Nicht nur Gold im Eimer – Die DPV Sippenaktion 2019

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Die letzten Tage sind rückblickend gesehen wie ein Traum. Anfangs war ich mir noch gar nicht so sicher, was mich alles erwarten wird und einen gefühlten Wimpernschlag später klingelt mein Wecker und ich muss wieder zur Uni los. Zusammengefasst: Das war der Hammer!

Mittwochabend treffen wir auf dem Lagerplatz “New Hameln Creek” ein und keine zwei Schritte später quatscht mich eine mir völlig fremde Pfadfinderin eines mir völlig fremden Bundes an und beredet mit mir die Parksituation. Pfadfinderfeeling: Check. Nach der Anmeldung auf dem Platz teilen sich 14 Rotmilane auf in ihre Unterlager. Auf dem Lagerplatz befinden sich um eine große Wiese herum sechs Unterlager für die angereisten Goldschürfer*innen und ein riesiger Saloon, der in den künftigen Tagen den gängigen Abendtreff darstellt. Das siebte Unterlager “Ghost City” ist den teilnehmenden Helfern vorbehalten. Davon haben wir fünf mitgebracht und nachdem wir unter Umständen ein bisschen was an Jurtenmaterial daheim liegen gelassen haben, bauen wir dennoch erstmal unsere Kothe auf. Gleich darauf helfen wir noch anderen Gruppen, ihre Zelte aufzubauen und stellen den ersten großen Unterschied zwischen uns und gefühlt dem Rest der deutschen Pfadfinderschaft fest: Kothen mit nur einer Zeltstange. Das ist bei anderen Bünden derart unüblich, dass wir häufiger Mal unseren Senf zu eben diesem Problem abgeben müssen. Gibt es heute Abend wohl noch was spannendes? Wissen wir nicht, also erstmal was zu Essen suchen. Es ist Reis mit Tomatensoße. Mir ist im ersten Moment zwar nicht klar, wer auf diese komische Idee kam, aber instantan kommen mir die grausigen Bilder des Essens der letzten DPV-Aktion in den Kopf. Es schaudert mir bei dem Gedanken und vor allem bei den ersten Löffeln des mir vorgesetzten Gerichts. Egal, denke ich mir und ziehe mir in vollem Genuss endlich zwei riesige Portionen rein. Jetzt erstmal schlafen und den Lagerplatz vollständig erst bei Sonnenlicht betrachten. Bisher habe ich das Gefühl, dass doch gar nicht mal so viele Leute hier sind. weiterlesen „Nicht nur Gold im Eimer – Die DPV Sippenaktion 2019“

Neues Förderprogramm der Europäischen Union

Das Europäische Solidaritätskorps ist das neue Förderprogramm der Europäischen Union. Junge Menschen können sich in Projekten im eigenen Land oder im Ausland engagieren. Diese Projekte kommen Menschen in ganz Europa zugute. Das geht z. B. in Freiwilligenprojekten, aber auch in Jobs und Praktika oder aber in Solidaritätsprojekten. Der erste Schritt, um mitzumachen, ist eine Registrierung im ESK Portal: www.europa.eu/youth/solidarity_de

Mehr Infos findet ihr hier im Flyer: Infoflyer-Solidaritätsprojekte

Zuschüsse verheimlichen, in Hotels tagen, nur noch auf Matratzen schlafen? Über die Arbeit im DPV-Vorstand

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Dass im September – wie alle drei Jahre – die Wahlen zum DPV-Vorstand anstehen, ist für sich schon ein ganz guter Grund, mal ein wenig darüber zu erzählen, wie Vorstandsarbeit im Verband eigentlich aussieht. Und abgesehen vom aktuellen Anlass ist es vielleicht auch so interessant, etwas mehr darüber zu erfahren; denn obwohl wir, denke ich, nicht wahnsinnig intransparent arbeiten, ist die Vorstellung zur Vorstandsarbeit doch bei vielen ziemlich vage und vielleicht auch eher von Vorurteilen im Sinne der Überschrift geprägt ;-)…

Die in meinen Augen sehr hilfreiche Erkenntnis für jedes pfadfinderische Führungsamt gilt unbedingt auch für die Arbeit im DPV: wenig muss. Das scheint mir erwähnenswert, denn der Blick auf den Verband mit seiner Vielzahl und Vielfalt an Mitgliedern, die alle noch in eigenständigen und durchaus unterschiedlichen Bünden beheimatet sind, legt doch irgendwie nahe, dass die Vorstandsarbeit vor allem im Verwalten und im Jonglieren unterschiedlicher Interessen liegt. Und dann noch irgendwas mit Versicherungen.
Tatsächlich gibt es aber auch hier keine verbindliche Gebrauchsanweisung oder riesige Sammlung innendienstlicher Pfadfinderpflichten, die von allen erledigt werden müssen, damit nicht in Kürze alles auseinanderfällt. Es ist auch im DPV-Vorstand sehr gut möglich, sich zu überlegen, wo Schwerpunkte gesetzt werden sollen, in welchen Bereichen man sich selbst wie engagieren möchte, auf welche Art man überhaupt in diesem Kreis zusammenarbeiten möchte, in welchem Rahmen die Vorstandstreffen stattfinden usw.
Als unverzichtbar erscheint mir, dabei aufrichtig und Hand in Hand mit den Bünden zu arbeiten. Klar darf und soll der Vorstand mit seiner Position und Perspektive auch ein Impulsgeber in den Verband hinein sein, versucht er aber eine Agenda abseits der aktiven Arbeit seiner Mitglieder zu verfolgen, kann das nicht gutgehen. Einen offenen und produktiven Austausch über die Bedürfnisse der Bünde gegenüber dem Verband hinzubekommen und sich gemeinsam und einigermaßen kontinuierlich darauf zu einigen, wie die Ziele im Verband erreicht werden können, ist also eine zentrale Vorstandsaufgabe. Und das kann in einem so vielstimmigen Verband auch mal mühsam sein, ist es aber meiner Erfahrung nach am Ende fast nie – ganz im Gegenteil sogar. weiterlesen „Zuschüsse verheimlichen, in Hotels tagen, nur noch auf Matratzen schlafen? Über die Arbeit im DPV-Vorstand“

Was passiert mit unserem Planeten?

Was passiert mit unserem Planeten?

Passend zu unserem letzten Blogbeitrag zu den Fridays for Future-Demos, berichtet Alma, was genau mit dem Planeten passiert und was wir alle in unserem täglichen Leben ändern können für den Klimaschutz. Alma stammt aus dem DPBM und geht regelmäßig freitags in Köln streiken.

Der Treibhauseffekt- Der Grund weshalb unsere Erde sich immer weiter aufheizt

Die Rolle des „Bösewichts“ spielt hauptsächlich das CO2, welches natürlich und in großen Mengen in der Erdatmosphäre vorkommt. Zudem ist Kohlenstoffdioxid ein natürliches Nebenprodukt der Zellatmung und entsteht bei der Verbrennung von Holz, Kohle, Öl oder Gas.

Um den Klimawandel in den Griff zu bekommen, muss der Temperaturanstieg in der erdnahen Atmosphäre im Vergleich zur vorindustirellen Zeit (19.Jahrhundert) auf deutlich unter 1,5 Grad begrenzt werden. Dieser Wert widerspricht dem Weltklimavertrag von Paris, der von einer zwei Grad Grenze spricht. Laut Wissenschaftlern, die für den UN- Klimarat IPCC (Interngovernmental Panel on Climate Change) forschen, steuere sonst die Welt auf eine Katastrophe zu. Zum Vergleich: Ohne zusätzliche Anstrengungen würde sich die Welt im Zeitraum 2030 bis 2052 um drei Grad erwärmen.

Wir liegen kurz davor eine Kettenreaktion hervorrufen, die eine gigantische Klimakrise mitsichbringen würde und damit nicht nur unser Leben, sondern das Leben zahlreicher Generation nach uns beeinflussen würde. Und das nicht im positiven Sinne. Um schwerwiegenden Folgen unseres Verhaltens zu verhindern, müssen wir unseren Kohlenstoffdioxid- Ausstoß senken. „Die nächsten 10 Jahre werden entscheidend sein“, so Klimaforscher Hans-Otto Pörtner, Verfasser des Sonderberichts zur globalen Erwärmung von 1,5 Grad des IPCC.

– Wir tragen nicht nur die Verantwortung für uns, sondern auch für zahlreiche Ökosysteme und tausende von Arten und ihr Bestehen auf IHRER Erde- weiterlesen „Was passiert mit unserem Planeten?“

DPV Gold Vorbereitungstreffen #3

Hast du schon einmal einen runden Geburtstag gefeiert? – Bestimmt! Dann kennst du sicher auch die Vorfreude auf dieses Ereignis. Im kommenden Jahr feiert der DPV nicht nur einen runden Geburtstag, sondern ein halbes Jahrhundert DPV – wir werden 50!

Diese Sause muss natürlich geplant werden! Dafür haben wir uns am vergangenen Wochenende bereits zum dritten mal in einer kleinen Runde in der Nähe von Köln zusammengesetzt.  Die ersten Eckpunkte sind bereits fest: ein Ort, ein Datum und eine Lagerleitung – was soll da noch schief gehen?

Hast du Lust diese Geburtstagssause mit zu planen? Dann melde dich gern bei uns: @

Und komme zu unseren nächsten Planungstreffen:

16. – 18. August 2019 (Achtung, der Termin hat sich geändert)

08. – 10. November 2019

Das Jubiläum findet vom 11. – 13. September 2020 statt!

DPV-Sippenaktion 2019 Goldader – „Don Oro lädt ein!“

Das Ziel ist in Sicht…

200 Helfer*innen, 90 Jurten, elf Küchen, ein Saloon, sechs Tage Aufbaulager, fünf Tage Programm, vier Haupttreffen, unendliche Stunden Telefonkonferenzen und vieles mehr. Unter anderem all dies braucht es in der Vorbereitung und vor Ort um mit 1000 Pfadfinderinnen und Pfadfindern die Sippenaktion vom 29. Mai bis 2. Juni 2019 mit viel Spaß und Action zu verbringen.

Um letzte Details und Fragen zu klären sowie alle bisherigen Planungen endgültig zusammenzuführen, fanden sich über 40 Engagierte vom 5. bis 7. April in Hoffeld ein.

Nachdem die meisten am Freitagabend angereist waren und eine warme Mahlzeit zu sich genommen hatten, wurde noch in gemütlicher Runde vor dem Kamin gesungen. Am Samstag standen die Pfadfinder*innen in aller Frühe auf um sich schnellst möglich den Planungen zu widmen.

Beim Frühstück und allen anderen Mahlzeiten konnte man die unterschiedlichen Essensrituale aus den verschiedenen vertretenen Bünden kennenlernen. Dieser Austausch fand auch in den vielen kleinen und großen Gruppen statt, die sich übers ganze Haus verteilten, um das Lagerkonzept zu vollenden.

Nach dem Mittagessen besuchten die Teilnehmer*innen auf einem Verdauungsspaziergang ein nahegelegenes Rehgehege. Anschließend wurden die letzten Planungen gemacht und am Abend in großer Runde noch einige Spiele gespielt sowie Wettbewerbe ausgetragen.

Nebenbei traf sich auch ein kleiner Arbeitskreis von Personen, die sich mit DPV 3000, dem Nachhaltigkeitsprojekt des DPV, auseinandersetzten. Dieses Projekt wird auch auf der Sippenaktion vertreten sein.

Aufgrund der längeren abendlichen Singerunde wurde der nächsten Morgen etwas später gestartet. Nach einem Kaffee und einem letzten Treffen in großer Runde wurde das Heim noch aufgeräumt.

Das Ende des letzten Haupttreffens verstärkte nun noch mehr die Vorfreude auf das baldige Wiedersehen, die vielen Helfer*innen (die teilweise noch fleißig gesucht werden!) und vor allem eine fantastische DPV-Sippenaktion – das große angestrebte Ziel!

Autor: Kai Krall (Pfadfinderschaft Süddeutschland)

Jugendpolitischer Rat trifft sich in Berlin

Vom 5.-7. April 2019 traf sich der jugendpolitische Rat des DPVs in Berlin! Nicht nur genossen wir die Sonne, diskutierten über Jugendpolitik, sondern bekamen auch Besuch von Julia aus AK Politische Bildung des BdPs. So konnten wir unsere Zusammenarbeit weiterausbauen und an gemeinsamen Aktionen pfeilen: freut Euch auf Workshops bei Schall&Rauch!

Gemeinsam nahmen wir auch an der Aktion #MyEuropeMySay der Weltpfadfinderorganisation WOSM teil, die die Jugendpartizipation der nächsten Europa-Wahl im Mai 2019 stärken sollen. Mehr Infos findet Ihr hier: myeuropemysay.eu

youcoN 2019 – Komm mit auf die Insel!

Nachhaltigem pfadfinderischen Handeln widmen wir im DPV in jüngerer Zeit besondere Aufmerksamkeit. Jetzt hast du die Gelegenheit, einen Blick über den pfadfinderischen Tellerrand zu werfen. Alle Pfadfinder*innen sind herzlich zur youcoN eingeladen. Hier ein Auszug aus dem Einladungstext:

„Zukunft, Nachhaltigkeit, Bildung, Gerechtigkeit – Hast du auch keine Lust mehr zu diskutieren, ob etwas getan werden muss? Willst du stattdessen tatkräftig anpacken, handfeste Ideen entwickeln und zwar mit Gleichgesinnten, die genauso motiviert sind etwas zu verändern wie du?

Dann melde dich noch heute zur youcoN 2019 an!

Die youcoN ist eine Jugendkonferenz und für alle Interessierten im Alter zwischen 14 und 27 Jahren offen. Sie findet dieses Jahr vom 29.05 – 02.06 auf Rügen statt und das Motto lautet: Wir.L(i)eben.Zukunft!

 Alles auf einen Blick

Anmeldung?                    Auf unserer Webseite findest du den Link zum Anmeldeformular: https://youpan..de/youcon2019/ Dort kannst du dich bis zum 15.04. anmelden – allerdings sind die Plätze begrenzt.

Wann?                              29.05. bis 02.06.19

Wo?                                  Ostseebad Binz (Insel Rügen)

Wer?                                 Junge Menschen im Alter von 14-27 Jahren, die sich über ihre Ideen für eine nachhaltige, zukunftsfähige Bildung mit anderen austauschen, ihre Meinung sagen und etwas ändern wollen.

Kosten?                            Keine. Wir zahlen Anreise, Verpflegung und Unterkunft.

Mehr Infos?                      www.youpan.de

How to: Nachhaltige Hygieneartikel für Fahrt und Lager

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Tipps und Rezepte für Zahnpasta, Duschgel und Shampoo!

Wahrscheinlich haben sich einige von Euch schon einmal gefragt, ob es möglich ist, Hygieneartikel selbst herzustellen. Darauf können wir euch eine klare Antwort geben: Ja! Im Rahmen unseres Jahresthemas ‚Müllenium‘ beschäftigten wir uns bereits seit einigen Monaten damit, wie wir möglichst viel Müll vermeiden können, insbesondere Plastik! Das Thema dieses Artikels spricht dabei nicht nur das Thema Müllvermeidung an (überlegt Euch mal, wie viele Zahnpastatuben, Shampooflaschen oder Zahnbürsten Ihr im Jahr benutzt und wie viel Plastik dabei anfällt!), sondern ebenfalls die Beschäftigung mit nachhaltiger Rohstoffbeschaffung und der kritischen Reflexion des eigenen Konsumverhaltens.

Hier geht’s direkt zu den Rezepten…

Was sind eigentlich nachhaltige Hygieneartikel?

Nachhaltige Hygieneartikel sind aus nachhaltig an- und abgebauten Rohstoffen, verpackungsneutral (d.h. ohne Verpackung oder mit Papierverpackung) und biologisch abbaubar.  Beim Einkaufen helfen dir Zertifizierungen vertrauenswürdiger Ökolabels. Oder du machst sie einfach selbst!

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