Wiederaufnahme von Gruppenarbeit und -fahrten im DPV

Die ehrenamtliche Jugendgruppenarbeit in den Pfadfinder*innenbünden war in den vergangenen Monaten stark durch die Corona-Maßnahmen beeinflusst. Zwar konnten viele Gruppentreffen ins Digitale verschoben werden, teils wurden sogar gänzlich neue Formate geschaffen – ein vollständiger Ersatz konnten und sollten diese Formate jedoch nicht sein. Umso mehr freuen wir uns, dass durch die Lockerungen der Corona-Maßnahmen nun auch schrittweise die persönlichen Treffen der Gruppen und Fahrten möglich werden. Wie das in der Praxis aussieht, berichten uns die Gruppe Yhalestilea (Pfadfinder- und Pfadfinderinnenbund Nord, Hamburg) für ihre ersten Gruppentreffen und Lena Thiel aus dem Stamm Karthago-Persepolis (Deutscher Pfadfinderbund Mosaik, Köln) für ihre Pfingstfahrt.

 

Gruppenstunden im PBN

Wir sind die Gruppe Yhalestilea aus dem PBN in Hamburg. Nach vielen digitalen Heimabenden können wir uns jetzt wieder, unter Einhaltung eines Hygienekonzepts, an unseren Heimabenden treffen. Es ist ein ganz anderes Gefühl, alle, zwar auf Abstand, aber dennoch in Realität zu sehen. Die Atmosphäre ist glücklicher und ausgelassener. Wir haben uns immer viel zu erzählen. Diese Woche war schon unser drittes Treffen. An diesem haben wir tolle T-Shirts gebatikt. Letzte Woche gab es leckeres Stockbrot und Marshmallows, welche wir über dem Feuer brieten. Es war zwar ein kleiner Schritt, aber ein sehr kräftiger in Richtung  des normalen Lebens und wir sind sehr dankbar, dass die letzten Lockerungen uns das in unserem letzten gemeinsamen Jahr als Sippe ermöglichen konnten.

(Gruppe Yhalestilea, PBN)

Pfingstfahrt im DPBM

Vom Gefühl her war es eher wie eine Sommerfahrt als eine Pfingstfahrt, da wir sonst an Pfingsten immer ein riesiges Lager mit dem ganzen Stamm mit viel Programm haben. Diesmal waren wir in Kleingruppen hajken.

Es hat richtig gut getan, nach der langen Abstinenz wieder unterwegs zu sein , da vorher eigentlich schon ein paar Aktion gewesen wären und ich mir vor allem durch das Home-Office langsam vorkam, wie ein Tiger, der die ganze Zeit im Käfig hin und her tigert. Was viele auch meinten, war, dass es richtig gut tat, wieder so weit den Blick schweifen lassen zu können, weil das zu Hause meist ja nicht so geht. Was noch anders war, war, dass man in Vorhinein noch mal Verordnungen durchlesen musste, obwohl wir uns in NRW recht gut auskennen, aber wir ja nach Rheinland-Pfalz gewandert sind, wo wir dann zusammen die zweite Nacht verbracht haben (Start war in Dahlem und Treffpunkt Walsdorf). Zudem waren unterwegs viele Schutzhütten wegen Corona geschlossen. Die Situation, dass sich zur Begrüßung nicht erstmal alle herzlich umarmen und mit Kluft und Maske Bahn zu fahren war schon ungewohnt, aber die Maske gehört ja mittlerweile zum Alltag.

Dann wurde auch darauf geachtet, nicht aus einer Flasche/Tasse zu trinken, auf die Handhygiene und wir haben in Kröten statt in einer Kothe geschlafen, um mehr Abstand zu haben. Gefühlt waren auch mehr Sonntagswanderer unterwegs, um einfach Bewegung zu bekommen. Außerdem konnten wir erst Samstag los, weil erst dann die Neuverordnung in Kraft getreten ist.

Landschaftlich war es echt schön und wir haben gesagt, so einfach mal für ein Wochenende loszuziehen, könnten wir öfters machen. Wir müssen nicht immer weit in die Ferne reisen, sondern es geht auch gut ‚vor der eigenen Haustür‘.

(Lena Thiel, Stamm Karthago-Persepolis, DPBM)

Vorschläge zur Anpassung der Sars-CoV-2- Eindämmungsverordnungen

Gemeinsam mit dem Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfindern (BdP) und der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) hat der DPV folgende Vorschläge an die Landesjugendämter übermittelt, um in den Sommerferien Fahrten möglich zu machen und gleichzeitig Infektionsrisiken zu minimieren:

„Als Pfadfinder*innen gehen wir in Kleingruppen auf Fahrt. Darin sehen wir auch jetzt noch kurz vor den Sommerferien eine enorme Chance, Kindern und Jugendlichen eine risikoarme Ferienbeschäftigung kurzfristig zu ermöglichen. Hierfür benötigen wir jedoch Ihre Unterstützung. Denn nur wenn bei Ihnen Pfadfinder*innengruppen von bis zu 10 Personen als feste haushaltsähnliche Gruppe zwei bis drei Wochen in einer Art Selbstisolation wandernd, fahrradfahrend oder kanufahrend abseits der großen Touristenhotspots unterwegs sein können, wird dies noch gelingen. Wir möchten Ihnen im Folgenden kurz darlegen, warum sich diese Form von Freizeit von anderen Angeboten unterscheidet und von uns als risikoarm eingeschätzt wird – und wir möchten Sie bitten, unsere ehrenamtliche Jugendarbeit im Sommer möglich zu machen.

Pfadfinden und die mehrwöchige Fahrt in der Kleingruppe

Pfadfinden bedeutet, Kinder und Jugendliche stark zu machen, sie auf ihrem Weg zu selbstbewussten, rücksichtsvollen und verantwortungsbewussten Menschen zu begleiten. Wir geben ihnen Raum, ihre Persönlichkeit frei zu entfalten. Als Pfadfinder*in zu leben, heißt in der Gruppe zu leben, gemeinsam Erfahrungen zu machen, gemeinsam etwas zu erleben. Besonders intensiv findet dies auf unseren Fahrten statt, bei denen eine Kleingruppe zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Kanu unterwegs ist, unter freiem Himmel oder einem Zeltdach schläft und nur das Notwendigste im Rucksack mit sich trägt.

Eine Gruppe auf Fahrt gleicht einem isolierten Haushalt, da die Gruppenmitglieder während der Fahrt stets in derselben festen Zusammensetzung bleiben und zu weiteren Personen kaum oder gar kein Kontakt besteht. Anders als bei “üblichen” Jugendfreizeiten wird bei einer Fahrt kein gemeinsamer Lagerplatz mit vielen anderen Jugendlichen geteilt, sondern es wird durchgehend nur als Kleingruppe in derselben Personenkonstellation die Zeit miteinander verbracht. Zu Kontakt mit anderen Personen kann es allenfalls bei der An- und Abreise in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie beim Lebensmitteleinkauf kommen. Für beide Situationen sind bereits seit Wochen Schutzmaßnahmen in Umsetzung, die die Ansteckungsgefahr reduzieren.

Die Fahrt findet ausschließlich im Freien statt. Im Freien ist die Ansteckungsgefahr nachweislich gering und es kann leicht auf Abstandsregeln geachtet werden.

Fahrten in den Sommerferien dauern mindestens zwei Wochen, häufig auch länger. Ab einer Dauer von 14 Tagen kann sich somit sogar ein Quarantäneeffekt einstellen. Damit bestünde zwar noch ein Risiko innerhalb der Gruppe, nicht aber für die Gesellschaft als Ganzes, da eine mögliche Infektion die Gruppe nicht verlassen würde. Insbesondere treten vor Abschluss der Fahrt etwaige Symptome auf, wodurch rechtzeitig vor der Rückkehr in den gesellschaftlichen Alltag mögliche Gegenmaßnahmen ergriffen werden können.

Für Gruppenstunden wurden bereits Hygienekonzepte erstellt und eine Anpassung an die Gegebenheiten der Fahrt kann schnell erfolgen. Hygienekonzepte sind den Jugendlichen zum Fahrtenbeginn bereits aus Gruppenstunde oder Schule bekannt und können routiniert umgesetzt werden. Darüber hinaus sehen wir unsere gut ausgebildeten Gruppenleitungen in der Lage, die Einhaltung der Schutzmaßnahmen in der Gruppe zu etablieren.

Fahrten erlauben – eine Chance für kurzfristige Jugendfreizeiten im Sommer 2020

Die Fahrtenerlebnisse der Sommerferien bereichern Kinder und Jugendliche durch eindrückliche und intensive Gemeinschaftserlebnisse und binden sie an ihren Jugendverband. Dabei ist die Ansteckungsgefahr vergleichsweise gering und Schutzmaßnahmen können gut umgesetzt werden. Diese Form der Freizeit kann auch jetzt noch kurz vor bzw. zu Beginn der Sommerferien mit einfachen Mitteln umgesetzt werden. Wir bitten Sie, Fahrten für Kleingruppen ab einer Dauer von mindestens 10 Übernachtungen zu erlauben, sofern für diese Maßnahmen entsprechende Hygienekonzepte vorliegen. Weiterhin bitten wir auf die Vorgabe des Einhaltens von Abstandsregeln innerhalb von haushaltsähnlichen Fahrtengruppen zu verzichten. Das Einhalten der Abstandsregeln bei Kontakt zu Menschen außerhalb der Gruppe und grundsätzlich der Hygieneregeln bleibt davon selbstverständlich unberührt.“

DPVgoLd: Nachgefragt…

Wir möchten im Rahmen unseres Blogs auf „DPVgoLd“ einstimmen und zugleich die Vielfalt der Bünde im Verband darstellen. Dazu haben wir die Bundesführungen im DPV befragt. Hier lest ihr die Antworten vom Pfadfinderbund Weltenbummler (PbW).

Seid doch so nett und stellt euch unseren Leser_innen kurz vor: Wer seid ihr?

Sarah: Psychologin, Ringtennis-Liebhaberin, hört gerne im Zelt Gewittern

Willi: Studiert Politik und macht am liebsten Fahrten nach Skandinavien

Anne: studiert „BWL & Essen“, kocht sehr gerne aber hasst Böden

Silvan: studiert Geographie, näht sich einen Rucksack und ekelt sich vor Nacktschnecken.

Paddy: FEHLT NOCH!

Adrian: studiert Ökonomie, von Eichhörnchen und Musikinstrumenten fasziniert.

Erzähl uns doch ein bisschen aus deinem Bund: Was habt ihr im letzten Jahr bewegt und was hat euch bewegt.

Unser Projekt „Bund 2020“ (Überführung des e.V. In einen nicht eingetragenen Verein) beschäftigt uns weiterhin, weil wir die Chance nutzen viele inhaltliche Baustellen anzugehen. Im Sommer 2019 hatten wir eine Bundesfahrt in die Slowakei.

Im nächsten Jahr wird unser Verband 50 Jahre alt. Wir möchten mit euch ein wenig über ihn und euch sprechen. Wann dachtet ihr das letzte Mal „Wow, es ist wirklich verdammt gut, dass es diesen DPV gibt!“?

Jedes Mal, wenn man auf DPV-Veranstaltungen die Vielfalt der pfadfinderischen Kulturen erlebt, ganz besonders auf dem Schall & Rauch als wir über den Platz liefen und sahen, wie bunt und doch vereint der DPV ist.

In welchen DPV-Momenten freut ihr euch eher, dass bald wieder eine Veranstaltung nur mit eurem Bund ansteht?

Manchmal, wenn Veranstaltungen groß und unübersichtlich werden, obwohl mensch sich gerade wünscht, von bekannten Gesichtern umgeben zu sein..

Unsere Jubiläumsfeier heißt „DPVgoLd“. Es drängt sich eine Ehe-Analogie auf. Ist zwischen uns alles gesagt?

Es kann nie alles gesagt sein. Wie in der Ehe kann man die Liebe ständig neu entdecken. Zum Bespiel bei einer von vielen DPV-Veranstaltungen jährlich. Alle 12 Tage verliebt sich ein*e Pfadi in den DPV!

Schalten wir mal kurz den „Alles-ist-möglich“-Modus an: Was wolltet ihr schon immer einmal mit dem DPV erleben?

Eine Halbjahresfahrt mit dem ganzen DPV nach Grönland!

Zu einem runden Geburtstag ist es üblich, dem Jubilar etwas zu wünschen. Was wünscht ihr dem DPV?

Nochmal so viel Abwechslung wie in den letzten 50 Jahren und immer genug Kekse!

Jubiläumslager 2020 wird verschoben

Liebe DPV-Mitglieder, liebe Freunde und Freundinnen,

vermutlich habt ihr es schon befürchtet: Unser Jubiläumsjahr muss aufgrund der aktuellen Pandemiesituation anders stattfinden, als wir uns dies wünschen und geplant haben.

Verbandsjubiläum DPVgoLd wird verschoben:

DPVgoLd kann im September nicht wie geplant stattfinden. Besondere Zeiten bedürfen eben besonderer Maßnahmen, aber: Feiern werden wir natürlich trotzdem. DPVgoLd wird verschoben. Dieser Entschluss ist uns nicht leicht gefallen und zu gern hätten wir euch mit der Verkündung der Verschiebung auch schon einen neuen Termin kommuniziert – die Terminfindung mit der Burg Ludwigstein läuft jedoch noch. Wir hoffen, dass wir euch in den nächsten Wochen einen neuen Termin mitteilen können. Die Planungen laufen in jedem Fall weiter!

Stattdessen gibt es schon 2020: „goLd Radio“

DPVgoLd im Jahr 2020 ist damit allerdings keineswegs abgesagt. Vielmehr wollen wir am Samstag, dem 12. September, mit euch ein wirklich riesiges Geburtstagsfest feiern- allerdings im Einklang mit den geltenden Corona-Regeln.

Nachdem sehr viele Gruppen-, Stammes- und Bundesaktionen in diesem Jahr leider abgesagt wurden, könnt ihr nun die Chance nutzen, um euch zu diesem Anlass wieder mit euren Pfadfinderfreundinnen und -freunden zu treffen und gemeinsam zumindest einen schönen Samstag verbringen.

Ab Samstagnachmittag wird es ein “goLd Radio” für euch geben. Dort könnt ihr alleine zuhören oder besser noch in der Gruppe, mit der ihr euch am liebsten bei DPVgoLd getroffen hättet. Es wird ein kunterbuntes Programm vom Verband für den Verband geben, zum Mitmachen oder auch nur zum Zuhören.

Um diese neue „Großveranstaltung“ in diesem Jahr auf die Beine zu stellen, brauchen wir aber eure Mithilfe. Wir haben viele lustige, nachdenkliche, spannende und interessante Überraschungen für euch vorbereitet.

Gerne könnt ihr das goLd-Radioprogramm am Samstagabend in ein gemütliches Abendessen oder einer Aktion mit eurer Gruppe einbetten.

Falls ihr eine geniale Idee für das goLd-Radio habt oder gerne an anderen Ideen mitarbeiten wollt, meldet euch einfach bei @">@

Am 28. Juni um 19 Uhr wird es ein Informationstreffen für alle interessierten Helfer geben. Bitte meldet euch auch hierfür vorher per E-Mail beim Radioteam an.

Wir freuen uns, in diesem Jahr, aber auch zum späteren DPVgoLd, mit euch gemeinsam zu feiern!

Eure DPVgoLd-Lagerleitung, euer goLd-Radioteam und euer Vorstand

Der Verband hat Geburtstag!

Heute, am 21.06.2020, jährt sich die Gründung des Deutschen Pfadfinderverbandes: Wir sind 50!

Dieses Ereignis wollen wir schon jetzt mit euch feiern.

Eine kleine Filmcrew hat exklusiv für diesen Anlass einen Tagesschaubeitrag für das Verbandsfernsehen gedreht. Pünktlich um 19.30 Uhr wird der Beitrag zu sehen sein!

Vielen Dank an die Macher*innen für dieses tolle Geburtstagsgeschenk und den Einblick in 50 spannende DPV-Jahre!

Kinder und Jugendliche müssen im Sommer auf Fahrt gehen können

Der Bundesjugendring, unser bundesweites jugendpolitisches Sprachrohr, hat ein Positionspapier veröffentlicht, in dem die Ferien als Freiraum- und Erholungszeitraum für Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt gerückt werden – auch und gerade in Corona-Zeiten: Jugendverbände und andere Träger muss es zum Wohle der Kinder und Jugendlichen erlaubt sein, Ferienfreizeiten anzubieten.

Der DPV schließt sich dieser Forderung uneingeschränkt an. Wir halten Fahrten in der Kleingruppe für einen wichtigen Ausgleich nach den harten Einschränkungen des Lockdowns. Zudem bergen sie ein sehr ein geringes Infektionsrisiko, weshalb wir uns in allen Bundesländern für eine entsprechende Anpassung der geltenden Verordnungen einsetzen.

DPVGOLD: Nachgefragt…

Wir möchten im Rahmen unseres Blogs auf „DPVgoLd“ einstimmen und zugleich die Vielfalt der Bünde im Verband darstellen. Dazu haben wir die Bundesführungen im DPV befragt. Heute ist der Deutsche Pfadfinderbund Mosaik an der Reihe…

Seid doch so nett und stellt euch unseren Leser_innen kurz vor: Wer seid ihr?

Wir sind (von links nach rechts) Jake, Resi reni, David und Troll. Zusammen bilden wir die Bundesführung des Deutschen Pfadfinderbundes Mosaik. David ist unser Bundesführer und Jake, Resi, reni und Troll sind unsere stellvertretenden Bundesführer/innen.

Erzähl uns doch ein bisschen aus deinem Bund: Was habt ihr im letzten Jahr bewegt und was hat euch bewegt.

Aktuell hat uns natürlich das Einfinden in Coronesien beschäftigt. Als Bundesführung sind wir in dieser Konstellation noch jung im Amt, wir wurden auf dem Bundesthing Ende 2019 gewählt. Dort haben wir uns mit unserem Bundeslied, dem Gendern unserer Bundesverfassung und vielen weiteren inhaltlichen Themen beschäftigt. Der Fokus unseres Schaffens liegt aber in den nächsten drei Jahren, die auf uns zukommen. Highlight dieses Jahres war bislang die Internetnacht, eine Art digitale Schnitzeljagd.

Im nächsten Jahr wird unser Verband 50 Jahre alt. Wir möchten mit euch ein wenig über ihn und euch sprechen. Wann dachtet ihr das letzte Mal „Wow, es ist wirklich verdammt gut, dass es diesen DPV gibt!“?

So ziemlich auf jeder der riesengroßen DPV-Aktionen der vergangenen Jahre, von Allerhand bis zur Sippenaktion Don Oro oder auch Schall & Rauch. Dabei wird einem jedes Mal die Diversität der einzelnen Pfadfinderbünde klar, aber auch welche Möglichkeiten wir haben, um Lager und ideelle Projekte anzugehen.

In welchen DPV-Momenten freut ihr euch eher, dass bald wieder eine Veranstaltung nur mit eurem Bund ansteht?

Die Anreisewege zu DPV-Treffen sind mitunter nochmal weiter als innerhalb unseres Bundes schon. Das nervt natürlich schon manchmal… Außerdem gibt es innerhalb unseres Bundes verständlicherweise ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl. Und schließlich fällt es uns hin und wieder schwer, auf manch strenge Regeln anderer DPV-Bünde einzugehen, die wir aus unserem Bund gewohnheitsmäßig etwas toleranter kennen.

Unsere Jubiläumsfeier heißt „DPVgoLd“. Es drängt sich eine Ehe-Analogie auf. Ist zwischen uns alles gesagt?

Wir werden uns sicherlich immer etwas zu sagen haben, aber nach 50 Jahren hervorragender Gemeinschaft verstehen wir uns inzwischen oft auch ohne Worte …

Schalten wir mal kurz den „Alles-ist-möglich“-Modus an: Was wolltet ihr schon immer einmal mit dem DPV erleben?

Ist doch klar: Eine legendäre Feier zum 50-jährigen Jubiläum.

Zu einem runden Geburtstag ist es üblich, dem Jubilar etwas zu wünschen. Was wünscht ihr dem DPV?

Wir wünschen dem DPV und allen seinen Mitgliedern ein wunderbares und angemessenes Jubiläum, reichlich Tatendrang, Ideen und Freude an dem, was wir gemeinsam schaffen – auch für (mindestens) die nächsten 50 Jahre!

DPVGOLD: Nachgefragt…

Wir möchten im Rahmen unseres Blogs auf „DPVgoLd“ einstimmen und zugleich die Vielfalt der Bünde im Verband darstellen. Dazu haben wir die Bundesführungen im DPV befragt. Hier lest ihr nun von der Pfadfinderschaft Süddeutschland.

Seid doch so nett und stellt euch  unseren Lesern und Leserinnen kurz vor: Wer seid ihr und was macht ihr in Kluft – und ohne?

Hallo zusammen, wir sind Stäuer, David, Nele und Laura, die Bundesführung der Pfadfinderschaft Süddeutschland. In dieser Konstellation gibt es uns noch nicht ganz so lange – erst seit November 2019. Neben der Bundesführung sind wir alle noch etwas in unserem Stamm aktiv.

Stäuer kommt vom Stamm Treverer aus Dieblich an der Mosel. Derzeit wohnt er in Erfurt und studiert dort Forstwirtschaft.

David kommt aus dem Stamm Kondor aus Karlsruhe. Momentan studiert er Gymnasiallehramt Germanistik und Geschichte in Heidelberg.

Laura kommt aus dem Stamm Jörg von Schauenburg aus Oberkirch. Sie hat gerade ihr Studium der Sozialen Arbeit abgeschlossen.

Nele kommt aus dem Stamm Kondor aus Karlsruhe. Sie möchte zum Wintersemester anfangen Soziale Arbeit zu studieren.

Erzählt uns doch ein bisschen aus eurem Bund: Was habt ihr im letzten Jahr bewegt und was hat euch bewegt?

Im letzten Jahr hatten wir wie immer unseren Basislehrgang, bei dem wir ältere Sipplinge zu Gruppenleitern ausbilden und zeitgleich unsere Aufbauschulung, bei der wir schon aktive Gruppenleiter weiterbilden.

Über Pfingsten fand nach einigen Jahren der Abstinenz wieder eine grandiose Meutenaktion für die Jüngsten in unserem Bund statt. Diese wurde zusammen mit unseren Freunden des Pfadfinderbund Horizonte und dem Ring Bayern des Pfadfinderbund Mosaik zusammen organisiert und durchgeführt. Es war ein voller Erfolg und hat die Freundschaft zwischen den Bünden nachhaltig gestärkt. #südfrüchte

Die Sippenaktion war ein weiteres Highlight im letzten Jahr, an das wir uns gerne zurückerinnern.

Eines der Höhepunkte des Jahres war auch unser phänomenales, jährlich ausgerichtetes Herbstseminar auf dem Handwerkerhof in der Nähe von Heilbronn. Über 100 Menschen aus unserem Bund und eine Menge überbündischer Freunde nahmen daran teil, um Seminare zu vielen verschiedenen Themen anzubieten und zu besuchen.

Zur Zeit können leider keine Lager, Fahrten und andere Aktionen stattfinden, aber wir freuen uns auf den Moment, wenn es wieder los geht!

Im nächsten Jahr wird unser Verband 50 Jahre alt. Wir möchten mit euch ein wenig über ihn und euch sprechen. Wann dachtet ihr das letzte Mal „Wow, es ist wirklich verdammt gut, dass es diesen DPV gibt!“?

Der DPV bietet vor allem kleineren Bünden wie der PSD ein vielfältiges Angebot von Schulungen, über gemeinsame Großlager, bis hin zur Förderung von Internationalem Jugendaustausch. Wir freuen uns auf den DPV-Veranstaltungen immer auf die vielen verschiedenen Menschen und den gemeinsamen Austausch. Das ist einfach spitze!

In welchen DPV-Momenten freut ihr euch eher, dass bald wieder eine Veranstaltung nur mit eurem Bund ansteht?

Am Ende einer Großveranstaltung mit sehr vielen verschiedenen Menschen ist es für uns immer schön wieder in unseren familiären Bund zurück zu kehren. So großartig wir es auch finden, neue Eindrücke von anderen Bünden zu bekommen, so selbstverständlich fühlen sich unsere vertrauten und eingespielten Sitten und Traditionen an.

Unsere Jubiläumsfeier heißt „DPVgold“. Es drängt sich eine Ehe-Analogie auf. Ist zwischen uns alles gesagt?

In einer Ehe kann man sich nie oft genug sagen, wie sehr man sich gegenseitig schätzt. Wir wollen Danke sagen für die wunderbaren, verschiedenen Eindrücke und Möglichkeiten, die wir durch den DPV bekommen.

Schalten wir mal kurz den „Alles-ist-möglich“-Modus an: Was wolltet ihr schon immer einmal mit dem DPV erleben?

Eine Meutenaktion mit dem gesamten DPV für Wölflinge im Alter von 6 bis 10 Jahren. Oft haben wir das Gefühl, dass unsere Jüngsten nichts oder nicht viel vom DPV mitbekommen und können somit das Verbandsleben nur sehr begrenzt aktiv erleben.

Zu einem runden Geburtstag ist es üblich, dem Jubilar etwas zu wünschen. Was wünschst ihr dem DPV?

Wir wünschen dem DPV eine goldene Zukunft mit vielen Aktionen für alle! Wir sind froh, dass es den DPV gibt und wollen ihn nicht missen.  

DPV goLd und Corona

Liebe DPV-Mitglieder!

Ihr seid sicher auch schon super gespannt auf DPV goLd und freut euch wie wir, also wie Bolle darauf. Sicher habt ihr euch aber auch schon gefragt und gesorgt, ob und wann das Lager denn angesichts der Corona-Situation stattfinden wird. Vielleicht habt ihr euch sogar gewundert, dass wir noch nichts dazu veröffentlicht haben. Das soll hiermit geschehen:

Natürlich ist uns die aktuelle Lage bewusst, so mussten wir u.a. auch einige Planungstreffen in Videochats verlegen und wir verfolgen die Entwicklung immer auch mit Blick auf September und unser Jubiläum. Dabei kommt es nicht nur darauf an, ob die Aktion nach rechtlichen Vorgaben stattfinden darf, sondern auch, ob sie verantwortungsvoll im Hinblick auf die Gesundheit aller Teilnehmenden durchgeführt werden kann.

Aktuell sind wir zur Einschätzung gelangt, dass es noch zu früh ist, eine endgültige Entscheidung zu treffen. Selbst die seriösesten Prognosen unterscheiden sich massiv und ändern sich gefühlt im Stundentakt. Auf eine so unklare Informationslage wollen wir unsere Entscheidung jedenfalls so lange nicht stützen, wie wir nicht müssen. Voraussichtlich Anfang Juni aber wird eine Entscheidung aufgrund der dann hoffentlich verlässlichen Informationslage getroffen, die wir an euch kommunizieren werden.
Fest steht: Auch falls die Aktion im Herbst nicht stattfinden kann, werden wir zu einem später Zeitpunkt gemeinsam nachfeiern.

Mindestens bis dahin halten wir am Septembertermin fest und planen und hoffen. Und auch ihr könnt eurer Zuversicht Ausdruck verleihen, beispielsweise indem ihr euch mal auf www.dpvgold.de umschaut und dort ein Programmangebot einreicht.
Wir freuen uns jedenfalls auf euch und hoffen ihr bleibt weiterhin gesund und munter,

euer Planungsteam

DPVgoLd: Nachgefragt…

Wir möchten im Rahmen unseres Blogs auf „DPVgoLd“ einstimmen und zugleich die Vielfalt der Bünde im Verband darstellen. Dazu haben wir die Bundesführungen im DPV befragt. Den Anfang macht der Pfadfinderbund Horizonte.

Seid doch so nett und stellt euch unseren Lesern und Leserinnen kurz vor: Wer seid ihr?

Wir sind Monster, Soča, Allegra, Troll, Selin und Idefix. Zusammen sind wir die die Bundesführung des PB Horizonte.

Erzählt uns doch ein bisschen aus deinem Bund: Was habt ihr im letzten Jahr bewegt und was hat euch bewegt?

Nach unserer Wahl beschäftigten wir uns vor allem mit unserem Bundessommerlager, dessen Programm wir maßgeblich neu gestaltet haben. Außerdem haben wir unsere Bundesversammlungen so umgestaltet, dass unsere Gruppenleiter*innen noch mehr Mitsprachemöglichkeiten haben.

Im nächsten Jahr wird unser Verband 50 Jahre alt. Wir möchten mit euch ein wenig über ihn und euch sprechen. Wann dachtet ihr das letzte Mal „Wow, es ist wirklich verdammt gut, dass es diesen DPV gibt!“?

Auf dem Bundesführer*innentreffen 2020 im Hamburg.

In welchen DPV-Momenten freut ihr euch eher, dass bald wieder eine Veranstaltung nur mit eurem Bund ansteht?

Wenn es um Gewohnheiten und Traditionen geht, die wir bei uns im Bund besonders schätzen und im DPV-Geschehen eher mal untergehen. Aber das Interesse an den Traditionen anderer Bünde überwiegt natürlich immer…

Unsere Jubiläumsfeier heißt „DPVgoLd“. Es drängt sich eine Ehe-Analogie auf. Ist zwischen uns alles gesagt?

In einer ehe sollte man nie vergessen, sich möglichst oft zu sagen, wie gern man sich hat…

Schalten wir mal kurz den „Alles-ist-möglich“-Modus an: Was wolltet ihr schon immer einmal mit dem DPV erleben?

Schall und Rauch 2.0!

Zu einem runden Geburtstag ist es üblich, dem Jubilar etwas zu wünschen. Was wünscht ihr dem DPV?

Wir wünschen dem DPV, dass sich auch in den nächsten 50 Jahren immer wieder motivierte und tolle Menschen finden, die den DPV und seine Gemeinschaft voranbringen und genau so viel Spaß an ihm haben wie wir!