Neuigkeiten

Gemeinsame Vorstandssitzung BdP-DPV

Mittlerweile ist es eine lange Tradition, dass einmal im Jahr die Vorstände der beiden großen interkonfessionellen Pfadfinderverbände gemeinsam tagen. Der gemeinsame Austausch – der in diesem Jahr leider nicht persönlich, sondern coronabedingt nur digital stattfinden konnte – hat auch schon sehr konkrete Früchte getragen, z.B. in Form gemeinsamer Veranstaltungen wie zuletzt Schall und Rauch, dem Pfadfinderfestival.

Auch für die Zukunft sind wieder gemeinsame Veranstaltungen geplant, nämlich das Rotenburger Seminar zum Thema „Fake News“ und eine dezentrale Städtespiel-Aktion, bei der sich BdP- und DPV-Gruppen gegenseitig besuchen. Während wir das Rotenburger Seminar aufgrund der Pandemielage leider verschieben müssen, hoffen wir sehr, dass unsere Stämmeaktion im September 2021 wie geplant stattfinden kann.

Insbesondere diese Veranstaltung folgt dem Ziel, auch die örtlichen und regionalen Strukturen beider Verbände zu vernetzen, da wir glauben, dass – neben dem persönlichen Gewinn des Kennenlernens Gleichgesinnter und neuer Herangehensweisen – beide Seiten davon nur profitieren und Synergien nutzen können. Auf unserer diesjährigen Sitzung haben wir dieses Ziel noch einmal reflektiert und bestätigt und wollen in den nächsten Jahren gemeinsam weiter daran arbeiten.

Stämme, die schon Lust bekommen haben, auch den Blick über den Tellerrand zu wagen und sich unverbindlich für die Stämmeaktion in 2021 anmelden oder weitere Informationen erhalten möchten, melden sich bitte bei Many oder Naoné. Demnächst wird auch die Homepage zur Aktion online gehen, die in der Folge auch über weitere gemeinsame Aktionen beider Verbände informieren wird.

Erste Präsenzveranstaltung nach dem Lockdown

Nach einer gefühlten Ewigkeit hat – nachdem die Gruppenarbeit zwar eingeschränkt, aber doch schon lange wieder aufgenommen ist – nun auch endlich die erste Veranstaltung des Verbandes stattgefunden, bei der sich der Vorstand und 38 Delegierte der Mitgliedsbünde in Bielefeld trafen.

Wir sind froh, dass wir uns, zwar mit Abstand und Maske, aber dennoch endlich wieder persönlich sehen konnten. Außerdem hat uns zuversichtlich gestimmt, dass unser Hygienekonzept gut funktioniert hat und ohne Schwierigkeiten von allen Beteiligten umgesetzt werden konnte. Das gibt uns Sicherheit für die noch anstehenden Aktionen dieses Jahres, wie Vorbereitungstreffen, Arbeitskreistagungen und unser Präventionsseminar „Funkenflug“.

Ganz nebenbei haben wir aber auch noch die Agenda des Verbandes weitergeführt: So ist nach langer Vorarbeit das jugendpolitische Konzept beschlossen und ein umfangreiches Programm für die kommenden Jahre auf den Weg gebracht worden.

Außerdem ist unser Vorstand mit Idefix um einen fleißigen Mitstreiter erweitert worden. Vielen Dank allen Delegierten der Bünde für dieses angenehme und konstruktive Wochenende und dem Pfadfinderbund Boreas für die Einladung!

Die Geschäftsstelle zieht um

Nach über vierzig Jahren kehren wir nun leider dem quirligen Belgischen Viertel den Rücken: Der DPV ist ab dem 07.09.2020 in Longerich Zuhause und zwar in der Robert-Perthel-Str. 79, 50739 Köln. Während des Umzugs vom 3. bis zum 5. September ist der Betrieb der Geschäftsstelle nur eingeschränkt. In dringenden Fällen könnt ihr aber die gewohnte Nummer anrufen, eine Rufumleitung ist eingerichtet.

Wer uns demnächst besuchen möchte: Longerich ist zwar etwas „weiter draußen“, aber mit der S-Bahn (Bahnhof Köln-Longerich) und die KVB-Linie 15 (Endhaltestelle Longerich Friedhof) sind wir gut an den ÖPNV angebunden. Wir freuen uns auf viele Besucher in den neuen Räumen!

Ein Blick ins Radio-GoLd-Programm gefällig?

Das erwartet euch am 12. September im Radio GoLd :

17:00 GoLdig in den Abend
Interaktives Quizz & Bewerbung für den Besuch der Auslandskorrespondenten

18:00 Gesagt – Gemalt
Der Malworkshop

18:30 Jedes Wort auf der GoLdwaage
10 Fragen an 10 Personen aus dem DPV

19:00 Im Gespräch mit DPV Persönlichkeiten
Interviews als Reise durch die DPV Geschichte

20:00 Woher kommen unsere Lieder?
Lagerfeuerliedern auf den Grund gegangen

20:30 Buntes aus den Bünden
Klänge aus den Bünden des DPVs

22:00 Der Sandmann
Eine Gute Nacht Geschichte

Vorfreude verlängert – Neuer Termin für DPVgoLd steht fest

Etwa vor einem Monat mussten wir euch mitteilen, dass es dieses Jahr leider keine große gemeinsame Geburtstagsfete geben wird.
Doch DPVgoLd war mit dieser Nachricht keinesfalls abgesagt – ganz im Gegenteil! Die Planungen gehen weiter und nach der Absprache mit den Bünden und dem Verbandsvorstand können wir euch nun einen neuen Termin kundgeben: 16.09.-18.09.2022.

Wir sind uns darüber bewusst, dass es bis Herbst 2022 noch ein Stückchen hin ist, doch auf diese Weise haben die einzelnen Stämme und Bünde nach der Pandemie die Möglichkeit, zunächst den Fokus auf ihre internen Veranstaltungen zu legen und beispielsweise Lehrgänge oder Stammesjubiläen nachzuholen. Außerdem können wir so die Vorfreude noch eine ganze Weile länger genießen. Und Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. 😉

Ein Jahr ganz ohne DPV wird 2021 aber auch nicht werden, so winkt unter anderem auch schon das Rotenburger Seminar Ende Januar gemeinsam mit dem BdP.

Bis dahin bleibt gesund und munter, genießt die verlängerte Vorfreude und vergesst nicht am 12.09.2020 einzuschalten und RadiogoLd zu hören.

Robert-Baden-Powell-Preis für die Pfadfinder-Geschäftsstelle

Der Pfadfinder-Hilfsfond (PHF) hat der Arbeitsgemeinschaft Pfadfindergeschäftsstelle in Köln den Robert-Baden-Powell-Preis verliehen. Damit würdigt der PHF die lange und erfolgreiche Zusammenarbeit von fünf verschiedenen Pfadfinderorganisationen beim Betrieb einer gemeinsamen Geschäftsstelle, die Kräfte vereint und Synergien schafft. Auch wir, der DPV, sind Partner der Pfadfindergeschäftsstelle, freuen uns über den Preis und gratulieren allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Geschäftsstellenteams herzlich.

Wiederaufnahme von Gruppenarbeit und -fahrten im DPV

Die ehrenamtliche Jugendgruppenarbeit in den Pfadfinder*innenbünden war in den vergangenen Monaten stark durch die Corona-Maßnahmen beeinflusst. Zwar konnten viele Gruppentreffen ins Digitale verschoben werden, teils wurden sogar gänzlich neue Formate geschaffen – ein vollständiger Ersatz konnten und sollten diese Formate jedoch nicht sein. Umso mehr freuen wir uns, dass durch die Lockerungen der Corona-Maßnahmen nun auch schrittweise die persönlichen Treffen der Gruppen und Fahrten möglich werden. Wie das in der Praxis aussieht, berichten uns die Gruppe Yhalestilea (Pfadfinder- und Pfadfinderinnenbund Nord, Hamburg) für ihre ersten Gruppentreffen und Lena Thiel aus dem Stamm Karthago-Persepolis (Deutscher Pfadfinderbund Mosaik, Köln) für ihre Pfingstfahrt.

 

Gruppenstunden im PBN

Wir sind die Gruppe Yhalestilea aus dem PBN in Hamburg. Nach vielen digitalen Heimabenden können wir uns jetzt wieder, unter Einhaltung eines Hygienekonzepts, an unseren Heimabenden treffen. Es ist ein ganz anderes Gefühl, alle, zwar auf Abstand, aber dennoch in Realität zu sehen. Die Atmosphäre ist glücklicher und ausgelassener. Wir haben uns immer viel zu erzählen. Diese Woche war schon unser drittes Treffen. An diesem haben wir tolle T-Shirts gebatikt. Letzte Woche gab es leckeres Stockbrot und Marshmallows, welche wir über dem Feuer brieten. Es war zwar ein kleiner Schritt, aber ein sehr kräftiger in Richtung  des normalen Lebens und wir sind sehr dankbar, dass die letzten Lockerungen uns das in unserem letzten gemeinsamen Jahr als Sippe ermöglichen konnten.

(Gruppe Yhalestilea, PBN)

Pfingstfahrt im DPBM

Vom Gefühl her war es eher wie eine Sommerfahrt als eine Pfingstfahrt, da wir sonst an Pfingsten immer ein riesiges Lager mit dem ganzen Stamm mit viel Programm haben. Diesmal waren wir in Kleingruppen hajken.

Es hat richtig gut getan, nach der langen Abstinenz wieder unterwegs zu sein , da vorher eigentlich schon ein paar Aktion gewesen wären und ich mir vor allem durch das Home-Office langsam vorkam, wie ein Tiger, der die ganze Zeit im Käfig hin und her tigert. Was viele auch meinten, war, dass es richtig gut tat, wieder so weit den Blick schweifen lassen zu können, weil das zu Hause meist ja nicht so geht. Was noch anders war, war, dass man in Vorhinein noch mal Verordnungen durchlesen musste, obwohl wir uns in NRW recht gut auskennen, aber wir ja nach Rheinland-Pfalz gewandert sind, wo wir dann zusammen die zweite Nacht verbracht haben (Start war in Dahlem und Treffpunkt Walsdorf). Zudem waren unterwegs viele Schutzhütten wegen Corona geschlossen. Die Situation, dass sich zur Begrüßung nicht erstmal alle herzlich umarmen und mit Kluft und Maske Bahn zu fahren war schon ungewohnt, aber die Maske gehört ja mittlerweile zum Alltag.

Dann wurde auch darauf geachtet, nicht aus einer Flasche/Tasse zu trinken, auf die Handhygiene und wir haben in Kröten statt in einer Kothe geschlafen, um mehr Abstand zu haben. Gefühlt waren auch mehr Sonntagswanderer unterwegs, um einfach Bewegung zu bekommen. Außerdem konnten wir erst Samstag los, weil erst dann die Neuverordnung in Kraft getreten ist.

Landschaftlich war es echt schön und wir haben gesagt, so einfach mal für ein Wochenende loszuziehen, könnten wir öfters machen. Wir müssen nicht immer weit in die Ferne reisen, sondern es geht auch gut ‚vor der eigenen Haustür‘.

(Lena Thiel, Stamm Karthago-Persepolis, DPBM)

All we hear is Radio Gold…

Du wolltest schon immer mal die Stimme im Radio sein?

Am 28.06. fand das dritte Vorbereitungstreffen für „Radio goLd“ statt.

Weil wir unsere große Fete zum Verbands-Jubiläum leider verschieben mussten, wollen wir am 12. September ein Programm der besonderen Art veranstalten. Ein erstes Konzept steht bereits fest.

Nun muss dieses mit Leben gefüllt werden!

Die nächste digitalen Treffen finden am 02.07. und 23.07. statt.

Sei dabei, melde dich unter @">@!

„Ein Freiheitsgefühl, was man kaum beschreiben kann“

Der Fotograf Stephan Lucka hat eine Fotoreportage über das intensive Gruppenerleben von Pfadfinderinnen und Pfadfindern geschaffen, die nun auf Spiegel online vorgestellt wurde und deren Kern die Freiheit und das Abenteuer sind, welche Kinder und Jugendliche in Pfadfindergruppen erfahren können.

Stephan Lucka ist selbst ehemaliger Pfadfinder in unserem Mitgliedsbund Pfadfinderbund Boreas. Über seine Erfahrungen sagt er: „Heute, als Erwachsener, nicht schnell aufzugeben, immer nach Lösungen zu suchen, das habe ich von den Pfadfindern.“

In seinen Bilder dokumentiert er das, was Pfadfinderinnen und Pfadfinder auf Fahrt erleben und die tiefe Verbundenheit, die durch die gemeinsamen Erlebnisse in der Gruppe entsteht. Dafür ist der Fotograf selbst noch einmal mit verschiedenen Gruppen unterwegs gewesen und hat festgestellt, dass die Idee seit der eigenen Jugend nicht an Attraktivität verloren hat: „Mit Pfadfindern erlebt man Abenteuer, die jeder toll findet.“

Vorschläge zur Anpassung der Sars-CoV-2- Eindämmungsverordnungen

Gemeinsam mit dem Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfindern (BdP) und der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) hat der DPV folgende Vorschläge an die Landesjugendämter übermittelt, um in den Sommerferien Fahrten möglich zu machen und gleichzeitig Infektionsrisiken zu minimieren:

„Als Pfadfinder*innen gehen wir in Kleingruppen auf Fahrt. Darin sehen wir auch jetzt noch kurz vor den Sommerferien eine enorme Chance, Kindern und Jugendlichen eine risikoarme Ferienbeschäftigung kurzfristig zu ermöglichen. Hierfür benötigen wir jedoch Ihre Unterstützung. Denn nur wenn bei Ihnen Pfadfinder*innengruppen von bis zu 10 Personen als feste haushaltsähnliche Gruppe zwei bis drei Wochen in einer Art Selbstisolation wandernd, fahrradfahrend oder kanufahrend abseits der großen Touristenhotspots unterwegs sein können, wird dies noch gelingen. Wir möchten Ihnen im Folgenden kurz darlegen, warum sich diese Form von Freizeit von anderen Angeboten unterscheidet und von uns als risikoarm eingeschätzt wird – und wir möchten Sie bitten, unsere ehrenamtliche Jugendarbeit im Sommer möglich zu machen.

Pfadfinden und die mehrwöchige Fahrt in der Kleingruppe

Pfadfinden bedeutet, Kinder und Jugendliche stark zu machen, sie auf ihrem Weg zu selbstbewussten, rücksichtsvollen und verantwortungsbewussten Menschen zu begleiten. Wir geben ihnen Raum, ihre Persönlichkeit frei zu entfalten. Als Pfadfinder*in zu leben, heißt in der Gruppe zu leben, gemeinsam Erfahrungen zu machen, gemeinsam etwas zu erleben. Besonders intensiv findet dies auf unseren Fahrten statt, bei denen eine Kleingruppe zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Kanu unterwegs ist, unter freiem Himmel oder einem Zeltdach schläft und nur das Notwendigste im Rucksack mit sich trägt.

Eine Gruppe auf Fahrt gleicht einem isolierten Haushalt, da die Gruppenmitglieder während der Fahrt stets in derselben festen Zusammensetzung bleiben und zu weiteren Personen kaum oder gar kein Kontakt besteht. Anders als bei “üblichen” Jugendfreizeiten wird bei einer Fahrt kein gemeinsamer Lagerplatz mit vielen anderen Jugendlichen geteilt, sondern es wird durchgehend nur als Kleingruppe in derselben Personenkonstellation die Zeit miteinander verbracht. Zu Kontakt mit anderen Personen kann es allenfalls bei der An- und Abreise in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie beim Lebensmitteleinkauf kommen. Für beide Situationen sind bereits seit Wochen Schutzmaßnahmen in Umsetzung, die die Ansteckungsgefahr reduzieren.

Die Fahrt findet ausschließlich im Freien statt. Im Freien ist die Ansteckungsgefahr nachweislich gering und es kann leicht auf Abstandsregeln geachtet werden.

Fahrten in den Sommerferien dauern mindestens zwei Wochen, häufig auch länger. Ab einer Dauer von 14 Tagen kann sich somit sogar ein Quarantäneeffekt einstellen. Damit bestünde zwar noch ein Risiko innerhalb der Gruppe, nicht aber für die Gesellschaft als Ganzes, da eine mögliche Infektion die Gruppe nicht verlassen würde. Insbesondere treten vor Abschluss der Fahrt etwaige Symptome auf, wodurch rechtzeitig vor der Rückkehr in den gesellschaftlichen Alltag mögliche Gegenmaßnahmen ergriffen werden können.

Für Gruppenstunden wurden bereits Hygienekonzepte erstellt und eine Anpassung an die Gegebenheiten der Fahrt kann schnell erfolgen. Hygienekonzepte sind den Jugendlichen zum Fahrtenbeginn bereits aus Gruppenstunde oder Schule bekannt und können routiniert umgesetzt werden. Darüber hinaus sehen wir unsere gut ausgebildeten Gruppenleitungen in der Lage, die Einhaltung der Schutzmaßnahmen in der Gruppe zu etablieren.

Fahrten erlauben – eine Chance für kurzfristige Jugendfreizeiten im Sommer 2020

Die Fahrtenerlebnisse der Sommerferien bereichern Kinder und Jugendliche durch eindrückliche und intensive Gemeinschaftserlebnisse und binden sie an ihren Jugendverband. Dabei ist die Ansteckungsgefahr vergleichsweise gering und Schutzmaßnahmen können gut umgesetzt werden. Diese Form der Freizeit kann auch jetzt noch kurz vor bzw. zu Beginn der Sommerferien mit einfachen Mitteln umgesetzt werden. Wir bitten Sie, Fahrten für Kleingruppen ab einer Dauer von mindestens 10 Übernachtungen zu erlauben, sofern für diese Maßnahmen entsprechende Hygienekonzepte vorliegen. Weiterhin bitten wir auf die Vorgabe des Einhaltens von Abstandsregeln innerhalb von haushaltsähnlichen Fahrtengruppen zu verzichten. Das Einhalten der Abstandsregeln bei Kontakt zu Menschen außerhalb der Gruppe und grundsätzlich der Hygieneregeln bleibt davon selbstverständlich unberührt.“