Gemeinsame Vorstandssitzung BdP-DPV

Mittlerweile ist es eine lange Tradition, dass einmal im Jahr die Vorstände der beiden großen interkonfessionellen Pfadfinderverbände gemeinsam tagen. Der gemeinsame Austausch – der in diesem Jahr leider nicht persönlich, sondern coronabedingt nur digital stattfinden konnte – hat auch schon sehr konkrete Früchte getragen, z.B. in Form gemeinsamer Veranstaltungen wie zuletzt Schall und Rauch, dem Pfadfinderfestival.

Auch für die Zukunft sind wieder gemeinsame Veranstaltungen geplant, nämlich das Rotenburger Seminar zum Thema „Fake News“ und eine dezentrale Städtespiel-Aktion, bei der sich BdP- und DPV-Gruppen gegenseitig besuchen. Während wir das Rotenburger Seminar aufgrund der Pandemielage leider verschieben müssen, hoffen wir sehr, dass unsere Stämmeaktion im September 2021 wie geplant stattfinden kann.

Insbesondere diese Veranstaltung folgt dem Ziel, auch die örtlichen und regionalen Strukturen beider Verbände zu vernetzen, da wir glauben, dass – neben dem persönlichen Gewinn des Kennenlernens Gleichgesinnter und neuer Herangehensweisen – beide Seiten davon nur profitieren und Synergien nutzen können. Auf unserer diesjährigen Sitzung haben wir dieses Ziel noch einmal reflektiert und bestätigt und wollen in den nächsten Jahren gemeinsam weiter daran arbeiten.

Stämme, die schon Lust bekommen haben, auch den Blick über den Tellerrand zu wagen und sich unverbindlich für die Stämmeaktion in 2021 anmelden oder weitere Informationen erhalten möchten, melden sich bitte bei Many oder Naoné. Demnächst wird auch die Homepage zur Aktion online gehen, die in der Folge auch über weitere gemeinsame Aktionen beider Verbände informieren wird.

Erste Präsenzveranstaltung nach dem Lockdown

Nach einer gefühlten Ewigkeit hat – nachdem die Gruppenarbeit zwar eingeschränkt, aber doch schon lange wieder aufgenommen ist – nun auch endlich die erste Veranstaltung des Verbandes stattgefunden, bei der sich der Vorstand und 38 Delegierte der Mitgliedsbünde in Bielefeld trafen.

Wir sind froh, dass wir uns, zwar mit Abstand und Maske, aber dennoch endlich wieder persönlich sehen konnten. Außerdem hat uns zuversichtlich gestimmt, dass unser Hygienekonzept gut funktioniert hat und ohne Schwierigkeiten von allen Beteiligten umgesetzt werden konnte. Das gibt uns Sicherheit für die noch anstehenden Aktionen dieses Jahres, wie Vorbereitungstreffen, Arbeitskreistagungen und unser Präventionsseminar „Funkenflug“.

Ganz nebenbei haben wir aber auch noch die Agenda des Verbandes weitergeführt: So ist nach langer Vorarbeit das jugendpolitische Konzept beschlossen und ein umfangreiches Programm für die kommenden Jahre auf den Weg gebracht worden.

Außerdem ist unser Vorstand mit Idefix um einen fleißigen Mitstreiter erweitert worden. Vielen Dank allen Delegierten der Bünde für dieses angenehme und konstruktive Wochenende und dem Pfadfinderbund Boreas für die Einladung!

Vorfreude verlängert – Neuer Termin für DPVgoLd steht fest

Etwa vor einem Monat mussten wir euch mitteilen, dass es dieses Jahr leider keine große gemeinsame Geburtstagsfete geben wird.
Doch DPVgoLd war mit dieser Nachricht keinesfalls abgesagt – ganz im Gegenteil! Die Planungen gehen weiter und nach der Absprache mit den Bünden und dem Verbandsvorstand können wir euch nun einen neuen Termin kundgeben: 16.09.-18.09.2022.

Wir sind uns darüber bewusst, dass es bis Herbst 2022 noch ein Stückchen hin ist, doch auf diese Weise haben die einzelnen Stämme und Bünde nach der Pandemie die Möglichkeit, zunächst den Fokus auf ihre internen Veranstaltungen zu legen und beispielsweise Lehrgänge oder Stammesjubiläen nachzuholen. Außerdem können wir so die Vorfreude noch eine ganze Weile länger genießen. Und Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. 😉

Ein Jahr ganz ohne DPV wird 2021 aber auch nicht werden, so winkt unter anderem auch schon das Rotenburger Seminar Ende Januar gemeinsam mit dem BdP.

Bis dahin bleibt gesund und munter, genießt die verlängerte Vorfreude und vergesst nicht am 12.09.2020 einzuschalten und RadiogoLd zu hören.

Wiederaufnahme von Gruppenarbeit und -fahrten im DPV

Die ehrenamtliche Jugendgruppenarbeit in den Pfadfinder*innenbünden war in den vergangenen Monaten stark durch die Corona-Maßnahmen beeinflusst. Zwar konnten viele Gruppentreffen ins Digitale verschoben werden, teils wurden sogar gänzlich neue Formate geschaffen – ein vollständiger Ersatz konnten und sollten diese Formate jedoch nicht sein. Umso mehr freuen wir uns, dass durch die Lockerungen der Corona-Maßnahmen nun auch schrittweise die persönlichen Treffen der Gruppen und Fahrten möglich werden. Wie das in der Praxis aussieht, berichten uns die Gruppe Yhalestilea (Pfadfinder- und Pfadfinderinnenbund Nord, Hamburg) für ihre ersten Gruppentreffen und Lena Thiel aus dem Stamm Karthago-Persepolis (Deutscher Pfadfinderbund Mosaik, Köln) für ihre Pfingstfahrt.

 

Gruppenstunden im PBN

Wir sind die Gruppe Yhalestilea aus dem PBN in Hamburg. Nach vielen digitalen Heimabenden können wir uns jetzt wieder, unter Einhaltung eines Hygienekonzepts, an unseren Heimabenden treffen. Es ist ein ganz anderes Gefühl, alle, zwar auf Abstand, aber dennoch in Realität zu sehen. Die Atmosphäre ist glücklicher und ausgelassener. Wir haben uns immer viel zu erzählen. Diese Woche war schon unser drittes Treffen. An diesem haben wir tolle T-Shirts gebatikt. Letzte Woche gab es leckeres Stockbrot und Marshmallows, welche wir über dem Feuer brieten. Es war zwar ein kleiner Schritt, aber ein sehr kräftiger in Richtung  des normalen Lebens und wir sind sehr dankbar, dass die letzten Lockerungen uns das in unserem letzten gemeinsamen Jahr als Sippe ermöglichen konnten.

(Gruppe Yhalestilea, PBN)

Pfingstfahrt im DPBM

Vom Gefühl her war es eher wie eine Sommerfahrt als eine Pfingstfahrt, da wir sonst an Pfingsten immer ein riesiges Lager mit dem ganzen Stamm mit viel Programm haben. Diesmal waren wir in Kleingruppen hajken.

Es hat richtig gut getan, nach der langen Abstinenz wieder unterwegs zu sein , da vorher eigentlich schon ein paar Aktion gewesen wären und ich mir vor allem durch das Home-Office langsam vorkam, wie ein Tiger, der die ganze Zeit im Käfig hin und her tigert. Was viele auch meinten, war, dass es richtig gut tat, wieder so weit den Blick schweifen lassen zu können, weil das zu Hause meist ja nicht so geht. Was noch anders war, war, dass man in Vorhinein noch mal Verordnungen durchlesen musste, obwohl wir uns in NRW recht gut auskennen, aber wir ja nach Rheinland-Pfalz gewandert sind, wo wir dann zusammen die zweite Nacht verbracht haben (Start war in Dahlem und Treffpunkt Walsdorf). Zudem waren unterwegs viele Schutzhütten wegen Corona geschlossen. Die Situation, dass sich zur Begrüßung nicht erstmal alle herzlich umarmen und mit Kluft und Maske Bahn zu fahren war schon ungewohnt, aber die Maske gehört ja mittlerweile zum Alltag.

Dann wurde auch darauf geachtet, nicht aus einer Flasche/Tasse zu trinken, auf die Handhygiene und wir haben in Kröten statt in einer Kothe geschlafen, um mehr Abstand zu haben. Gefühlt waren auch mehr Sonntagswanderer unterwegs, um einfach Bewegung zu bekommen. Außerdem konnten wir erst Samstag los, weil erst dann die Neuverordnung in Kraft getreten ist.

Landschaftlich war es echt schön und wir haben gesagt, so einfach mal für ein Wochenende loszuziehen, könnten wir öfters machen. Wir müssen nicht immer weit in die Ferne reisen, sondern es geht auch gut ‚vor der eigenen Haustür‘.

(Lena Thiel, Stamm Karthago-Persepolis, DPBM)

Vorschläge zur Anpassung der Sars-CoV-2- Eindämmungsverordnungen

Gemeinsam mit dem Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfindern (BdP) und der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) hat der DPV folgende Vorschläge an die Landesjugendämter übermittelt, um in den Sommerferien Fahrten möglich zu machen und gleichzeitig Infektionsrisiken zu minimieren:

„Als Pfadfinder*innen gehen wir in Kleingruppen auf Fahrt. Darin sehen wir auch jetzt noch kurz vor den Sommerferien eine enorme Chance, Kindern und Jugendlichen eine risikoarme Ferienbeschäftigung kurzfristig zu ermöglichen. Hierfür benötigen wir jedoch Ihre Unterstützung. Denn nur wenn bei Ihnen Pfadfinder*innengruppen von bis zu 10 Personen als feste haushaltsähnliche Gruppe zwei bis drei Wochen in einer Art Selbstisolation wandernd, fahrradfahrend oder kanufahrend abseits der großen Touristenhotspots unterwegs sein können, wird dies noch gelingen. Wir möchten Ihnen im Folgenden kurz darlegen, warum sich diese Form von Freizeit von anderen Angeboten unterscheidet und von uns als risikoarm eingeschätzt wird – und wir möchten Sie bitten, unsere ehrenamtliche Jugendarbeit im Sommer möglich zu machen.

Pfadfinden und die mehrwöchige Fahrt in der Kleingruppe

Pfadfinden bedeutet, Kinder und Jugendliche stark zu machen, sie auf ihrem Weg zu selbstbewussten, rücksichtsvollen und verantwortungsbewussten Menschen zu begleiten. Wir geben ihnen Raum, ihre Persönlichkeit frei zu entfalten. Als Pfadfinder*in zu leben, heißt in der Gruppe zu leben, gemeinsam Erfahrungen zu machen, gemeinsam etwas zu erleben. Besonders intensiv findet dies auf unseren Fahrten statt, bei denen eine Kleingruppe zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Kanu unterwegs ist, unter freiem Himmel oder einem Zeltdach schläft und nur das Notwendigste im Rucksack mit sich trägt.

Eine Gruppe auf Fahrt gleicht einem isolierten Haushalt, da die Gruppenmitglieder während der Fahrt stets in derselben festen Zusammensetzung bleiben und zu weiteren Personen kaum oder gar kein Kontakt besteht. Anders als bei “üblichen” Jugendfreizeiten wird bei einer Fahrt kein gemeinsamer Lagerplatz mit vielen anderen Jugendlichen geteilt, sondern es wird durchgehend nur als Kleingruppe in derselben Personenkonstellation die Zeit miteinander verbracht. Zu Kontakt mit anderen Personen kann es allenfalls bei der An- und Abreise in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie beim Lebensmitteleinkauf kommen. Für beide Situationen sind bereits seit Wochen Schutzmaßnahmen in Umsetzung, die die Ansteckungsgefahr reduzieren.

Die Fahrt findet ausschließlich im Freien statt. Im Freien ist die Ansteckungsgefahr nachweislich gering und es kann leicht auf Abstandsregeln geachtet werden.

Fahrten in den Sommerferien dauern mindestens zwei Wochen, häufig auch länger. Ab einer Dauer von 14 Tagen kann sich somit sogar ein Quarantäneeffekt einstellen. Damit bestünde zwar noch ein Risiko innerhalb der Gruppe, nicht aber für die Gesellschaft als Ganzes, da eine mögliche Infektion die Gruppe nicht verlassen würde. Insbesondere treten vor Abschluss der Fahrt etwaige Symptome auf, wodurch rechtzeitig vor der Rückkehr in den gesellschaftlichen Alltag mögliche Gegenmaßnahmen ergriffen werden können.

Für Gruppenstunden wurden bereits Hygienekonzepte erstellt und eine Anpassung an die Gegebenheiten der Fahrt kann schnell erfolgen. Hygienekonzepte sind den Jugendlichen zum Fahrtenbeginn bereits aus Gruppenstunde oder Schule bekannt und können routiniert umgesetzt werden. Darüber hinaus sehen wir unsere gut ausgebildeten Gruppenleitungen in der Lage, die Einhaltung der Schutzmaßnahmen in der Gruppe zu etablieren.

Fahrten erlauben – eine Chance für kurzfristige Jugendfreizeiten im Sommer 2020

Die Fahrtenerlebnisse der Sommerferien bereichern Kinder und Jugendliche durch eindrückliche und intensive Gemeinschaftserlebnisse und binden sie an ihren Jugendverband. Dabei ist die Ansteckungsgefahr vergleichsweise gering und Schutzmaßnahmen können gut umgesetzt werden. Diese Form der Freizeit kann auch jetzt noch kurz vor bzw. zu Beginn der Sommerferien mit einfachen Mitteln umgesetzt werden. Wir bitten Sie, Fahrten für Kleingruppen ab einer Dauer von mindestens 10 Übernachtungen zu erlauben, sofern für diese Maßnahmen entsprechende Hygienekonzepte vorliegen. Weiterhin bitten wir auf die Vorgabe des Einhaltens von Abstandsregeln innerhalb von haushaltsähnlichen Fahrtengruppen zu verzichten. Das Einhalten der Abstandsregeln bei Kontakt zu Menschen außerhalb der Gruppe und grundsätzlich der Hygieneregeln bleibt davon selbstverständlich unberührt.“

DPVgoLd: Nachgefragt…

Wir möchten im Rahmen unseres Blogs auf „DPVgoLd“ einstimmen und zugleich die Vielfalt der Bünde im Verband darstellen. Dazu haben wir die Bundesführungen im DPV befragt. Hier lest ihr die Antworten vom Pfadfinderbund Weltenbummler (PbW).

Seid doch so nett und stellt euch unseren Leser_innen kurz vor: Wer seid ihr?

Sarah: Psychologin, Ringtennis-Liebhaberin, hört gerne im Zelt Gewittern

Willi: Studiert Politik und macht am liebsten Fahrten nach Skandinavien

Anne: studiert „BWL & Essen“, kocht sehr gerne aber hasst Böden

Silvan: studiert Geographie, näht sich einen Rucksack und ekelt sich vor Nacktschnecken.

Paddy: FEHLT NOCH!

Adrian: studiert Ökonomie, von Eichhörnchen und Musikinstrumenten fasziniert.

Erzähl uns doch ein bisschen aus deinem Bund: Was habt ihr im letzten Jahr bewegt und was hat euch bewegt.

Unser Projekt „Bund 2020“ (Überführung des e.V. In einen nicht eingetragenen Verein) beschäftigt uns weiterhin, weil wir die Chance nutzen viele inhaltliche Baustellen anzugehen. Im Sommer 2019 hatten wir eine Bundesfahrt in die Slowakei.

Im nächsten Jahr wird unser Verband 50 Jahre alt. Wir möchten mit euch ein wenig über ihn und euch sprechen. Wann dachtet ihr das letzte Mal „Wow, es ist wirklich verdammt gut, dass es diesen DPV gibt!“?

Jedes Mal, wenn man auf DPV-Veranstaltungen die Vielfalt der pfadfinderischen Kulturen erlebt, ganz besonders auf dem Schall & Rauch als wir über den Platz liefen und sahen, wie bunt und doch vereint der DPV ist.

In welchen DPV-Momenten freut ihr euch eher, dass bald wieder eine Veranstaltung nur mit eurem Bund ansteht?

Manchmal, wenn Veranstaltungen groß und unübersichtlich werden, obwohl mensch sich gerade wünscht, von bekannten Gesichtern umgeben zu sein..

Unsere Jubiläumsfeier heißt „DPVgoLd“. Es drängt sich eine Ehe-Analogie auf. Ist zwischen uns alles gesagt?

Es kann nie alles gesagt sein. Wie in der Ehe kann man die Liebe ständig neu entdecken. Zum Bespiel bei einer von vielen DPV-Veranstaltungen jährlich. Alle 12 Tage verliebt sich ein*e Pfadi in den DPV!

Schalten wir mal kurz den „Alles-ist-möglich“-Modus an: Was wolltet ihr schon immer einmal mit dem DPV erleben?

Eine Halbjahresfahrt mit dem ganzen DPV nach Grönland!

Zu einem runden Geburtstag ist es üblich, dem Jubilar etwas zu wünschen. Was wünscht ihr dem DPV?

Nochmal so viel Abwechslung wie in den letzten 50 Jahren und immer genug Kekse!

Jubiläumslager 2020 wird verschoben

Liebe DPV-Mitglieder, liebe Freunde und Freundinnen,

vermutlich habt ihr es schon befürchtet: Unser Jubiläumsjahr muss aufgrund der aktuellen Pandemiesituation anders stattfinden, als wir uns dies wünschen und geplant haben.

Verbandsjubiläum DPVgoLd wird verschoben:

DPVgoLd kann im September nicht wie geplant stattfinden. Besondere Zeiten bedürfen eben besonderer Maßnahmen, aber: Feiern werden wir natürlich trotzdem. DPVgoLd wird verschoben. Dieser Entschluss ist uns nicht leicht gefallen und zu gern hätten wir euch mit der Verkündung der Verschiebung auch schon einen neuen Termin kommuniziert – die Terminfindung mit der Burg Ludwigstein läuft jedoch noch. Wir hoffen, dass wir euch in den nächsten Wochen einen neuen Termin mitteilen können. Die Planungen laufen in jedem Fall weiter!

Stattdessen gibt es schon 2020: „goLd Radio“

DPVgoLd im Jahr 2020 ist damit allerdings keineswegs abgesagt. Vielmehr wollen wir am Samstag, dem 12. September, mit euch ein wirklich riesiges Geburtstagsfest feiern- allerdings im Einklang mit den geltenden Corona-Regeln.

Nachdem sehr viele Gruppen-, Stammes- und Bundesaktionen in diesem Jahr leider abgesagt wurden, könnt ihr nun die Chance nutzen, um euch zu diesem Anlass wieder mit euren Pfadfinderfreundinnen und -freunden zu treffen und gemeinsam zumindest einen schönen Samstag verbringen.

Ab Samstagnachmittag wird es ein “goLd Radio” für euch geben. Dort könnt ihr alleine zuhören oder besser noch in der Gruppe, mit der ihr euch am liebsten bei DPVgoLd getroffen hättet. Es wird ein kunterbuntes Programm vom Verband für den Verband geben, zum Mitmachen oder auch nur zum Zuhören.

Um diese neue „Großveranstaltung“ in diesem Jahr auf die Beine zu stellen, brauchen wir aber eure Mithilfe. Wir haben viele lustige, nachdenkliche, spannende und interessante Überraschungen für euch vorbereitet.

Gerne könnt ihr das goLd-Radioprogramm am Samstagabend in ein gemütliches Abendessen oder einer Aktion mit eurer Gruppe einbetten.

Falls ihr eine geniale Idee für das goLd-Radio habt oder gerne an anderen Ideen mitarbeiten wollt, meldet euch einfach bei @">@

Am 28. Juni um 19 Uhr wird es ein Informationstreffen für alle interessierten Helfer geben. Bitte meldet euch auch hierfür vorher per E-Mail beim Radioteam an.

Wir freuen uns, in diesem Jahr, aber auch zum späteren DPVgoLd, mit euch gemeinsam zu feiern!

Eure DPVgoLd-Lagerleitung, euer goLd-Radioteam und euer Vorstand

Der Verband hat Geburtstag!

Heute, am 21.06.2020, jährt sich die Gründung des Deutschen Pfadfinderverbandes: Wir sind 50!

Dieses Ereignis wollen wir schon jetzt mit euch feiern.

Eine kleine Filmcrew hat exklusiv für diesen Anlass einen Tagesschaubeitrag für das Verbandsfernsehen gedreht. Pünktlich um 19.30 Uhr wird der Beitrag zu sehen sein!

Vielen Dank an die Macher*innen für dieses tolle Geburtstagsgeschenk und den Einblick in 50 spannende DPV-Jahre!

Kinder und Jugendliche müssen im Sommer auf Fahrt gehen können

Der Bundesjugendring, unser bundesweites jugendpolitisches Sprachrohr, hat ein Positionspapier veröffentlicht, in dem die Ferien als Freiraum- und Erholungszeitraum für Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt gerückt werden – auch und gerade in Corona-Zeiten: Jugendverbände und andere Träger muss es zum Wohle der Kinder und Jugendlichen erlaubt sein, Ferienfreizeiten anzubieten.

Der DPV schließt sich dieser Forderung uneingeschränkt an. Wir halten Fahrten in der Kleingruppe für einen wichtigen Ausgleich nach den harten Einschränkungen des Lockdowns. Zudem bergen sie ein sehr ein geringes Infektionsrisiko, weshalb wir uns in allen Bundesländern für eine entsprechende Anpassung der geltenden Verordnungen einsetzen.

DPVGOLD: Nachgefragt…

Wir möchten im Rahmen unseres Blogs auf „DPVgoLd“ einstimmen und zugleich die Vielfalt der Bünde im Verband darstellen. Dazu haben wir die Bundesführungen im DPV befragt. Heute ist der Deutsche Pfadfinderbund Mosaik an der Reihe…

Seid doch so nett und stellt euch unseren Leser_innen kurz vor: Wer seid ihr?

Wir sind (von links nach rechts) Jake, Resi reni, David und Troll. Zusammen bilden wir die Bundesführung des Deutschen Pfadfinderbundes Mosaik. David ist unser Bundesführer und Jake, Resi, reni und Troll sind unsere stellvertretenden Bundesführer/innen.

Erzähl uns doch ein bisschen aus deinem Bund: Was habt ihr im letzten Jahr bewegt und was hat euch bewegt.

Aktuell hat uns natürlich das Einfinden in Coronesien beschäftigt. Als Bundesführung sind wir in dieser Konstellation noch jung im Amt, wir wurden auf dem Bundesthing Ende 2019 gewählt. Dort haben wir uns mit unserem Bundeslied, dem Gendern unserer Bundesverfassung und vielen weiteren inhaltlichen Themen beschäftigt. Der Fokus unseres Schaffens liegt aber in den nächsten drei Jahren, die auf uns zukommen. Highlight dieses Jahres war bislang die Internetnacht, eine Art digitale Schnitzeljagd.

Im nächsten Jahr wird unser Verband 50 Jahre alt. Wir möchten mit euch ein wenig über ihn und euch sprechen. Wann dachtet ihr das letzte Mal „Wow, es ist wirklich verdammt gut, dass es diesen DPV gibt!“?

So ziemlich auf jeder der riesengroßen DPV-Aktionen der vergangenen Jahre, von Allerhand bis zur Sippenaktion Don Oro oder auch Schall & Rauch. Dabei wird einem jedes Mal die Diversität der einzelnen Pfadfinderbünde klar, aber auch welche Möglichkeiten wir haben, um Lager und ideelle Projekte anzugehen.

In welchen DPV-Momenten freut ihr euch eher, dass bald wieder eine Veranstaltung nur mit eurem Bund ansteht?

Die Anreisewege zu DPV-Treffen sind mitunter nochmal weiter als innerhalb unseres Bundes schon. Das nervt natürlich schon manchmal… Außerdem gibt es innerhalb unseres Bundes verständlicherweise ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl. Und schließlich fällt es uns hin und wieder schwer, auf manch strenge Regeln anderer DPV-Bünde einzugehen, die wir aus unserem Bund gewohnheitsmäßig etwas toleranter kennen.

Unsere Jubiläumsfeier heißt „DPVgoLd“. Es drängt sich eine Ehe-Analogie auf. Ist zwischen uns alles gesagt?

Wir werden uns sicherlich immer etwas zu sagen haben, aber nach 50 Jahren hervorragender Gemeinschaft verstehen wir uns inzwischen oft auch ohne Worte …

Schalten wir mal kurz den „Alles-ist-möglich“-Modus an: Was wolltet ihr schon immer einmal mit dem DPV erleben?

Ist doch klar: Eine legendäre Feier zum 50-jährigen Jubiläum.

Zu einem runden Geburtstag ist es üblich, dem Jubilar etwas zu wünschen. Was wünscht ihr dem DPV?

Wir wünschen dem DPV und allen seinen Mitgliedern ein wunderbares und angemessenes Jubiläum, reichlich Tatendrang, Ideen und Freude an dem, was wir gemeinsam schaffen – auch für (mindestens) die nächsten 50 Jahre!