Der digitale Heimabend – Teil 2 – welche Ideen gibt es in den Bünden?

images

Ihr sitzt Zuhause und vermisst die Pfadfinderei ziemlich? Im Artikel „Der Digitale Heimabend“ wurden bereits viele Ideen gesammelt, wie Ihr am Besten mit Eurer Gruppe Kontakt halten könnt. Hier haben wir noch weitere Ideen gesammelt für Eure freie Zeit – manche alleine oder in der Gruppe. In vielen Bünden hat man sich nämlich bereits Gedanken zu Angeboten gemacht, die wir Euch vorstellen möchten. Natürlich ist das hier keine vollständige Übersicht.

Youtube – Der Pfadfinderbund Weltenbummler ist schon länger aktiv auf Youtube. Hier könnt Ihr Euch vergangene Fahrten, aber auch Praxistipps z.B. welcher der richtige Spirituskocher ist anschauen. Link

Internetnacht – Der Deutsche Pfadfinderbund Mosaik bietet für seine Mitglieder die beliebte Internetnacht – eine Art digitale Schnitzeljagd – nun in der 24/7-Version an. Auf dem Blog findet Ihr weitere Ideen. Link

Heimabend-Generator – Im Deutschen Pfadfinderbund Mosaik ging ein Heimabend-Inspirator online. Hier könnt Ihr vielleicht auch schon einmal schauen für die Zeit danach und auch inspirieren lassen. Es gibt aber auch digitale Ideen. Link

Podcast – Matze und Kilian aus dem Pfadfinderbund Weltenbummler haben zusammen einen Podcast, der „Zeitgeschichten – Der Pfadfinderpodcast“. Findet Ihr auf Spotify oder Youtube.

Auch über den DPV hinaus gibt es gerade viele tolle Ideen von Pfadfinder*innen aus aller Welt. Denn in dieser Situation verbindet die meisten von uns, dass wir nicht nur Pfadfinder*innen sind, sondern Zuhause sitzen!

Gitarrenkurs – Die Arbeitsgemeinschaft Hamburger Pfadfinderverbände (AHP) – in der auch unserer Hamburger Bünde Mitglied sind – stellt einen Gitarrenkurs auf Youtube: Link
Eure neuen Gitarrenspielkenntnisse könnt Ihr direkt mit Dota Kehr üben. Sie gibt auch Gitarren Tutorials für Ihre Lieder. Link

#CampAtHome – Die Northumberland Scouts haben ein großes Ziel: ein virtuelles Lager mit einer Million Teilnehmenden aus der ganzen Welt. Das geht ganz einfach: Klickt bei der Facebook-Veranstaltung auf „Teilnehmen“ und begleitet Eure Nächte in den sozialen Medien. Regeln: packt eine Tasche, schlagt ein Zelt im Garten oder Zuhause auf und schlaft darin, zündet ein Lagerfeuer an (virtuell oder real), führt eine Pfadfinderei-Aktivität durch (z.B. ein Morgenkreis) und helft beim Kochen.
Vielleicht eine Idee für Eure Gruppe? Die spanischen Pfadfinder*innen machen es vor: Link

Seid Ihr noch über weitere Ideen gestolpert? Schreibt gerne in die Kommentare!

Kleines Update aus der DPV goLd-Planung

Wir planen weiter. Trotz Corona sind die Vorbereitungen für DPV goLd voll im Gange – so auch gestern beim virtuellen Planungstreffen vom AK Hintergrundprogramm (siehe Foto). Die von Vielen jetzt neu gewonnene Freizeit wissen wir im Team natürlich bestens zu nutzen, um auf digitalen Wege (#stayhome) die anstehenden Projekte anzugehen, Aufgaben abzusprechen und unsere überschüssigen Tatendrang sinnvoll in die Planung unserer heiß ersehnten DPV-Jubiläumsfeier zu investieren. Wir freuen uns schon auf und über viele engagierte Mitplanende und Helfende für das Lager!

Jeden Tag eine gute Tat? Jetzt erst recht!

Okay, seien wir mal ehrlich: Für viele von uns ist dieser Spruch ein abgedroschenes Klischee, mit dem wir uns vor allem dann konfrontiert sehen, wenn wir anderen Menschen von unserem „Hobby“ erzählen. „Helft ihr dann erst ’ner Oma über die Straße, bevor ihr Kekse an der Haustür verkauft?“

Soweit, so nervig – steckt in dieser Sicht auf unser Pfadfinder*innendasein doch eine Geringschätzung der ehrenamtlichen Arbeit, die von Unkenntnis und Überheblichkeit zeugt. Vielleicht mag das der Grund dafür sein, dass wir dieses eigentlich doch urpfadfinderische Motto im Wortlaut selten selbst zur Beschreibung der Werte nutzen, die wir als Pfadfinder*innen vorleben und jungen Menschen durch unsere Gruppen nahebringen wollen. Erinnern wir uns an das Versprechen, das wir für die Aufnahme in unsere Gruppe und die weltweite Gemeinschaft der Pfadfinder*innen abgelegt haben, dann wird darin – ganz egal aus welchem Bund oder Verband wir stammen – ein Satz vorkommen, der in etwa so lautet: „Ich verspreche, […] meinen Mitmenschen zu helfen und meine Umwelt verantwortlich mitzugestalten.“ So blöd also dieses Klischee des*der Pfadfinders*in sein mag, der*die den ganzen Tag am Zebrastreifen wartet, um mindestens einem alten Menschen über die Straße zu helfen, so wichtig ist der Wert der sich dahinter verbirgt für unser Selbstverständis: Wir versuchen zu helfen, wo unsere Hilfe gebraucht wird und diese Hilfsbereitschaft unseren Mitmenschen vorzuleben.

Dieses Selbstverständnis endet jedoch nicht mit der Fahrt, dem Heimabend oder dem Lager, dem Ablegen der Kluft beim Wechsel in unseren normalen Alltag. Das grundlegende Ziel unserer Pfadfinder*innenarbeit ist es, durch die erlebte Gemeinschaft in den Gruppen ein Stückchen zur Persönlichkeitsbildung aller unserer Mitglieder beizutragen. Dieses Ziel ist nur dann erreicht, wenn unsere Werte wie Toleranz, Kritikfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein oder eben Hilfbereitschaft in unser aller Alltag gelebt werden.

Und was heißt das für den Umgang mit Corona?

Auch wenn wir derzeit wenige unserer Mitmenschen außerhalb der Familie, unserer Wohngemeinschaft oder unserer Arbeitskollegen*innen sehen, gibt es viele Stellen, an denen Hilfe gebraucht wird und von uns geleistet werden kann. Hier einige Ideen, die wir gerne bei Hinweisen von euch erweitern.

Vermeide unnötige soziale Kontakte

Die erste Hilfe, die Menschen aus Risikogruppen von euch derzeit brauchen, ist euer Beitrag zur Eingrenzung der Virus-Ausbreitung! Denn auch wenn die meisten aktiven Pfadfinder*innen durch ihr junges Alter nur einem geringen Risiko durch das Corona-Virus ausgesetzt sind, können sie selbst bei Symptomfreiheit Überträger*in sein und bei jedem sozialen Kontakt zur Ausbreitung beitragen.

Bevor du hilfst: Schütze dich selbst!

Niemandem ist nachhaltig geholfen, wenn du dich bei deiner Hilfe selbst in Gefahr bringst. Wichtige Regeln zum Infektionsschutz findest du daher hier. Wenn du eine Vorerkrankung hast, bist du auch als junger Mensch gefährdet. Dann solltest du vorrangig zu Hause bleiben.

Beteilige dich an Nachbarschaftshilfe

Für Menschen aus Risikogruppen und Menschen unter Quarantäne sind die einfachsten Alltagserledigungen, wie der Lebensmitteleinkauf oder Gang in die Apotheke, derzeit nicht möglich. Es haben sich im Netz bereits mehrere Initiativen gegründet, die diesem Problem mit nachbarschaftlicher Hilfe begegnen wollen. Sich daran zu beteiligen ist wirklich sehr einfach!

  • Gegen das Virus bietet Vorlagen für Aushänge in deinem Treppenhaus an, damit du dich mit deinen Nachbarn*innen für gegenseitige Hilfe vernetzen kannst
  • NEBENAN.DE ist eine Plattform, auf der sich Helfer*innen und Hilfesuchende deutschlandweit registrieren und so gegenseitig finden und vernetzen können

Geh Blutspenden

Die Krankenhäuser haben es derzeit schwer, ausreichend Spender*innen zu finden, um ihre Patienten*innen mit Blutkonserven zu versorgen. Daher ist es jetzt eine gute Idee mal wieder spenden zu gehen, oder mit dem Blutspenden anzufangen – natürlich nur, wenn du dich selber gesund und fit fühlst. Informationen zum Wie, Wo und Wann findest du zum Beispiel beim Deutschen Roten Kreuz.

Du bist Medizinstudent*in?

Dann informiere dich auf den Seiten deines örtlichen Gesundheitsamts oder Krankenhauses, ob du als Pfleger*in oder in der Corona-Aufklärung helfen kannst. Häufig wird dir diese Tätigkeit auch als (Neben-)Job bezahlt.

Hilf in bestehenden Initiativen mit

Viele Initiativen und Gruppen, die sich für das soziale Miteinander einsetzen, werden stark von älteren Menschen getragen. Nun gehören diese Menschen zur sogenannten Risikogruppe und sollten deshalb vorrangig zu Hause bleiben. Das bedeutet, dass Obdachlosenhilfe, die Tafeln und Sozialdienste oft vor großen Problemen stehen: Einerseits ist ihre Arbeit auch – und teilweise sogar gerade – in Corona-Zeiten unglaublich wichtig, andererseits müssen sie ihre Ehrenamtler schützen, damit diese sich nicht in Gefahr bringen. Hier könnt ihr als junge Menschen einspringen! Informiert euch, welche Initiativen es in eurer Nähe gibt, und fragt, ob ihr helfen könnt.

Arbeite in der Landwirtschaft oder der Logistik

Die Landwirte haben ein großes Problem: Erntehelfer*innen können derzeit nicht durch die vielen geschlossenen Grenzen kommen. Um zu verhindern, dass Lebensmittel auf den Feldern verrotten oder nicht ausgesäht werden können, wird vielerorts dringend Hilfe gesucht. Ebenso sind im Bereich des Lebensmittelhandels momentan gewaltige Probleme bei der Versorgung aufgetreten, die vor allem damit zusammenhängen, dass Lieferketten nicht mehr funktionieren und Mitarbeiter*innen fehlen, vor allem aber die Nachfrage sprunghaft gestiegen ist. Hier werden ebenfalls dringend Menschen gesucht. Kleines Bonbon: Euer Einsatz wird sogar bezahlt.

  • über das Portal Das Land Hilft vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft können sich Menschen mit Zeit und Interesse an einem Job in der Landwirtschaft registrieren
  • das Portal Land Arbeit bietet genauso die Vermittlung von Saisonjobs in der Landwirtschaft an

Der digitale Heimabend

Digitaler_Heimabend_Naoné

Ihr lieben Menschen,

in solchen Zeiten hat es einen besonderen Wert, sich mit einer Gruppe verbunden zu wissen und auch einmal besondere Wege zu gehen. Eine digitale Großfahrt? Heimabende vor dem PC? Vernetzte Gruppenstunden? Sie wollen von uns erfunden werden! Daher suchen wir hier kreative, schöne, witzige, praktische und kreative digitale Heimabend-Ideen.

Vernetzen:
Als ersten Schritt muss man sich hierfür vernetzen – Welche Art der Verbindung ist für alle zugänglich und für Euch als Gruppe praktisch? Hierzu Vorschläge:

Heimabend-Ideen:
Und nun der zweite Schritt – Was könnt ihr machen?
(vorweg ist genannt, auf welche Art und Weise man sich digital begegnen müsste: schreiben per Mail, Gruppenchat (GC) etc.; hören per Gruppenanruf, Telefonkonferenz etc.; sehen per Videoanruf via Skype, WA etc.):

hören / sehen  +  schreiben (Mail, GC): stille Post malen – Satz, Wort oder witzige Begebenheit von eurer letzten Fahrt per Telefonkette mit Zeitpunkt rumgeben => Jede:r malt ein Bild davon => bei verabredeter Zeit mailt/ schickt jede:r ihr:sein Bild rum

schreiben (Mail, GC) / hören/ sehen: Black Stories erzählen und raten (geht auch schriftlich)

sehen: gemeinsam Knoten üben

schreiben (Mail, GC) / hören / sehen: Liederbucheinträge füreinander machen (und per Post sich schicken)

hören / sehen: Origami basteln – Anleitungen findet man hierzu mannigfach im Internet

schreiben (Mail, GC) / hören / sehen: Gruppenkochbuch (digital) erstellen – Sammelt Eure Lieblingsgerichte digital oder als Einträge für ein Buch, welches ihr beim Wiedersehen zusammenstellt

hören / sehen: Stadt, Land, Fluss, Pfadfinderlied, Stammesname… – Die Kategorien sind unbegrenzt und es können gerne neue erdacht werden. Alle brauchen nur Stift und Zettel

hören / sehen: “Ich packe meinen Affen/ Rucksack und nehme mit…”

hören / sehen: Wer bin ich? – Eine Person denkt sich eine Person/ ein Tier/ ein Gegenstand aus – die anderen stellen nacheinander Fragen und erraten, worum es sich handelt.

schreiben (Mail, GC) / hören / sehen: Assoziationsspiel – Ihr einigt euch auf eine Reihenfolge, dann nennt die Startperson ein Wort oder einen Satz, nächste Person assoziiert dazu ein nächstes Wort/ einen nächsten Satz. Pro-Version: Sätze müssen sich reimen.

schreiben (Mail, GC) / sehen: Fotostory selber machen – Jede Person macht ein Foto der Story

schreiben (Mail, GC) / sehen: Fotos raten – Eine Person schickt ein Bild rum, die anderen raten, welches Märchen/ Geschichte/ Person damit gemeint sein könnte

schreiben (Mail, GC): Wo bin ich? – Bei Google Maps das Männchen irgendwo hinstellen, Screenshot erstellen und die Gruppe raten lassen. Tipp: Es sollten auf dem Screenshot kleine Hinweise versteckt sein. (Geo-Games gibt es auch online.)

allein zu Haus / hören / sehen: Kluft nähen + Rucksack waschen + Zwischenspiele auf der Gitarre lernen/ üben + Wanderschuhe putzen und fetten

Soweit unsere Ideen, viel Spaß beim Ausprobieren! 🙂

Welche Ideen hast Du? Schreib es in die Kommentare!

Kooperation trotz Corona

Die Pfadfinderei lebt von Fahrten, Lagern, Seminaren, Heimabenden… von lauter Anlässen, zu denen die Pfadfinder*innen zusammenkommen und Zeit miteinander verbringen. Und die Planung dieser Veranstaltungen wird ebenfalls durch Treffen getragen. Doch was tun, wenn persönliche Treffen mal nicht möglich sind? Trefft euch online!

Wir tragen hier Ideen für die digitale Kooperation von Gruppen-, Stammes-, Ring-/Landes- und Bundesleitungen zusammen, die euch die Weiterarbeit ganz einfach von zuhause aus ermöglichen. Die Liste wird regelmäßig erweitert, also kommentiert gerne eure Ideen und die Lösungen, mit denen ihr gute Erfahrungen gesammelt habt.

Telefon- und Videokonferenzen

Stammesthings, Leitungsrunden und Planungstreffen durch eine Telefon- oder Videokonferenz zu ersetzen, ist gar nicht so schwer. Es gibt verschiedene Anbieter, die kostenlose Software dafür zur Verfügung stellen.

  1. Skype ist der wohl bekannteste Anbieter für Videotelefonie. Skype gehört heute zu Microsoft und kann sowohl für PCs als auch mobile Endgeräte hier kostenlos heruntergeladen werden. Mit Skype sind – je nach Qualität der Internetverbindungen – Konferenzen mit 10 Personen und mehr ganz unkompliziert möglich.
  2. Meetgreen bietet eine Kombination aus Video- und Telefonkonferenzen an. Das heißt, das gleichzeitig bis zu 20 Personen per Telefon und über den PC oder nur über eines von beidem an einer Konferenz teilnehmen können. Es muss keine Software heruntergeladen werden, alles funktioniert über den Browser deiner Wahl. ACHTUNG: Meetgreen hat kürzlich leider seinen kostenlosen Service für Vereine beendet.
  3. Mit Jitsi kannst du direkt im Browser eine Telefon- oder Videokonferenz starten. Dieses kostenlose Open-Source-Projekt ermöglicht eine Teilnahme über PC oder Telefon und stellt damit eine super Alternative zu Skype und Meetgreen dar.
  4. Discord ist ein kosenloses Tool, das ursprünglich für die Games-Szene entwickelt wurde. Es erfreut sich aber zunehmender Beleibtheit für alle Arten von Gruppen, die audio-, video- und textbasiert kooperieren wollen. Auf Discord kann jede*r einen eigenen Server einrichten und dort beliebige Untergruppen einrichten. Das Tool funktioniert also auch gut für ganze Stämme oder auch kleinere Bünde.

Neben der technischen Seite gibt es aber auch ein paar Dinge in der Organisation zu bedenken. Es macht eben doch einen Unterschied, ob ihr euch persönlich gegenübersitzt, per Video seht oder nur gegenseitig hört. Grundsätzlich gilt: Je weniger ihr voneinander wahrnehmt, desto eindeutiger sollten die Regeln sein, die ihr für euer Gespräch vereinbart. In einer Telefonkonferenz werdet ihr nicht sehen können, ob jemand zu einem Thema etwas beitragen möchte, oder nicht. Aus der Erfahrung des DPV-Vorstands hat es sich daher bewährt, für jede Konferenz einen*e Moderator*in festzulegen, der durch das Gespräch führt, Entscheidungen anleitet und sicherstellt, dass alle zu Wort kommen. Auch wenn es zunächst merkwürdig erscheint: Vereinbart ein Signal für Wortmeldungen, am besten das Sagen des eigenen Namens. Das erleichtert dem*der Moderator*in das Führen einer Redner*innenliste. Und schließlich solltet ihr, wie bei allen Sitzungen, ein Protokoll anfertigen. Für Online-Konferenzen gibt es dafür ein paar besonders praktische Möglichkeiten…

Schriftlich kooperieren

Ihr wollt ein Dokument, eine Einladung, einen Brief mit anderen Menschen zusammen schreiben? Ihr wollt gemeinsame Ideen festhalten oder gemeinsam Protokoll führen? Dann gibt es ein paar spannende Tools, die euch das Leben sehr erleichtern können.

  1. Edupad ist ein kollaborativer Texteditor. Ihr könnt mit bis zu 15 Personen gleichzeitig ein Textdokument bearbeiten und dabei in Echtzeit sehen, wer welchen Text bearbeitet.
  2. Cryptpad ist ein Angebot von der Piratenpartei, das ähnlich wie Edupad funktioniert. Es bietet allerdings noch weitere Funktionen an, wie zum Beispiel die Dokumentformate Präsentation oder Tabelle. Außerdem hat Cryptpad einen hohen Standard beim Datenschutz und lässt euch passwortgeschützte Pads erstellen.
  3. Google Docs bietet dir ganz ähnliche Funktionen wie das Cryptpad. Es ist etwas leichter zu bedienen, benötigt aber für das Erstellen von Dokumenten ein Google-Konto. Mitarbeiten an einem Dokument geht aber auch ohne Registrierung.

Umfangreiche Plattformen

  • WECHANGE bietet dir eine umfangreiche Kooperationsplattform mit Pads, Online-Kalender, Terminfindung, Chat, Teilen von Dateien, usw. Die Plattform wird von der wechange eG aus Berlin für „ökologisch und sozial orientierte Akteure“ betrieben und finanziert. Das heißt: Als Pfadfinder*innengruppe könnt ihr WECHANGE kostenlos oder auf freiwilliger Basis im Rahmen eurer finanziellen Mittel nutzen.

Soweit unsere Anregungen für eure Zusammenarbeit in Zeiten von Corona. Hast du weitere Ideen, die wir hier vorstellen sollen? Dann schreib einfach unten in die Kommentare!

Informationen zum Umgang mit der Covid-19-Pandemie im Verband

Zuletzt aktualisiert am 16.03.2020, 13:58

Unsere Gesellschaft steht vor der großen Herausforderung, die durch das neuartige Corona-Virus verursachte Pandemie einzudämmen. Für uns als Pfadfinderinnen und Pfadfinder folgt daraus die Aufgabe, unseren Beitrag zum Schutz unserer Mitglieder, unserer Mitmenschen und ganz besonders der Menschen, die besonders von der neuen Erkrankung gefährdet sind, zu leisten.

Grundsätzlich heißt das: Auf alle sozialen Kontakte, die nicht unbedingt notwendig sind, wird bis auf Weiteres verzichtet.[1]

Unsere Pfadfinder*innenmethode lebt vom Zusammensein, vom Auf-Fahrt-Gehen und von gemeinsamer Aktivität. Jetzt wird das Gegenteil von uns gefordert: Auf Treffen in persönlicher Gemeinschaft müssen wir vorerst komplett verzichten. Auch wenn viel Herzblut und möglicherweise auch bereits finanzielle Mittel in die Veranstaltungen im Jahresverlauf geflossen sind, gilt es jetzt besonnen, aber konsequent zu handeln. Wir appellieren daher an euch, eure soziale Verantwortung ernst zu nehmen, dem Rat der Experten*innen und den Handlungsanweisungen der Behörden zu folgen. Je konsequenter wir das tun, umso besser können wir diese ungewöhnliche Situation meistern und desto eher werden wir mit unserer Arbeit und im gesellschaftlichen Zusammenleben wieder zur Normalität zurückkehren können.

Bis wir wieder an diesem Punkt sind, setzt eure Arbeit soweit möglich über digitale Kommunikationsmedien fort, schaut, ob und wie ihr anderen Menschen helfen könnt und achtet auf eure persönliche Gesundheit.

Für den Verband hat der Vorstand daher folgendes beschlossen:

  1. Alle DPV-Veranstaltungen (zunächst) bis zum 29.04.2020 werden abgesagt. Arbeitstreffen sollen stattdessen über digitale Kommunikationsmedien stattfinden.
  2. Die Planungen von DPV-Veranstaltungen für den weiteren Jahresverlauf werden fortgesetzt. Je nach Entwicklung der Situation muss jedoch damit gerechnet werden, dass auch weitere DPV-Veranstaltungen verschoben oder abgesagt werden müssen.
  3. Der Betrieb der Geschäftsstelle wird bis auf Weiteres weitgehend im Home-Office geführt. Ihr könnt die Geschäftsstelle daher am besten per E-Mail-Kontakt erreichen.
  4. Der Vorstand berät sich laufend über die Entwicklung der Lage und informiert euch bei Veränderungen dieser Maßnahmen, mindestens jedoch im Abstand von jeweils einem Monat.

Den Mitgliedsbünden und ihren örtlichen Gruppen empfehlen wir daher:

  1. Ruhe zu bewahren und besonnene Entscheidungen zu treffen.
  2. Sich aus seriösen Quellen regelmäßig zu informieren, z.B. über die Seiten des Robert-Koch-Instituts (RKI) oder die der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Links s.u.
  3. Alle Veranstaltungen – also zum Beispiel Fahrten und Lager, Schulungen, Arbeitstreffen sowie Gruppenstunden und Heimabende – bis 29.04.2020 ebenfalls abzusagen, soweit sie in einzelnen Bundesländern nicht ohnehin behördlich untersagt sind, und, wo dies möglich ist, auf andere Kommunikationsformen auszuweichen.
  4. Veranstaltungsplanungen für den weiteren Jahresverlauf fortzusetzen. Berücksichtigt dabei jedoch, dass möglicherweise auch sie abgesagt oder verschoben werden müssen. Verträge sollten nur dann abgeschlossen werden, wenn sie entsprechende Rücktrittsklauseln enthalten. Bereits abgeschlossene Verträge und Buchungen sollten daraufhin überprüft werden und ggfs. der Kontakt mit dem Vertragspartner bereits jetzt gesucht werden, um diese noch aufzunehmen.
  5. Großfahrten ins Ausland für den Sommer 2020 können je nach weiterer Entwicklung der Pandemie von Einreiseverboten betroffen sein. Überlegt bitte, eure Großfahrten in Kleingruppen und nach Möglichkeit in Deutschland stattfinden zu lassen. Die Absage einer solchen Veranstaltung würde euch im Notfall leichter fallen und weniger Kosten nach sich ziehen.

Zur weiteren Information empfehlen wir euch folgende Seiten:

  • Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung trägt aktuelle Informationen über das Coronavirus SARS CoV 2, den Umgang damit, Hygienetipps und Material für Bildungseinrichtungen zusammen: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html
  • Das Robert-Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen, schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein, trifft Entscheidungen über Risikogebiete und stellt Empfehlungen für die Fachöffentlichkeit zur Verfügung: https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html
  • Auf den Seiten der Landesregierungen findet ihr aktuell gültige Maßnahmen für euer Bundesland, also z.B. www.hamburg.de, www.land.nrw, www.bayern.de, usw.
  • Der Deutsche Bundesjugendring stellt eine Sammlung mit Material und Informationen explizit für Jugendverbände zusammen. Die Sammlung wird regelmäßig ergänzt: https://dbjr.org/s/TbpqdBz7sBJBPWL
  • Im DPV Blog werden wir in Kürze Ideen veröffentlichen, wie die Zusammenarbeit im Pfadfinder*innenkontext und die Gruppenarbeit trotz Corona weitergeführt werden kann: dpvonline.de

Bei Rückfragen und wenn ihr Hilfe benötigt, wendet euch gerne an die Geschäftsstelle oder direkt an den Vorstand.

Bewahrt euch einen klaren Kopf, achtet auf euch und eure Mitmenschen, bleibt gesund und habt eine gute Zeit!

[1] Gemäß der Empfehlung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Stand 16.03.2020: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html#c11964

Die erste Bergetappe auf dem Weg zur 50!

Ein kleiner Bericht vom vergangenen 5. DPV goLd Planungstreffen (31.01. – 02.02.2020)

Es war inzwischen schon das 5. Planungstreffen in einem immer größer werdenden buntem Team, bei dem wir uns nun erstmals direkt am Ort des Geschehens: der Burg Ludwigstein im Zentrum Deutschlands für ein Wochenende Ende Januar getroffen haben, um die Weichen bis in den September hinein zu legen und uns in den Geburtstagsfeier-Modus einzustimmen.

Am Fuße des Berges  im sog. Brunnenhaus oder Pumpenhaus (der Name hängt ganz davon ab, mit wem man gerade spricht) fanden wir uns bereits am Freitagabend mit ca. 18 Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus verschiedenen Bünden und Ecken der Republik zusammen –  sei es aus Karlsruhe, Köln oder Hamburg -, um uns erstmal untereinander kennenzulernen und miteinander vertraut zu machen. Dabei wurden viele neue Gesichter bis in den späten Abend hinein in die Runde integriert, sodass wir auch schnell zu einem kunterbunten Haufen zusammengewachsen sind – was sich über das Wochenende hinweg nur noch steigern sollte.

Am nächsten Morgen ging es bereits gegen 08 Uhr mit einem kurzen Spaziergang hoch auf die Burg, um uns gemeinsam mit den Weltenbummlern (die die Burg das Wochenende über für ein von außenhalb sehr spannend wirkendes Führungsforum genutzt haben) beim Frühstück für den anstehenden Tag zu stärken. Der Vormittag war geprägt von einer spannenden Burgführung unter am Himmel wortwörtlich „tanzenden Dohlen“ und begleitet von bestem, aber leider konsequentem Nieselregen. Nach dem delikaten Mittagessen setzen wir uns dann auf der Burg erst im dem großen Planungsteam und später jeweils in den verschiedenen Unterplanungsteams Logistik, Anhaik, Küche, Programm und Hintergrund-programm zusammen und besprachen unsere Fortschritte nach dem Abendessen nochmal im großen Team.

Treu begleitet vom Regen ließen wir uns nachts wieder den Berg hinab tragen und verbrachten noch einen geselligen Abend mit mancher wenig stressfreien Runde Tabu und anderen Gesellschaftsspielen im Brunnenhaus.

Am nächsten Morgen ging es dann etwas früher auf einen kurzen Fußmarsch auf die Burg, um das Frühstück einzunehmen. Wir planten den verbleibenden Vormittag die für die kommenden Monate anfallenden Aufgaben. Nach der Abschlussrunde machten wir uns schließlich wieder in die verschiedenen Richtungen gen‘ Heimat auf – natürlich bepackt mit vollen To-Do-Listen und jeder Menge Vorfreude auf alle weiteren Planungstreffen im Team und natürlich die grandiose DPV-Geburtstagsfeier mit euch im September – bei der wir alle zusammen dem DPV gebührend seinen goLdenen Anstrich verpassen.

Auf der Website unter „IN AKTION“ -> „DPV goLd“ findet ihr demnächst viele spannende Informationen zu der Fahrt, insb. was auf euch an dem Wochenende Spannendes erwartet und wie Ihr uns im Vorfeld und vor Ort unterstützen könnt – wobei wir uns über viele helfende Hände freuen. Erstmal könnt ihr euch aber (wenn nicht schon geschehen) das Wochenende des 11.-13.09.2020 im Kalender fett markieren!

Mach dein eigenes Ding! Upcycling-Ideen für AGs und Heimabende

IMG_9972-min

An dem diesjährigen Himmelfahrtswochenende haben sich viele DPV-Sippen gemeinsam zum DonOro in New Hameln Creek zusammengefunden. Ca. 1000 junge Pfadfinder*innen haben fleißig Gold geschürft und ein florierendes Dorf errichtet. Jedes Unterlager hat an den AGs zum Aufbauen des Dorfes teilgenommen und sich in seinem besten Glanz DonOro präsentiert, denn schließlich wollten wir alle bei ihm einen guten Eindruck hinterlassen, um viel Gold schürfen zu können.
Mit gemeinsamen Kräften, kreativen Köpfen und alten Materialien in den AGs haben wir verschiedene Dekorationen wie z.B. Fahnen, Beleuchtungslichter für den Abend oder unseren eigenen Geldbeutel hergestellt. Um möglichst nachhaltig dabei zu sein, wurden die AGs als Upcycling Konzept geplant, sodass viele alte Stoffreste, Gläser, Tetrapacks und weiteres Bastelmaterial zum Einsatz kamen. Durch viel Geschick sind so eine Menge prachtvolle und upgecycelte Unikate in den Dörfern entstanden, während wir gleichzeitig alle ein weiteres Stück Müll vermieden haben.

Kreative Upcycling-AGs sind für jede Art von Fahrt ein Tipp. Die Materialbeschaffung sollte euch nicht vor eine große Hürde stellen, denn es gibt immer zahlreiche Möglichkeiten altes Material zu beschaffen. Für den leichten Anfang passend, sind die schon erprobten Portemonnaies zum Basteln auf einem Heimabend. Das bietet eine hervorragende Möglichkeit das Großfahrten-Taschgeld-Portemonnaie für die nächste Großfahrt gemeinsam mit der Gruppe nachhaltig zu gestalten. Die Anleitung für die upgecycelten Portemonnaies findet ihr hier.
Hast du eine Sippe auf dem DonOro mit ihren selbstgemachten Kulturbeuteln gesehen? Wenn ja – prima – dann hast du gleiche eine weitere Idee entdeckt. Wenn nicht, dann kannst du mit deiner Sippe auch eure eigenen upgecycelten Kulturbeutel gestalten und auf dem nächsten Lager die Sippe sein, die gesehen wird. Lasst euren Gedanken freien Lauf und ihr werdet die kreativsten Einfälle haben.

Wir vom DPV 3000 hoffen darauf, dass ein solches Konzept auf vielen weiteren Fahrten und Lagern übernommen wird, damit zukünftig bei Bastelaktionen nicht auf neue wertvolle Werkstoffe zurückgegriffen werden muss und wir alle als Pfadfinder*innen unseren Beitrag für die Umwelt leisten.

Nach dem Lager ist vor dem Lager und so stellen wir uns wieder einmal die Frage, wie wir zukünftige Veranstaltungen noch nachhaltiger gestalten können. Hast du eine Idee, einen Plan oder möchtest sonst wie aktiv im Nachhaltigkeitskreis DPV 3000 mitwirken? Dann melde dich bei @

Den Fußabdruck deiner Reise verkleinern — Emissionskompensation der Fahrten zur und von der DPV-MV in Coburg

vglEmissionenVerkehrsmittel_klein.PNG

Wenn du dich bewegst, verbrauchst du dabei Ressourcen und emittierst klimaaktive Gase. Wenn du nicht komplett auf Fortbewegung verzichten möchtest, kommst du nicht umhin, dich mehr oder weniger umweltschädlich von A nach B zu bewegen. Sogar vegane Fahrradfahrer*innen emittieren CO2, wenn auch mit großem Abstand weniger als Flugzeuge. Doch das sind nur die Extreme, zwischen denen sich alle anderen Verkehrsmittel einreihen. Spätestens seit den Dieselbetrügen wird auch in der breiten Öffentlichkeit über Emissionen und Schadwirkungen der verschiedenen Verkehrsmittel diskutiert. Die Wahl des Verkehrsmittels hat direkten Einfluss auf die Menge der durch die Fahrt entstehenden Emissionen. Nur: Wie unterschiedlich sind die Verkehrsmittel im Vergleich? Und: Wie kann ich trotz Emission möglichst wenig Schaden an Natur und Umwelt anrichten, ihr vielleicht sogar helfen? Wie gut waren wir auf der DPV-Mitgliederversammlung Mitte September in Coburg? Flo vom AK DPV3000 hat die Delegierten befragt und ihnen eine Kompensation der entstandenen Emissionen angeboten.

Verkehrsmittel im Vergleich
In Grafik 1 siehst du die durchschnittlichen CO2-Emissionen (CO2e) pro 100 km Fahrstrecke von verschiedenen Verkehrsmitteln. Die Zahlen in dieser Grafik stammen von „quarks & co“ [1]. Für Diesel-PKW (PKW, Di) wurde dabei ein Verbrauch von sechs Litern auf 100 km angenommen und eine Fahrt alleine ohne Mitfahrer*in. Auch der elektrische PKW (PKW, El) transportiert in der Annahme nur eine Person.
Ohne Überraschung ist das Flugzeug das schädlichste Fahrzeug. Beachtet man, dass die Emissionen in Flughöhe besonders schädlich sind und neben CO2 auch die Kondensstreifen eine hohe Klimawirkung haben ist dieser Wert höchstens überraschend gering. Weniger bekannt ist, dass ein Fernbus in seinen Emissionen noch besser dasteht als eine Fahrt mit dem IC oder ICE. Dies liegt ausschließlich an der besseren Auslastung (62% bei Fernbus ggü. 51,9% bei IC/ICE [1]). Ebenfalls ungewöhnlich ist die Höhe der Emissionen im ÖPNV. Der Wert ist vor allem dadurch erhöht, dass der ÖPNV in Deutschland zu einem großen Teil von Dieselmotoren angetrieben wird. Sogar im Schienenverkehr können viele Strecken nur durch Dieselloks betrieben werden. Grund dafür ist die unvollständige Elektrifizierung des Schienennetzes (Deutschland 60%, Österreich 70%, Schweiz 100%, [2]). Die Emissionen einer Bahnfahrt liegen also unter den durchschnittlichen Emissionen im ÖPNV, dessen Emissionen ebenfalls durch eine bessere Auslastung noch weiter reduziert werden könnte.

Emissionskompensation, so heißt das Zauberwort, das damit lockt, einmal ausgestoßene Emissionen durch eine Spende an ein Umweltschutzprojekt zu kompensieren, auszugleichen, „wieder gut zu machen“. Klingt fast nach Ablasshandel. Ist im Grundprinzip auch sehr ähnlich: Getauscht wird Geld gegen gutes Gewissen. Die Unterschiede liegen vor allem darin, dass eine Reise per se keine Sünde ist und die Emissionen nur eine Nebenwirkung. Die Wirkung der der Spende setzt je nach unterstütztem Projekt früher oder später ein, wobei auch soziale und ökonomische Aspekte nicht zu unterschätzen sind und neben ökologischer Nachhaltigkeit einen Anteil an umfassender Nachhaltigkeit haben.
Für die Berechnung der entstandenen Emissionen stehen mehrere Anbieter zur Verfügung. Einer der bekanntesten ist vermutlich Atmosfair, die sich vor allem auf die Kompensation von Flugreisen spezialisiert haben. Das überbündische Lager „Schwarzbunt“ im Jahr 2020 kooperiert mit myclimate //VERIFIZIEREN!? aber auch das Umweltbundesamt und die WDR-Sendung „quarks & co“ bieten auf ihren Internetseiten die Berechnung von Emissionen in verschiedenen Szenarien an. All dies findest du am Ende in der Linkliste.
Für die Kompensation lässt sich wiederum eine ganze Palette an Anbietern und Projekten finden. Manche der oben genannten Rechner bieten gleich eine Auswahl an Projekten an. Diese unterscheiden sich zum Teil sehr: Von Unterstützung beim Erwerb effizienterer Kochstellen oder Wiederaufforstung im globalen Süden bis hin zur Wiedervernässung von Mooren in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein ist fast alles möglich.

Auf der Mitgliederversammlung
Von den 40 Delegierten konnten 31 befragt werden. Diese fuhren insgesamt fast 22000 km für Hin- und Rückweg mit einem Durchschnittswert von 707 km für die Gesamtstrecke. Bei der Wahl des Verkehrsmittels liegen Auto (24 von 62 Fahrten) und ICE (23) und fast gleichauf an der Spitze, gefolgt von ÖPNV (15). Dabei ist es wichtig, anzumerken, dass im Schnitt in jedem Auto 2,8 Personen saßen. Mit einer Ausnahme wollten alle ihre Emissionen kompensieren lassen; gaben teilweise noch einen kleinen Bonus zusätzlich. Den gemeinsam verursachten Emissionen (ca. 1,4 t CO2e) konnten daher komplett kompensiert werden.

Weiterführende Links und Quellen
[1] „quarks & co“: CO2-Emissionsrechner für Reisen
https://www.quarks.de/umwelt/klimawandel/co2-rechner-fuer-auto-flugzeug-und-co/
[2] Allianz pro Schiene zu Elektrifizierung des deutschen Schienennetzes:
https://www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/elektrifizierungs-programm-fuers-deutsche-schienennetz/
[3] Umweltbundesamt: CO2-Emissionsrechner für fast alles
https://uba.co2-rechner.de
[4] myclimate: CO2-Emissionsrechner und Übersicht über geeignete Projekte für Spenden
https://co2.myclimate.org
[5] Atmosfair: CO2-Emissionsrechner und Kompensationsangebot
https://www.atmosfair.de
[6] moorfutures: Wiedervernässung von Mooren in Norddeutschland
https://www.moorfutures.de