.
50 (oder römisch: L) Jahre – da kann man schon mal die Sau rauslassen.

Und genau das wollen wir auch tun: mit einem Lager mit viel Spaß, auf jeden Fall GoLd, Gesang, Konfetti, kulinarischen Genussexplosionen, guten Freunden, natürlich auf Burg Ludwigstein und ach ja: in goLd – und selbstverständlich mit Dir!

Die Sause wird vom 11.-13. September 2020 stattfinden – ein Termin, den man sich auf alle Fälle im Kalender vormerken sollte! – und die Planungen laufen schon auf Hochtouren. Es werden Tage, in denen sich kurzweiliges Programm, ausschweifende Festlichkeiten, Begegnung, Spaß und Feuerwerk in dichtem Takt abwechseln – natürlich mit allen Freiheiten: Wähle zwischen verschiedenen Anreisemöglichkeiten oder ob dir z.B. ein Chinesischer Kochkurs oder – was weiß ich – der Bau einer goLdenen Pionier-Hüpfburg mehr zusagt.
Da wird jeder auf seine Kosten kommen!

Bist du dabei?
Dann sehen wir uns…

Wann: 11.-13. September 2020

Wo: Jugendburg Ludwigstein in Hessen

Was: DPV goLd

Wer: Alle (Gruppenleiter/Führungsebene)

Wie: mit ganz viel goLd!!!

Mitgliederversammlung in Coburg

Gruppenbild MV 2019

Ende September fand die jährliche Mitgliederversammlung des Verbandes statt.
Neben der Nachbereitung unseres Aktionsjahres 2019 mit der Sippenaktion „Don Oro“ und dem gemeinsam mit dem BdP veranstalteten Pfadfinderfest „Schall und Rauch“ stand im Mittelpunkt der Veranstaltung das Jubiläum des Verbandes „DPVgoLd“, das im September 2020 auf Burg Ludwigstein mit einem rauschenden Fest begangen werden soll. Außerdem arbeiteten die Delegierten der Bünde fleißig am jugendpolitischen Konzept und lieferten dem neu gewählten Jugendpolitischen Rat viele Ideen, die in den kommenden Monaten in unser Konzept eingehen sollen.
Ganz neben bei wurde auch noch gewählt: Matze und Many bilden die neue Doppelspitze im DPV. Für die Wahl zweier gleichberechtigter Vorsitzenden war zuvor extra die Sartzung geändert worden. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Naoné, Marc, Patte und Storch gewählt. Neuer Schatzmeister ist Gandhi. Der alte Vorstand – bestehend aus dem Vorsitzenden Jo und Schatzmeister Rainer sowie den Stellvertreter/innen Laura R., Laura B., Jasper, Storch und Referent/innen Jasmin, Matze, Nerv und Bene wurde mit dem Dank des Verbandes für die vergangenen drei Jahre verabschiedet. Insbesondere Rainer, der nach unglaublichen 27 Jahres als Schatzmeister nicht wieder kandidierte, sprachen die Delegierten ihren Dank aus. Wir hoffen, alle ausscheidenden Vorstandsmitglieder noch oft bei Veranstaltungen im DPV begrüßen zu dürfen.

Einladung zum ersten Vorbereitungstreffen zum Rotenburger Seminar 2021

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15.-17. November 2019 in Nürnberg

Liebe Freund*innen im BdP und DPV!
Im Januar 2021 soll das nächste Rotenburger Seminar stattfinden – diesmal als echte gemeinsame Veranstaltung vom BdP und DPV!
Zur Vorbereitung und dem Spinnen von ersten Ideen möchten wir uns mit allen Interessierten vom 15.-17. November 2019 in Nürnberg treffen.
Bisher wurde das Rotenburger Seminar vom DPV veranstaltet, BdPler*innen waren dabei stets will-kommen. Im Mittelpunkt stand meist ein großes Planspiel – die letzten Themen waren beispielsweise Umwelt und Klima (2010), Kapitalismus (2013) und zuletzt Flüchtlinge und Einwander*innen (2016). Womit wir uns 2021 beschäftigen werden liegt ganz an euch. Abhängig vom gewählten Thema können wir auch frei über die Methodik entscheiden.
Wenn Ihr also Lust habt, Euch an der Umsetzung eines solchen Großprojektes zu beteiligen, kommt mit nach Nürnberg! Natürlich müsst Ihr mit der Anmeldung für das VBT noch nicht dem eigentlichen Rotenburger Seminar-Team verbindlich beitreten. Wir freuen uns aber, wenn Ihr Euch das zumindest vorstellen könntet.

Zusammengefasst:
Wann? 15.-17. November 2019
Wo? Splittertorgraben 47, 90429 Nürnberg
Wer? Interessierte ab 16 Jahren
Wie viel? 14 Euro für zwei Nächte; Fahrtkosten entsprechend der Fahrtkostenerstattungsordnungen des DPVs bzw. BdPs
Anmeldungen bitte bis zum 1. November 2019 an .img oder .img. Wir wollen uns das Wochenende lang vegan verpflegen (lassen), teilt uns aber bitte beste-hende Allergien und Unverträglichkeiten mit.

Sobald Ihr Euch anmeldet, bekommt Ihr auch schon in unserem Etherpad die Möglichkeit erste Ideen zu spinnen und euch untereinander auszutauschen!

Bei Fragen meldet Euch gerne bei uns. Wir freuen uns auf ein tolles Vorbereitungstreffen!

Gut Pfad und liebe Grüße
Anna (DPV) und Julia (BdP)

Das gibt’s (bei uns) doch gar nicht!? Warum der offensive Umgang mit dem Thema sexualisierte Gewalt so wichtig ist: Der DPV gibt sich ein Interventionskonzept.

Sexualisierte Gewalt – insbesondere, aber nicht nur – gegenüber Kindern und Jugendlichen ist kein Phänomen bedauerlicher Einzelfälle, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem. Diese bittere Erkenntnis hat sich spätestens seit den Enthüllungen um den jahrzehntelangen systematischen Missbrauch von Internatsschülern und -schülerinnen der Odenwaldschule 2010[1] und dem seither regelmäßigen Bekanntwerden immer neuer Missbrauchsskandale in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen durchgesetzt. Für die Pfadfinder*innenbünde im DPV steckt darin die so simple wie schwer auszuhaltende Botschaft: Wir sind Teil dieser Gesellschaft, es betrifft auch unsere Arbeit! Als Konsequenz daraus rief der DPV 2016 das Präventionsnetzwerk ins Leben, einen Zusammenschluss von (ehrenamtlichen) Experten*innen aus allen Mitgliedsbünden. Gemeinsam erarbeitete das Netzwerk das Interventionskonzept für Fälle sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch auf Verbandsveranstaltungen, das im September 2018 von der Mitgliederversammlung beschlossen und auf der gemeinsamen Sippenaktion „Goldader – Don Oro lädt ein“ im Mai 2019 zum ersten Mal umgesetzt wurde. In diesem Artikel möchte ich die von uns ergriffenen Maßnahmen vor dem Hintergrund der Bedeutung des Themas für die Arbeit im DPV beleuchten.

Grenzverletzung, Übergriff, Missbrauch – worum geht es eigentlich genau?

Bei dem Thema sexualisierte Gewalt drohen gerade im pädagogischen Kontext Grenzen zu verschwimmen. Klare Begriffsdefinitionen sind ein erster Schritt für einen angemessenen Umgang damit, der weder von Hysterie noch von Relativierung geleitet ist.[2] weiterlesen „Das gibt’s (bei uns) doch gar nicht!? Warum der offensive Umgang mit dem Thema sexualisierte Gewalt so wichtig ist: Der DPV gibt sich ein Interventionskonzept.“

Ausschreibung Jugendpolitischer Rat

Du interessierst Dich für Jugendpolitik? Du hast Lust, die jugendpolitischen Interessen von
den Kindern und Jugendlichen aus unserem Verband auszumachen und zu vertreten? Du
hast Interesse, Dich regelmäßig mit anderen Interessierten aus unserem Verband zu
diesen Themen auszutauschen? Du möchtest gerne politische Bildung auf DPV-Veranstaltungen
durchführen? Du möchtest (noch mehr) DPV-Luft schnuppern? Du hast
noch viele weitere Ideen und Lust, diese umzusetzen?
Dann werde Teil des Jugendpolitischen Rates des DPVs!
Gewählt werden die Mitglieder des Rates auf der Mitgliederversammlung vom 27.-29.
September in Coburg für ein Jahr (September 2019 bis September 2020).
Zusammen möchten wir:
• unsere jugendpolitischen Forderungen und Interessen nach außen und innen
vertreten
• die jugendpolitischen Forderungen und Interessen (weiter-)entwickeln
• auf jeder DPV-Veranstaltung eine Einheit zu Jugendpolitik/politischer Bildung
durchführen
• alle zwei/drei Monate skypen
• eigene Ideen umsetzen

Hast du Lust? Dann freuen wir uns auf Dich und Deine Ideen!
Bei Fragen und Interesse melde Dich bei unserer jugendpolitischen Referentin Anna
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Gut Pfad und liebe Grüße
der Jugendpolitische Rat

Am 20.9. ist der nächste globale Klimastreik. Pfadfinder*innen berichten, warum sie es wichtig finden, für das Klima zu demonstrieren

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[Fotos: Flora Lamberty, Fridays for Future-Demos in Bonn]

Warum Pfadfinder*innen bei den Fridays for Future-Demos mitdemonstrieren:

Seit Dezember 2018 werden weltweit jeden Freitag für den Klima gestreikt. Am ersten globalen Protesttag am 15. März 2019 nahmen deutschlandweit 300.000 Menschen teil, laut Fridays for Future. Am 20. September findet der nächste globale Klimastreik in über 220 Städten statt.

Verschiedene Pfadfinder*innen erklären, warum sie mit demonstrieren:

Judith: „Hey, ich bin die Judith, werde im Sommer 16 Jahre alt und bin jetzt fast mit der Schule fertig. Danach möchte ich eine Ausbildung beginnen.

Ich bin jetzt seit ca. 6 Jahren Pfadfinderin und bin davor auch oft und sehr gerne draußen im Wald unterwegs gewesen. Ich habe mich schon immer für die Natur interessiert oder gerne dort gespielt. Seit Februar 2019 gehe ich regelmäßig auf die Fridays for Future-Demos.

Um auf die Frage „Warum ist es wichtig als Pfadfinder zu den Fridays for Future-Demos zu gehen?“ einzugehen: Ich finde es einfach super wichtig, weil ich weiterhin schöne Fahrten, Lager oder auch Wanderungen durch noch unberührte Natur unternehmen möchte. Ich möchte weiterhin mit der Natur leben und sie kennenlernen, ohne das sie vollkommen abgestorben ist.

Außerdem möchte ich es meinen Kindern irgendwann ermöglichen auch diese Erlebnisse, die man als Pfadfinder hat, zu erleben.

Es gibt nur diese eine Welt und wir müssen uns für sie einsetzen.“ weiterlesen „Am 20.9. ist der nächste globale Klimastreik. Pfadfinder*innen berichten, warum sie es wichtig finden, für das Klima zu demonstrieren“